Journal
MÜNCHEN
Dicke Luft im Büro
Sticheleien, hämische Witze hinter dem Rücken oder offene Anfeindungen: Konflikte am Arbeitsplatz sind keine Seltenheit. Schließlich treffen dort auf engstem Raum jeden Tag die unterschiedlichsten Charaktere aufeinander. Friede-Freude-Eierkuchen ist da oft nur eine Wunschvorstellung. »mehr
BERLIN
Passiv war gestern
Ein Gebäude, das mehr Energie erzeugt als es verbraucht, ist keine Zukunftsvision: Sowohl beim Neubau als auch durch Renovierung haben Architekten erste Häuser mit hohem Energiepotenzial realisiert. Eines der Beispiele kann sogar ein Elektrofahrzeug auftanken. In Deutschland hat energiesparendes Bauen eine lange Tradition. Seit mehr als 30 Jahren wird am Gebäude der Zukunft geforscht, das klimaneutral bewohnt werden kann. Das Niedrigenergiehaus, zu Beginn der 90er Jahre zukunftsweisend, ist seit mehr als 15 Jahren gesetzlicher Mindeststandard für Neubauten. „Wer ein Haus baut oder saniert, sollte für die Zukunft planen und die gesetzlichen Vorgaben unterschreiten“, rät Christian Stolte von der Deutschen Energie-Agentur (dena). In Zeiten steigender Kosten für Energie und drohender Klimakatastrophen können mit dem Bau oder Umbau energieoptimierter Zukunftshäuser die Ausgaben für Strom, Heizung und Warmwasser umweltgerecht minimiert werden. »mehr
So ist's Recht: Treppenhausreinigung kann als Betriebskosten gelten
Die Reinigung des Treppenhauses, der Flure oder anderer Gemeinschaftsräume ist Sache des Vermieters. Die Kosten sind nach Angaben des Deutschen Mieterbundes aber Betriebskosten. Sie müssen bei entsprechender Vereinbarung im Mietvertrag von den Mietern des Hauses über die Betriebskostenabrechnungen bezahlt werden. Im Mietvertrag kann aber auch vereinbart werden, dass die Mieter das Treppenhaus selbst putzen und die Reinigung von Flur, Dachboden oder Keller übernehmen. Wo und in welchen Abständen geputzt werden muss, ist in der Hausordnung oder in einem Reinigungsplan beschrieben. Nehmen einzelne Mietparteien im Haus ihre Reinigungspflicht nicht ernst, sollte der Vermieter eingeschaltet werden. Er muss auf die Einhaltung der übernommenen Pflichten achten. »mehrDer Spiel-Tipp: Der längste Wurm gewinnt
Carmen Kleinert: Streifen Toni (Zoch Verlag, 2 bis 5 Spieler ab 4 Jahren, circa 8 Euro) »mehr
TROISDORF
Südseiten-Zimmer vor Hitze schützen
(dpa/tmn) Wenn die Sonne an Sommertagen brennt, wird es besonders in Zimmern zur Südseite schnell unerträglich. In diesen Räumen kann Sonnenschutzglas im Fenster, das rund 50 bis 80 Prozent der Sonnenenergie abhalten kann, nützlich sein. Das Glas werfe mit Hilfe einer dünnen, metallenen Beschichtung die Sonnenstrahlung zurück, erläutert der Bundesverband Flachglas in Troisdorf (Nordrhein-Westfalen). Diese Beschichtung sei kaum zu sehen und spiegele nicht. Das Spezialglas gebe es in unterschiedlichen Farbnuancen sowie in per Knopfdruck veränderbaren Stufen. Zusätzlich könne man bei Bedarf die Fenster mit Jalousien oder Markisen schützen. »mehr
NÜRNBERG
Kein Anspruch auf Kindergeld
(dpa/tmn) Jugendliche haben während eines Work & Travel-Trips keinen Anspruch auf Kindergeld. Wer zwischen 18 und 25 Jahre alt ist, bekommt nur dann weiterhin Kindergeld, wenn er eine Ausbildung oder ein Studium macht. Darauf weist Susanne Eikemeier von der Bundesagentur für Arbeit hin. Ausnahmen seien Jugendfreiwilligendienste wie das Freiwillige Soziale Jahr. Auch wer sich nachweislich um einen Ausbildungs- oder Studienplatz bemühe, aber keinen bekomme, dürfe weiter Kindergeld beziehen. Keine Ausnahme mache das Amt auch bei Jugendlichen, die zum Beispiel für ein Jahr durch Australien reisen und sich dort mit Nebenjobs über Wasser halten. »mehr
WÜRZBURG
Chance im Handwerk statt Frust im Hörsaal
Es ist noch gar nicht so lange her, da führte ein einmal eingeschlagener Bildungsweg zu einem vorgegebenen Ziel. Abweichungen gab es nur in Ausnahmefällen. Das fing schon im Schulsystem an: Wer zum Beispiel die Realschule besuchte und erst später seine gymnasiale Befähigung entdeckte, hatte große Schwierigkeiten, den gewählten Weg zu verlassen. Heute jedoch sind einmal getroffene Entscheidungen leichter zu korrigieren. Und das gilt nicht nur für die Schullaufbahn, sondern auch in der Phase des Studiums, wenn aufgrund einer früheren Fehlentscheidung das Studienfach gewechselt werden soll. »mehr
KÖLN
Hightech am Herd
