aktualisiert: 01.08.2012 16:22 Uhr
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Sekunde mal!
In den Innenstädten ist zur Zeit die Hölle los. Der Grund dafür sind drei Buchstaben: SSV! Sommerschlussverkauf. Die Klamotten sind bis zu 70 Prozent reduziert und vor allem wir Mädels gehen überglücklich auf Schnäppchenjagd.
Genau das hatte ich vergangene Woche eigentlich auch vor. Doch schon nach kurzer Zeit verging mir die Lust. Für ein T-Shirt, das von 15 Euro auf sieben Euro heruntergesetzt war, musste ich nämlich erst einmal eine halbe Ewigkeit an der Umkleidekabine anstehen. Eingequetscht zwischen jeder Menge Schnäppchenjägerinnen und ihren Begleitern, die – als männliche Kleiderständer missbraucht – schimpfend mit in der Schlange standen. Anprobieren wollte ich das Shirt aber auf jeden Fall, denn es sind schon einige Teile in meinen Schrank gewandert, die dann hinten und vorne nicht passten. Anders dieses T- Shirt, das passte richtig gut. Glücklich über das Schnäppchen bin ich zur Kasse gegangen – und erschrocken. Die war so lang, dass ich weniger in einer Reihe, als vielmehr inmitten einer Menschenmasse, eher außerhalb als innerhalb des Geschäfts, stand. Als ich nach zehn langen Minuten immer noch am gleichen Platz stand, verließ ich frustriert und ohne T-Shirt den Laden. Eine Ersparnis von acht Euro hin oder her. Was während des Sommerschlussverkaufs in einigen Läden abgeht, grenzt an Körperverletzung! Welcher Junge das einen Tag lang ohne zu Murren mitmacht, müsste vom Fleck weg geheiratet werden!

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