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aktualisiert: 09. November 2011, 15:55 Uhr » zurück zum Artikel
    
    
 
    
 
    
 

ASCHAFFENBURG
Kinderärzte: Tödliches Risiko von Masern wird unterschätzt

Die Kinderkrankheit Masern kann nach Ansicht von Kinder- und Jugendärzten häufiger zum Tod führen als bislang angenommen. "Bei bislang drei Kindern, die sich 2006 als Säugling mit Masern angesteckt haben, ist die tödliche Gehirnentzündung ausgebrochen", sagte Martin Terhardt vom Bundesverband der Kinder- und Jugendärzte. Neuester Fall ist ein sechs Jahre altes Mädchen aus Bayern, das mit sieben Monaten mit Masern infiziert wurde und mittlerweile im Wachkoma in einem Krankenhaus in Aschaffenburg liegt.  »mehr

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Wi127 (458 Kommentare) am 08.11.2011 12:29

Wundert mich nicht

Man trifft überall diese Supermütter, die ihre Kinder NUR mit Bio ernähren (das in schwärmerisch angepriesenen Tupperdosen im 1000 Euro-Designer-Buggy mitgeführt wird) und die jede Mutter, die zaghaft verlauten lässt, dass sie ihr Kind impfen hat lassen, sofort voll Entsetzen anschuldigen "WAS? Weißt du denn nicht, was du deinem Kind damit antust??? Infekte im Kindesalter sind WICHTIG für die Immunabwehr!!!", bis die Arme sich vorkommt wie die letzte Verbrecherin.

Diese Öko-Bio-Supermütter sind brandgefährlich! Haben keine echte Ahnung, aber wissen alles besser und gehen damit auch noch aggressiv missionieren! Während ihre eigenen Kinder Mittelohrentzündungen und Staphylokokkeninfektionen ohne Medikamente durchstehen müssen (Da müssen sie eben durch!") oder sich monatelang mit Keuchhusten quälen und dabei alle anderen Nichtgeimpften Kinder anstecken...

Und wegen denen sind Masern, Kinderlähmung und Diphterie immer noch nicht ausgerottet.
Die Ergebnisse kann man dann im Blindi usw. besichtigen.
(4)
evakurt (2618 Kommentare) am 08.11.2011 14:55

Das ist wirklich ein schwieriges Feld.

Denn es gibt auch eine Menge von Ärzten (wohlgemerkt: Fachärzte für Allgemeinmedizin), die sich freuen, endlich wieder mal "blühende" Masern an Kindern zu sehen. Diese Ärzte halten das Risiko von Schädigungen aufgrund von Impfkomplikationen (gibt es ja auch) höher als das Risiko von aus dem Ruder laufenden Masern. - Da muss man nicht "Müsli" sein, um ins Grübeln zu kommen. - Ich bin mal gespannt, was in 50 Jahren "Stand der Medizin" ist - das wechselt ja ständig.
(0)
Mainung (104 Kommentare) am 08.11.2011 15:05

Spätfolgen...

...von Kinderimpfungen scheint man am ersten Kommentar am Besten feststellen zu können.
(3)
Wi127 (458 Kommentare) am 08.11.2011 22:43

Falls

Ihr Kommentar so gemeint ist, wie ich es denke, kann ich Ihre Theorie entkräften: Ich HATTE als Kind Masern (bin vor 1970 geboren).
zwinkern
(0)
Wi127 (458 Kommentare) am 08.11.2011 23:00

Stimmt

Pauschalisierungen - oder, besser ausgedrückt, Missionierungen sind wie bei allem anderen auch fehl am Platz. Jeder sollte sich selbst entscheiden, was er für besser hält. Aber - man sollte verlangen, dass sich die Mütter tatsächlich auch INFORMIEREN, was Sache ist, und nicht bloß ohne wirkliches Wissen wilde Kampfrufe für oder gegen etwas ausstoßen.

Wegen Ärzten: es gibt auch Ärzte, die schwere Depressionen mit Johanniskraut behandeln und sich dann wundern, wenn der Patient irgendwann S***** begeht.
Oder die vollkommen gegen Antibiotika sind, egal um welches Leiden es geht.
Es gibt sogar Ärzte, die Krebs mit Bachblüten & Co behandeln (Nebenbemerkung: nichts gegen Alternativmedizin, so lange dadurch keine lebensrettenden Maßnahmen verhindert werden!)
Das sind für mich in gewisser Weise Fanatiker, denen ich nicht unbedingt vertraue, schon gar nicht, wenn es um meine Kinder geht.

