aktualisiert: 07.02.2012 17:32 Uhr
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Richard in Peru
Cali ist die zweitgrößte Stadt Kolumbiens und vor allem durch ihre hohe Kriminalitätsrate bekannt. Trotzdem habe ich genau hier meinen ersten Urlaub verbracht, denn ich habe Freunde in Cali, die genau wie ich als Freiwillige arbeiten.
Zusammen mit meinem Kollegen Tim bin ich also nach Cali geflogen. Dort haben wir neun Tage lang bei einigen Freiwilligen im Haus gewohnt und haben sie sogar ein paar Tage lang bei ihrer Arbeit begleitet.
Ihr Hauptprojekt ist eine Schule, die komplett aus Bambus gebaut wurde. So will man der Bevölkerung zeigen, was man aus diesem billigen Baustoff alles machen kann.
Während unserer Zeit dort gab es auch ein Fußballspiel zwischen uns deutschen Freiwilligen und Kolumbianern. Bei gefühlten 35 Grad Außentemperatur war es eine schweißtreibende Angelegenheit, aber auch ein tolles Erlebnis, bei dem ich wieder einmal gemerkt habe, dass Fußball eine Sprache ist, die auf der ganzen Welt verstanden wird. Das Spiel haben wir 5:4 gewonnen.
Von der hohen Kriminalitätsrate in Cali haben wir bei unserem Besuch nichts gemerkt. Wir wurden zwar immer wieder gewarnt, nicht alleine herumzulaufen, allerdings gab es keine einzige Situation, in der wir in Gefahr gewesen wären.
Richard Vogg aus Veitshöchheim bei Würzburg macht ein Freiwilliges Soziales Jahr in Peru. Für uns berichtet der 18-Jährige regelmäßig darüber.

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