aktualisiert: 21.05.2010 01:58 Uhr
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Würzburg
Bei der Zeitung fliegen die Fetzen - 2500 Schüler besuchen Main-Post
KLASSE!-Tage bei der Mediengruppe Main-Post
Gegen den Lärm der Druckmaschinen kommen auch 2500 Schüler nicht an. Aber immerhin: die 100 Schulklassen aus ganz Mainfranken die bei den KLASSE!-Tagen gestern und heute die Mediengruppe Main-Post besichtigen, geben ihr bestes. Vor allem bei den ausgelassenen Papierschlachten im Druckzentrum ist die Stimmung super.
Gegen den Lärm der Druckmaschinen kommen auch 2500 Schüler nicht an. Aber immerhin: die 100 Schulklassen aus ganz Mainfranken die bei den KLASSE!-Tagen gestern und heute die Mediengruppe Main-Post besichtigen, geben ihr bestes. Vor allem bei den ausgelassenen Papierschlachten im Druckzentrum ist die Stimmung super.
Hier kommt Ihr direkt zu den KLASSE!-Grüßen - Teil 1 / Teil 2 / Teil 3 / Teil 4
Man braucht schon viel Kraft, um eine 1500 Kilo schwere Papierrolle kleinzukriegen. Aber gegen eine Horde von etwa 40 Grundschülern hat auch das reißfesteste Zeitungspapier keine Chance. Die Kinder hängen sich an die Rolle, auf der über 20 Kilometer Papier aufgerollt sind, reißen daran – und schon fliegen die Fetzen und eine wilde Papierschlacht ist im Gang. Das dürfen sie auch. Denn bei den KLASSE!–Tagen bei der Mediengruppe Main-Post, sollen die Schüler nicht nur erfahren, wie eine Zeitung hergestellt wird, sondern dabei auch viel Spaß haben.
Vor der Papierschlacht haben die Kinder bereits erfahren, wie man früher eine Zeitung gedruckt hat. Auszubildende der Firma König & Bauer erklären das mit Hilfe einer über 100 Jahre alten Druckmaschine – und drucken damit auch gleich ein paar Urkunden für die Klassen.
Danach wird das Zeitungspapier von den Schüler auf die Probe gestellt. Wie viel Spannung hält so eine dünne Bahne eigentlich aus? Fünf Viertklässler können sich auf die Waage stellen, die mit dem Papierspanner verbunden ist, ohne dass das Papier reißt. Erst als jemand hüpft, macht es „Ratsch“.
Nach der Papierstation steht ein Film über die Mediengruppe Main-Post auf dem Programm. Dann geht es weiter ins Innere des Druckzentrums. Dort ist alles groß und laut. Fünf riesige Druckmaschinen stehen in der Halle. „Eine Maschine wiegt etwa 250 Tonnen“, erklärt ein Auszubildender den Schülern und versucht dabei den Lärm in der Halle zu übertönen. Die Maschinen laufen auf Hochtouren. „Heute sind schon etwa 100 000 Zeitungen gedruckt worden“, so der Azubi. Dabei ist es gerade mal 10 Uhr morgens.
Die gedruckten Zeitungen werden aufgefädelt und an langen Tarnsportbändern zur Weiterverarbeitung geführt. Dort werden ihnen Prospekte beigelegt. Am Ende stehen Zeitungsstapel, fertig zur Auslieferung.
Von der Endstation der Produktion geht es zum Ursprung des Zeitungsmachens: in die Redaktion. Hier erfahren die Schüler von zwei Redakteuren, wie man Artikel schreibt, Bilder aussucht und eine Zeitungsseite layoutet.
Danach kann man sich vor dem Druckzentrum am Stand der Würzburger Medienakademie über die Berufe im Verlags- und Druckwesen informieren, auf dem E.ON-Showtruck ausprobieren, wie viel Strom man sich in einer Minute mit dem Fahrrad erstrampeln kann oder ein Getränk des KLASSE!-Partners Bionade probieren.
Und damit die Jungs und Mädchen auch selbst mal etwas für die Zeitung schreiben können, dürfen sie am daily-X-Stand aufschreiben, wen sie grüßen wollen. Einen Teil der Grüße findet ihr heute auf dieser Seite, der Rest folgt morgen.

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