Wegen Impfkomplikationen: ich habe da mal ein längeres Gespräch mit einem Fachmann geführt, der sagte, die Statistik der Impfkomplikationen ist nicht ganz aussagekräftig, da aus entschädigungstechnischen Gründen öfters mal auf "Impfkomplikation" entschieden wird, auch wenn es gar nicht sicher ist.

Grundsätzlich habe ich leider ein klein wenig Einblick in die "Behindertenszene", und ich weiß, wieviele aufgrund von schweren Komplikationen bei vermeintlichen "Kinderkrankheiten" Erblindete, Taubblinde und geistig Behinderte in den Behinderteneinrichtungen verschwunden sind.
(1)
Wi127 (458 Kommentare) am 08.11.2011 23:04

P.S.

Bevor jetzt "Mainung" oder andere vermuten, dass eines meiner Kinder ein "Impfopfer" ist und ich mich deshalb mit Behinderten etwas auskenne: mein jüngerer Sohn ist behindert, ja, aber aufgrund eines angeborenen Gendefekts.
(0)
wastl-one (2135 Kommentare) am 10.11.2011 17:32

Personenkult im weißen Kittel......

Es geht nicht darum, was manche Ärzte für gefährlicher halten - halten wir uns einfach an die Fakten und die sprechen eine eindeutige Sprache: schwerwiegende Komplikationen bei Masererkrankungen: 1: 2000, Komplikationen bei Masernimpfungen: 1: 1 000 000!
Da interssiert mich die persönliche Meinung eines Mediziners schlicht einen Dreck!

R. Sebastian, Würzburg
(1)
JaneDoe (2 Kommentare) am 09.11.2011 13:43

Besser eine "Öko-Bio-Supermutter" als ein Lemming

@Wi127: Da bin ich jetzt neugierig...mit welcher Information gehen diese Mütter denn missionieren? Etwa damit, dass

-Impfungen keinen 100%igen Schutz (z.T. nicht mal annähernd) bieten und u.U. die Krankheit auslösen können?
-Impfungen z.B. auf Krebszellen gezüchtet werden, u.a. Aluminium, Formaldehyd, Quecksilber(rückstände), Antibiotika, etc., etc. enhalten?
-der Großteil der "Studien" zum Thema Sicherheit und Wirksamkeit der Impfstoffe von der Pharmaindustrie gesponsort sind?
-es viele (u.a. auch langfristige) Nebenwirkungen von Impfungen gibt, die über Fieber und Schmerzen an der Einstichstelle hinausgehen, die meisten Kinderärzte jedoch nicht wie verpflichtet darüber aufklären, sondern diese auch noch herunterspielen?
-die Mitglieder der STIKO, die die Entscheidungen über den Impfplan etc. fällen, alle finanzielle Bindungen zur Pharmaindustrie haben?
-die Anzahl der Impfungen sich in den letzten 30 Jahren verdreifacht hat, Kinder aber keineswegs gesünder sind, sondern immer mehr chronische Krankheiten haben?
-usw., usw.,.....

Da braucht man beim besten Willen keine Öko-Übermutter zu sein, um sich mal seine Gedanken zu machen und eine informierte Entscheidung treffen zu wollen.
(1)
rene2907 (287 Kommentare) am 10.11.2011 09:50

@ Jane

also ich finde es ein starkes Stück, dass Sie ALLE Mitgleider der STIKO beschuldigen, bestechlich oder befangen zu sein.

Können Sie das stichhaltig und nachvollziehbar beweisen? Wenn ich ein Mitglied dieser Kommision würde ich rechltiche Schritte erwägen ...
(0)
Wi127 (458 Kommentare) am 10.11.2011 10:33

Ah!

Da haben wir ja so eine Eiferin.
Danke für den Beitrag - genau das meinte ich. grinsen
(1)
JaneDoe (2 Kommentare) am 10.11.2011 21:29

Leider gibt es keine Impfung gegen Ignoranz...

