aktualisiert: 13.11.2009 12:15 Uhr
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Das Umweltschutz-Abc
In unserem Abc findest du jede Menge Tipps und Infos rund um das Thema Umwelt
A wie Al Gore: Als wahrer Prophet des Umweltschutzes hat der ehemalige US-amerikanische Präsidentschaftskandidat sich entpuppt. In seinem Film „Eine unbequeme Wahrheit“ klagt er Politiker an, die den Klimawandel jahrzehntelang geleugnet haben und macht klar, welche Auswirkungen eine Erderwärmung für uns haben könnte.
A wie Al Gore: Als wahrer Prophet des Umweltschutzes hat der ehemalige US-amerikanische Präsidentschaftskandidat sich entpuppt. In seinem Film „Eine unbequeme Wahrheit“ klagt er Politiker an, die den Klimawandel jahrzehntelang geleugnet haben und macht klar, welche Auswirkungen eine Erderwärmung für uns haben könnte.
B wie Benzin: Ein Wort, das unsere Ohren zumeist dann zu hören bekommen, wenn die Eltern mal wieder tanken waren: „Benzin ist viel zu teuer!“ Da viele von uns aufs tägliche Autofahren nicht verzichten können oder wollen, entwickelt sich unser hohe Konsum des Kohlenwasserstoff-Gemisches zum Antriebsmotor des Klimawandels. Denn beim Verbrennen des Benzins entsteht CO2.
C wie CO2: Ein Treibhausgas der übelsten Sorte. Die Erhöhung seiner Konzentration schürt die Erderwärmung förmlich an. Bisher haben die Bäume eigentlich geschluckt, was wir gespuckt haben: das gefährliche CO2. Und gespuckt, was wir geschluckt haben: frischen Sauerstoff. Doch wenn wir weiter so viel CO2 produzieren und so viele Wälder fällen, kann das nicht weiter gut gehen.
D wie Dänemark: Das Land der Hot-Dogs und Lakritze wird im Dezember in seiner Hauptstadt Kopenhagen die UN-Klimakonferenz abhalten, um auf internationaler Ebene über den Umweltschutz zu beraten. Vielleicht besänftigt der andächtige Advent die Gemüter der Politiker ein wenig.
E wie Eisbären: Seit Knut und Lars gelten sie für die meisten Menschen als zahme, schneeweiße Kuscheltiere. Doch ihre Art ist akut gefährdet. Durch die Erderwärmung schmelzen die Gletscher der Arktis, die Heimat der Eisbären. Manche von ihnen ertrinken auch, weil sie die wachsenden Wasserflächen, die das ewige Eis verdrängen, nicht durchschwimmen können.
F wie Früchte: Melonen, Mandarinen und Kiwis zählen schon längst zu unseren täglichen Nahrungsmitteln. Der Transport dieser Früchtchen ist durch den hohen Schadstoffausstoß jedoch sehr schädlich. Verschlimmert wird die Situation noch durch unseren Wunsch, auch im Winter Tomaten, Äpfel und Birnen verspeisen zu können. Da bei uns dann jedoch Frost und Kälte den Anbau verhindern, müssen auch diese importiert werden.
G wie Greenpeace: Eine Umweltschutzorganisation, deren Aktivisten sich schon mal an Atomkraftwerken abseilen, um gegen diese zu demonstrieren, oder auf Booten hinter Walen herfahren, um den Abschuss derselben zu verhindern. Seit vielen Jahren haben die Mitglieder nun schon Forschungen zum Klimawandel durchgeführt und warnen vor dessen Folgen.
H wie Hurrikan: Mit so einem ist doch Dorothy mit ihrem Hund Toto im Märchen „Der Zauberer von Oz“ davongeflogen, um ein großes Abenteuer zu erleben, oder? Ob die Einwohner Kubas, Floridas, oder der Philippinen einen Hurrikan ebenfalls nur als Abenteuer bezeichnen würden, ist allerdings äußerst fragwürdig. Höchstwahrscheinlich ist die Erderwärmung dafür verantwortlich, dass die Hurrikans immer gefährlicher werden.
I wie Indien: Der bevölkerungsreichste demokratische Staat der Erde hat nicht nur Elefanten, Bollywood und Curry zu bieten. Seit Beginn der Globalisierung heißt es neben „Made in China“ auch immer öfter „Made in India“. Dass diese Entwicklungsländer durch ihre hohe Produktion nun auch die Umwelt verschmutzen, kommt uns natürlich weniger gelegen.
J wie Jeder: Jeder ist verantwortlich für unseren Globus. Auch du kannst etwas für den Klimaschutz tun: Licht ausschalten, Heizung runterdrehen, eine Strecke von zehn Metern nicht mit dem Roller fahren. Oder das nächste Duschen einfach um einen Tag verschieben. Dann pass aber auf, dass du mit deinem eigenen Gestank nicht auch die Umwelt verschmutzt!
K wie Krieg: Krieg um Land, Krieg um Rohstoffe, Krieg um Ideale. Krieg um Wasser??? Kommt bei uns doch aus dem Wasserhahn. Doch zwei von drei Menschen haben schon jetzt keinen Zugang zu Trinkwasser. Diese Situation wird sich durch die Erderwärmung verschlimmern. Bis auch unser Wasserhahn versiegt.
