Fussball
MÖNCHENGLADBACH
„Der Weg nach oben wird ein langer“
Alte Hasen wissen, wovon sie sprechen. Als Borussen-Idol Rainer Bonhof im Fohlen-Echo „eines der traditionsreichen, großen und besonders emotionalen Duelle in der Liga“ ankündigte, muss er hellseherische Fähigkeiten besessen haben. Selbstverständlich war es nämlich nicht, dass das Kräfte- messen des Schlusslichts mit dem unsteten Meister so ein turbulentes werden sollte. Bonhofs braven Mönchengladbachern reichten dabei 15 spektakuläre Minuten, um beim 3:3 (1:2) dem abermals zwei Gesichter offenbarenden FC Bayern München zwei sicher geglaubte Punkte zu stibitzen. Schier wären es gar alle drei gewesen, wenn Philipp Lahm die Gäste nicht kurz vor Schluss vor der totalen Blamage gerettet hätte. »mehr
NÜRNBERG
Der Club und sein magisches Elfeck
Bisweilen wirft einen ein Windhauch um. Manchmal aber bringt einen gar nichts aus der Ruhe, bleibt man gelassen allem Unbill zum Trotz – beim Club ist das derzeit so: Als Frankens VIPs gerade aufs verdiente 3:1 des 1. FC Nürnberg über den 1. FC Köln anstoßen wollten, als die Medienvertreter zur Pressekonferenz schritten, ertönte wie bei der S.O.S.-Übung eines Schiffes minutenlang die markerschütternde Aufforderung, nach draußen zu eilen. VIP- und Presserräume müssten wegen eines Feueralarms evakuiert werden. »mehr
BREMEN/NÜRNBERG
Ganz neue Perspektiven für den Club
Leistungssteigerung beschert den Nürnbergern den ersten Sieg in Bremen seit zwölf Jahren. »mehr
MAINZ
Dortmund stürzt Mainz vom Thron
Christian Heidel sah nicht allzu unglücklich aus. Und das, obwohl der Sportdirektor des Fußball-Bundesligisten FSV Mainz 05 eine 0:2 (0:1)-Niederlage gegen Borussia Dortmund zu erklären hatte. Eine Niederlage, die die Rheinhessen die Tabellenführung kostete und den Gegner – vom früheren Mainzer Jürgen Klopp trainiert – den Platz an der Sonne sicherte. „Wir sind Mainz, die sind Dortmund“, sagte Heidel knapp. Damit war alles erklärt. »mehr
KARLSRUHE
Wem gehört der Fußball?
Der württembergische Fußballverband klagt gegen seine eigenen Amateurfußballer. Oder genauer: Gegen die Betreiber der Webseite „Hartplatzhelden“, auf der Amateurfußballer Videos ihrer Spiele zeigen. Am heutigen Donnerstag beginnt der Prozess vor dem Bundesgerichtshof. »mehr
HAMBURG
Die Bayern treten auf der Stelle
Es gibt Spiele, die hinterlassen die Protagonisten einfach nur ratlos. Dieses war so eines gewesen. 0:0. Was war das jetzt gleich noch mal: Fisch oder Fleisch? Gut oder schlecht? Punktgewinn oder Punkteverlust? In einer Nacht, in der die Hansestadt um ihre große Dame Loki Schmidt weinte, war die Beurteilung dieser Partie ein ähnlich zähes Hin und Her, wie es die 90 und ein paar zerquetschten Minuten auf dem glitschigen Rasen waren. Die Stollen hatten braune Furchen in das Grün geschnitten, von oben sah das Spielfeld nach dem Abpfiff aus, als hätte es Zorro tausendfach mit einem Degen geritzt. »mehr
FUSSBALL:
Die Bayernliga wird zur vierten Liga
Die am gestrigen Freitag auf dem Bundestag des Deutschen Fußballbunds (DFB) in Essen beschlossene Reform der Fußball-Regionalliga mit künftig fünf statt drei Staffeln ist in Bayern auf große Zustimmung gestoßen. Kein Wunder, schließlich ist eine der fünf vierthöchsten Spielklassen in Zukunft für Teams aus dem Freistaat reserviert. »mehr
RIO DE JANEIRO
Der Fußballer, der die Welt verzauberte
Pelé weinte bitterlich. Der Himmel über New Jersey öffnete seine Tränen-Schleusen. Auch die Fußball-Stars, unter ihnen Franz Beckenbauer, hatten feuchte Augen, als sie Edson Arrantes do Nascimento (36) auf die Schultern hievten und vor 75 646 gerührten Zuschauern durchs Giant Stadium trugen. In der Kabine brauchte Pelé ärztlichen Trost, so sehr war ihm der Abschied aufs Gemüt geschlagen. „Ich bin heute ein bisschen gestorben“, schluchzte Pelé mit seiner tiefen Stimme. Doch weil er eben „nur ein bisschen gestorben“ war an jenem denkwürdigen 1. Oktober 1977 nach seinem „Farewell Game“ – Cosmos New York gegen den FC Santos (2:1) – feiert der bislang vielleicht beste Fußballspieler am heutigen Samstag bei bester Gesundheit seinen 70. Geburtstag. »mehr
Im Sport fragt keiner nach der Herkunft
Sami Khedira hat tunesische Wurzeln, Mesut Özil türkische, Lukas Podolski polnische und Cacau stammt aus Brasilien: Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ist eine Multi-Kulti-Elf. Vor dem EM-Qualifikationsspiel des DFB-Teams gegen die Türkei am Freitag sprachen wir mit dem Migrationsforscher Professor Heinz Reinders von der Uni Würzburg über Vorbilder und Sport als Integrationsmittel. »mehrDer Mann, der Nachschub bringt
Erdal Keser (49) koordiniert im Auftrag des türkischen Fußball-Verbandes TFF 25 Scouts in Europa, die türkischstämmige Spieler beobachten. Der ehemalige Profi von Borussia Dortmund (1980 – 1984) und Galatasaray Istanbul (1984 – 1995) lebt mit Frau und zwei Kindern im westfälischen Hagen. Derzeit wirbt Keser im deutschen Profifußball um Nachwuchskräfte für die türkische Nationalmannschaft wie Ilkay Gündogan, Mehmet Ekici (beide Nürnberg), Taner Yalcin (Köln) oder Ömer Toprak (Freiburg). »mehr
(1)
Unterfranken blühen beim Kleeblatt auf
Greuther Fürth: Stephan Schröck, Nicolai Müller und Max Grün sind in der zweiten Liga gereift. Während die Klubs im bezahlten Fußball längst Spieler aus aller Herren Länder beschäftigen, ist die SpVgg Greuther Fürth in letzter Zeit immer unterfränkischer geworden. »mehr
NÜRNBERG
Ein Sieg für die ewige Tabelle
Im Hintergrund tobte das Fanvolk – ganz berauscht von all dem Adrenalin nach einer zweiten Halbzeit mit Irrungen, Wirrungen, mit rasanten Spielzügen und bösen Tritten, einem steten Auf und Ab und Diskussionsstoff für zwei, ja drei oder mehr Spiele. »mehr
Formel-1-Tipp
F1-Experten gefragt
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