Kurze Anmerkung: Ich bin kein Impfgegner, sondern (als Impfkritiker) der Meinung, dass es auf beiden Seiten Vor- und Nachteile gibt, wobei die Nachteile des Impfens kaum Beachtung finden bzw. kaum bekannt sind. Somit finde ich es extrem bescheiden, dass man, sobald man sich auch nur annähernd kritisch gegenüber dem "non plus ultra" Impfungen äußert, sofort als Spinner (bzw. noch besser als "Öko-Bio-Supermutter", was für ein Schmarrn!) abgestempelt wird. Aber das ist wohl einfacher, als sich mit einer unangenehmen Wahrheit auseinanderzusetzen.

@rene: Würde es Sie beruhigen, wenn ich ein "fast" vor das "alle" setze? Und gerne belege ich das, aber glauben Sie mir am besten kein Wort, sondern lesen es selbst nach. Auf der Internetseite des Robert-Koch-Instituts z.B. geben die Mitglieder Selbstauskunft über ihre Interessenkonflikte. (Übrigens geht es nicht nur bei der STIKO so zu, auch bei der WHO, CDC und FDA wimmelt es nur so von Industrie-Verflechtungen.)
(2)
rene2907 (287 Kommentare) am 11.11.2011 08:59

ja, ist schon besser ...

zwinkern

aber dennoch, sind die Angaben dort jetzt nicht so, dass man hier den Biock zum Gärtner gemacht hat. Das die Mitgleider sich mit dem Impfthema befassen und u. a. auch Vorträge diesbzgl. halten leigt doch auch in der Natur der Sache ...
(0)
Wi127 (458 Kommentare) am 11.11.2011 09:52

Ignoranz?

Das könnte ich wohl an Sie zurückgeben.
Wastl-one hat das aber schon wunderbar und ausführlich ausgedrückt - seine Erläuterungen kann ich vollinhaltlich unterschreiben.
(0)
scheu.chri (15 Kommentare) am 08.11.2011 16:10

post

wir bereits der erste kommentar schreibt ist es sicher nicht sinvoll sein kind nur durch gesunde ernährung gesund zu erhalten, wir haben es schliesslich durch die medizin geschafft das gewisse krankheiten hier nahezu ausgerottet sind, man sollte überlegen was man seinem kind zumutet und was nicht !! ich lasse mein kind impfen !!
(0)
evakurt (2618 Kommentare) am 08.11.2011 16:45

Keine Einwände.

Nur sollten ärztliche Meinungen in ihrer Gesamtheit berücksichtigt werden. Es gibt sehr wohl Ärzte, die beispielsweise für Polio- und Wundstarrkrampf-Impfungen sind, jedoch gegen Masern- und Rötelnimpfungen. Letzteres deshalb, weil - so wird begründet - eine durch Impfung im Kindesalter unterdrückte Rötelerkrankung im Erwachsenenalter bei SChwangeren zu untypisch verlaufenden (und oft als solche nicht identifizierbaren) Rötelerkrankungen führen kann (mit bekannten dramatischen Folgen). Weiterhin wird das Argument der Stärkung der Immunkräfte nach wei vor angeführt. Richtig ist, dass es nicht zum Ergebnis kommen darf: "Immunkräfte gestärkt, Patient tot." - Aber die Abwägung, wann man was tun soll, um das Richtige zu tun, ist eben nicht dadurch abgeschlossen, dass man prophylaktisch erst mal gegen alles impfen läßt, nut weil es möglich ist. Nochmal: Das Thema eignet sich nicht für Pauschalisierungen - weder sorum noch sorum.
(0)
Wi127 (458 Kommentare) am 08.11.2011 22:47

Meine Kinder

sind auch geimpft.
Röteln hätte meiner Meinung nach jetzt nicht unbedingt sein müssen, aber ich hatte als Kind sowohl Masern als auch Mumps, und ich weiß heute noch, wie übel ich da dran war - das wollte ich meinen Kindern ohne Notwendigkeit wirklich nicht zumuten.
(1)
evakurt (2618 Kommentare) am 10.11.2011 11:30

Letztlich läuft das auf eine Weltanschauungs-Frage hinaus.

Die einen halten sich an die offiziellen Verlautbarungen pro Impfung - und diese Verlautbarungen sind sicherlich gut begründet.

Die anderen halten sich an alternativen Verlautbarungen, die sagen: "Laßt Euch nicht gegen alles impfen" - und auch das kann man seriös begründen.