L wie Lampe: Bald werden unsere Räume nicht länger in sanftem Gelb erstrahlen, sondern von kaltem Weiß beherrscht werden. Seit September können wir nur noch Energiesparlampen kaufen. Unser Vorrat an gehamsterten Glühbirnen neigt sich bereits langsam dem Ende. Aber um dem Klima zu helfen, sagen wir doch gerne „Ciao Edison!“, oder?
M wie Methan: Der Furz einer Kuh ist klimaschädlich. Denn das dabei entstehende Methan ist das schädlichste Treibhausgas. Und warum gibt es so viele Kühe auf der Welt? Weil wir Menschen gerne und oft Hamburger, Steaks und Braten essen und auch auf unser tägliches Glas Milch nicht verzichten wollen.
N wie Nahverkehr: Zum ÖPNV gehören unter anderem U-Bahnen, Strabas und Busse. Sie sind sehr umweltfreundlich, rechnen sich allerdings finanziell oft nicht. Deswegen: Anstatt dich von Mama zur Schule kutschieren zu lassen, kannst du doch mit deinen Freunden im Bus fahren.
O wie Öl: Das Öl wird knapp. Nein, keine Sorge, auch in Zukunft könnt ihr noch Salat mit Olivenöl essen. Aber das Erdöl reicht je nach Studie nur noch zwischen 30 und 100 Jahre und ein richtiger Nachfolger ist nicht in Sicht.
P wie Politik: In den letzten Jahren hat auch die Politik eingesehen, dass mehr für den Umweltschutz und gegen den Klimawandel getan werden muss. Das hat zur Förderung von erneuerbaren Energien, zu weniger CO2-Ausstoß bei Autos und dem Kyoto- und dem in Kürze anstehenden Kopenhagen-Abkommen geführt.
Q wie Qualität: Gut essen will jeder. Dabei lässt sich auch noch eine Menge für die Umwelt tun. Bestimmte Kennzeichen für beispielsweise biologisch angebautes Obst oder ökologisch korrekt gezüchteter Fisch sollen in Zukunft an Bedeutung gewinnen. Kleiner Tipp für den Alltag: Finger weg vom Kabeljau, der könnte nämlich bald aussterben.
R wie Regen: Wir sind ja nicht aus Zucker, aber in Zukunft soll es in Deutschland wegen des Klimawandels zwar nicht viel öfter, aber heftiger regnen.
S wie Schnecken: Was haben diese schleimigen Kriechtiere mit der Umwelt zu tun? Momentan wird untersucht, ob es wegen höherer Temperaturen immer mehr gelbe und weniger rote oder schwarze Schnecken gibt, da die Dunklen bei Hitze schneller austrocknen.
T Trockner: Viele von uns haben einen Wäschetrockner daheim stehen. Dabei hat die gute alte Wäscheleine doch so einige Vorteile: Sie braucht keinen Strom, keinen Platz im Keller und man tut beim Aufhängen auch noch etwas für seine Gesundheit.
U wie USA: Die USA sind und waren seit Langem die Spitzenreiter in Sachen CO2-Ausstoß und Wasserverbrauch. Viele erwarten jetzt von Präsident Obama eine Kehrtwende in Sachen Klimapolitik. Damit hat er viel zu tun.
V wie Versinken: Falls ihr es bisher verpasst habt, auf den Seychellen oder Tuvalu Urlaub zu machen, bleibt euch nicht mehr viel Zeit. Tuvalu zum Beispiel könnte schon 2050 im Meer versunken sein. Deswegen gibt es jetzt Überlegungen, für viele Bewohner Asyl in Neuseeland zu beantragen oder sogar die gesamte Bevölkerung auf eine andere Insel umzusiedeln.
W wie Wüste: Wüsten bedecken etwa 15 Prozent unseres Planeten und bekommen extrem viel Sonne ab. Das will man jetzt trotz einiger Probleme zur Stromerzeugung nutzen. Sonnenenergie aus der Sahara bei uns in der Heizung? Na klar!
X wie x-treme Trockenheit: Wüsten breiten sich aufgrund großen Wassermangels immer mehr aus, vor allem Gebiete in Afrika sind betroffen. Dort hungern deshalb viele Menschen, da sie in den trockenen Gebieten nichts Essbares anbauen können.
Y wie New York: Eine Welt ohne New York? Unmöglich? Denkste! Sollte der weltweite Meerespegel um etwa einen Meter steigen, würde New York etwa alle fünf Jahre von einer bis zu drei Meter hohen Sturmflut heimgesucht. Da die City etwa so flach wie Holland ist, müsste sie im schlimmsten Fall sogar teilweise verlassen werden.
Z wie Zug: Du warst in den letzen Sommerferien in Italien oder an der Ostsee und hast das gleiche nächstes Jahr wieder vor, aber keine Lust auf Staus, auf ein überfülltes Auto oder auf lästiges Fahrradmontieren auf dem Dach? Dann nimm doch den Zug! Das ist gut für die Umwelt und außerdem viel entspannender.

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