So - und jetzt steht man da und weiss nicht, was man machen soll. Natürlich ist es am einfachsten, dem Mainstream zu folgen (Mainstream muss ja nicht falsch sein). Aber WAS jetzt wirklich richtig ist, weiss man trotzdem nicht (Mainstream kann auch falsch sein). Deshalb ein persönlicher Erfahrungsbericht zur Sache:

Unsere 4 Kinder wurden (in den 90gern) NICHT gegen Masern geimpft, weil unser (homöopathischer) Hausarzt es so empfohlen hat. Die Kinder hatten "blühende" Masern und er Hausarzt war sehr zufrieden. Jetzt habe ich ihn gerade gestern nochmal aus aktuellen Gründen befragt, und er sagt (sinngemäß): Es gäbe tatsächlich so etwas wie Kinderkrankheiten, die der Stärkung des Immunsystems auf Jahrzehnte dienten. Nicht-Stärkung des Immunsystems führe über die Zeit zu einem Mehr an chronischen Krankheiten, wobei man natürlich NICHT sagen könne, dass NICHT-Masernimpfung zu einer konkreten Folgekrankheit y führe - DEN Nachweis könne man nicht erbringen, weil diese Folgekrankheit ja überhaupt nichts mit Masern zu tun hätte, sondern allgemeine Folge der Immunschwächung sei. Irgendetwas käme, aber was, könne man nicht sagen. Der Organismus sei eben durch Impfungen generell weniger abwehrbereit als wenn er eine (Kinder-)Krankheit durchstünde. - Die Risiken von Masern (Hirnentzündung, etc.) sehe der besagte Arzt auch, habe aber in 30 Jahren Praxisbetrieb bei vielen Hunderten Kindern noch nie eine Komplikation gehabt. Dies habe aber damit zu tun, dass er Masern mit speziellen homöopathischen Medikamenten begleite. Ein Kind mit Masern OHNE diesbezügliche Begleitung würde er NICHT verantworten. Deshalb würde er allen Eltern, die keine diesbezügliche Begleitung hätten, im Zweifelsfall raten, impfen zu lassen.

So - und jetzt? - Zunächst: Der besagte Arzt ist absolut KEIN Geldmacher, der sich durch eine Alleinstellung einen "Markt" schaffen wollte (gibt es ja auch). Was er sagt, ist (sinngemäß): Die heutigen Mediziner sind üblicherweise nicht dafür ausgebildet, solche Kinderkrankheiten konservativ zu begleiten, weshalb es wirklich besser ist, wenn man impfen läßt. Aber auch: Es wäre nicht nötig, wenn das Schulmedizin-Pharma-Konglomerat nicht so starken Einfluss auf die Ärzteausbildung hätte. Der normale Arzt sei diesbezüglich oft versaut UND wisse das nicht einmal, weil er die ALternativen zu seinem Weg gar nicht kenne.

Nochmal - und jetzt? Sicherlich wäre es falsch, jemandem zu vertrauen, nur weil er NICHT SChulmediziner ist. Auch das ist dämlich. - Und somit endet mein Beitrag mit der Feststellung: Die Sache ist bei komplexer Betrachtung nicht so einfach, wie es pharmazeutisch aufgeklärt (siehe Bericht der MP) dargestellt wird.
(2)
wastl-one (2135 Kommentare) am 10.11.2011 17:22

Nicht nur.....

eine weltanschauliche Frage, sondern eine Frage von Verantwortungsethik, da Nichtgeimpfte die Krankheit auf andere übertragen können - mit Folgen, wie gerade in Aschaffenburg. Es müsste zumindest eine Güterabwägung stattfinden zwischen der angeblichen Imunstärkung des Einzelnen und der Gefahr für die Gesellschaft!
Was mich aber wirklich zornig macht, sind durch nichts aber schon gar nichts begründete Behauptungen dieses Homöopathen. Seine Behauptungen beruhen auf weltanschaulichen Dogmen, mit Sicherheit nicht auf der Faktenlage! Er scheint die Wirkmechanismen unseres Immunsystems auch nicht ein Mal ansatzweise verstanden zu haben - dies ist umso empörender, da die Mechanismen des Immunsystems mittlerweilen jedem Gymnasialschüler nahegebracht werden.

R. Sebastian, Würzburg
(2)
evakurt (2618 Kommentare) am 10.11.2011 18:57

Eine Debatte über Homöopathie

würde jetzt zu weit führen - es gibt Fakten, die beweisen, dass Homöopathie reiner Humbug ist, und es gibt Fakten, dass Homöopathie eine hocheffiziente medizinische Disziplin ist. Das erinnert an einen Fachmann in Sachen "Faktenauswertung", der neulich mal im Fernsehen gesagt hat, dass zu seinem Institut manchmal sowohl Befürworter als auch Gegner einer bestimmten Sache (da ging es jetzt nicht um Homöopathie) gingen und sein Institut BEIDEN per Faktenauswertung beweisen könne, dass deren jeweilige Haltung richtig sei. Das ist immer eine Frage des Sprach-Designs, aus welchem Winkel man etwas formuliert, NACHDEM man schon weiß, was herauskommen soll.

Rein interessehalber würde mich zum Thema Masern allerdings interessieren:
* Warum hat man früher Masern als für die Gesundheit wichtige Kinderkrankheit verstanden? War das einfach ein Irrtum?
* Wie ist das Argument zu entschärfen, dass (manche) sogenannten Kinderkrankheiten als Immun-Stärkungs-Krankheiten von der Natur so "gemeint" sind? (Weil ja üblicherweise nur Kinder davon befallen werden.)
* Sieht die Impf-Medizin Defizite bei der Immun-Stärkung, wenn man Kinderkrankheiten unterdrückt?

Persönlich bin ich überhaupt nicht inhaltlich festgelegt, aber vollständig überzeugt hat mich noch keine Variante.

Was das Thema "Verantwortungsethik" angeht: Das ist auch so eine Sache. - Jeder normale Arzt (oder habe ich da was übersehen?) rät, Rotzschnupfen NICHT mit irgendwelchen Mitteln zu bekämpfen. Erstens weil es eh kein gutes Mittel dagegen gibt und, zweitens, weil Krankheiten wie Schnupfen der Entschlackung dienen. Sollte ein "Verschnupfter" sich seinen Schnupfen mit all den dämlichen Sprays austrocknen, um seiner "Verantwortungethik" gerecht zu werden? Der Spielplatz ist doch kein anti-septischer Raum!?!

Jetzt sind Schnupfen und Masern zwei verschiedene Dinge - einverstanden. Viele würden allerdings Impfappelle ernster nehmen, wenn man nicht den Eindruck hätte, man solle sich am besten gegen "alles" impfen lassen. Dann nimmt man auch das nicht mehr ernst, was ernst genommen werden sollte. Im übrigen sind Vogel- und SChweine-Grippe Super-Beispiele dafür, dass zumindest der Eindruck entsteht, Impfungen seien mehr eine kommerzielle denn eine medizinische Sache. Da muss Vertrauen zurückgewonnen werden.
(1)
wastl-one (2135 Kommentare) am 10.11.2011 22:28

Erstens....

würden mich brennend die Fakten interessieren, die die Homöopathie als "hoch effektive" Medizin belegen.
Zweitens von Kindern überstandene Masern schützen ein Leben lang vor Masern - nicht mehr und nicht weniger - das gleiche leistet eine Impfung gegen Masern, nur mit erheblich weniger Risiko.
Drittens "von der Natur so gemeint" - einfach grotesk anzunehmen, die Natur hätte die Masern nur deswegen eingerichtet, um das Immunsystem von Kindern zu stärken - was stärkt die Natur mit Grippe, HIV, Ebola und anderen Krankheitserregern?
Viertens: Die Sprachwahl ist hier schon entlarvend: Kinderkrakheiten werden "unterdrückt"......Ziel der WHO ist es lebensbedrohende Erreger auszumerzen und es gibt kein Indiz für negative Folgen wenn Kinder nicht krank werden.
Fünftens: eine Schwarz-Weiß-Darstellung ist der Wahrheit noch nie nahe gekommen. Keiner verlangt oder fordert sich gegen alles impfen zu lassen
Sechstens: all diejenigen, die hinter jeder medizinischen Indikation den Profit der Pharmaindustrie vermuten, sollten dann halt bitte auf alle Mittel verzichten, auch die homoöpathischen, bei denen die Gewinnspannen am höchsten sind.
Siebtens: über die Qualität des Vergleiches Schnupfen -Masern möchte ich mich wirklich nicht äußern - finde ihn angesichts des in Aschaffenburg sterbenden Mädchens allerdings unangebracht.....

R. Sebastian, Würzburg
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