Bis in die 90er Jahre galt die Küche als ein fast geheimer Ort, an dem die Hausfrau meist auf wenigen Quadratmetern vor sich hin werkelte, während die Gäste im Ess- oder Wohnzimmer saßen und auf das Essen warteten. Heute dagegen wird nicht mehr im Geheimen gekocht. Eine offene Raumgestaltung hat eine völlig neue Wohn-Ess-Situation hervorgebracht. „Das Kocherlebnis ist kommunikativer geworden“, sagt die Trend- und Designexpertin des Verbands der deutschen Möbelindustrie, Ursula Geismann. »mehr
Damit Ihr Herz nicht schwächelt
Herzinsuffizienz: Die Krankheit des Jahrhunderts hat enorme Zuwachsraten – Telefonaktion und Patientenseminar in Würzburg »mehr
WÜRZBURG/BERLIN
Abmahnwelle wegen kostenlosem WLAN
Für viele gehören E-Mails und Facebook zu einem Café-Besuch wie Cappuccino und Milchkaffee. Einige Gastronomen bieten ihren Gästen einen kostenlosen WLAN-Zugang an, über den sie per Notebook, Smartphone oder Tablet-PC im Internet surfen können. Doch einige Café-Besitzer und Kneipiers streichen dieses Angebot nun von der Karte – oder denken zumindest darüber nach. Der Grund ist eine Flut von Abmahnungen wegen Verstoßes gegen das Urheberrecht. »mehr
DARMSTADT
Tür zu einer neuen Wohnwelt
(dpa/tmn) Für Rolf Strohecker gehen nachts die Lichter an. Muss der 88-Jährige auf Toilette, schalten sich auf dem Weg zum Bad automatisch die Lampen ein. Strohecker lebt in einem Darmstädter Seniorenstift in einer intelligenten Wohnumgebung. Das heißt: Seine Wohnung ist mit Sensoren gespickt, Warnsignale ertönen, wenn beispielsweise die Balkontür offen steht. Solche Technologien werden unter dem Begriff Ambient Assisted Living – kurz AAL – zusammengefasst. »mehr
So ist's Recht: Mieter kann Betriebskosten bei fehlenden Belegen streichen
Mieter können die Rückzahlung von Betriebskosten verlangen, wenn die Abrechnung des Vermieters anhand der Belege nicht nachvollziehbar ist. Der Mieter darf in diesem Fall den nicht nachvollziehbaren Kostenblock von der Rechnung streichen, entschied das Landgericht Berlin (Az.: 67 S 274/11), wie die Zeitschrift „Das Grundeigentum“ des Eigentümerverbandes Haus & Grund berichtet. Im vorliegenden Fall hatte der Vermieter die Betriebskosten rechtzeitig abgerechnet und dem Mieter ein Guthaben aus seinen Vorschüssen ausgezahlt. Der Mieter verlangte eine höhere Rückzahlung. Das Geld sei der auf ihn umgelegte Anteil für die Pflege der Außenanlagen. Es sei aber nicht nachvollziehbar, welche Kosten für welche Maßnahmen in welchem Zeitraum angefallen seien. »mehrDie bekannteste Biene der Welt
Maja wird 100: Neugierig, frech, abenteuerlustig und schlau – das war die Biene Maja schon 1912, als sie erstmals aus ihrem Stock schlüpfte. In Romanform. Inzwischen ist sie ein richtiger Filmstar. »mehr
BERLIN
Wie Axel Springer zum Zeitungszaren wurde
(dpa/epd) Er war ein Träumer und Romantiker: Axel Springer wollte eigentlich Sänger werden. Aber dann stieg er zu einem der größten Zeitungszaren der Bundesrepublik auf. „Per saldo bin ich froh, dass ich trotz anderer Jugendwünsche schließlich doch Verleger, das heißt Journalist geworden bin, aber ich kannte auch immer die Schwierigkeiten des Berufs“, sagte er an seinem 70. Geburtstag am 2. Mai 1982. »mehr
WÜRZBURG
Damit Ihr Kopf nicht vor Migräne zerspringt
Sie fühlt sich an wie ein Gewitter im Kopf. Es sind pulsierende, stechende Schmerzen. Der Kopf scheint zu zerspringen. Millionen von Deutschen macht die Migräne das Leben zur Qual. Doch mit diesem Leiden muss man sich nicht einfach abfinden. Professor Dr. Claudia Sommer, Leitende Oberärztin der Neurologischen Klinik und Poliklinik am Universitätsklinikum Würzburg, klärt über Symptome, Ursachen und wirksame Therapien bei den quälenden Kopfschmerzattacken auf. »mehr
BERLIN
Gegen die Abmahn-Abzocke
(rte/dpa) Das Bundesministerium für Justiz bereitet eine Gesetzesänderung vor, um vor überzogenen Abmahnungen bei Urheberrechtsverstößen im Internet – wie etwa beim illegalen Herunterladen von Musik und Filmen – zu schützen. Der „Entwurf eines Gesetzes gegen unseriöse Geschäftspraktiken“ soll neben dubiosen Geschäftspraktiken im Inkassowesen und bei Telefonwerbung auch gegen Massenabmahnungen vorgehen, die für vergleichsweise geringfügige Rechtsverstöße horrende Anwaltsgebühren beinhalten. Überzogene Abmahnungen hätten laut Entwurf „das Rechtsempfinden einiger Bürgerinnen und Bürger erheblich gestört“. »mehr
FULDA
Alles Gute kommt von oben
(dpa/tmn) Solaranlagen sind als ein Baustein der Energiewende von Deutschlands Dächern nicht mehr wegzudenken. Deshalb investieren Hausbesitzer viel Geld, um in Zukunft von fossilen Brennstoffen oder Atomenergie unabhängig zu sein: Photovoltaikanlagen produzieren Strom, alternativ kann Sonnenenergie mit einer thermischen Solaranlage auch zum Erwärmen des Warmwassers und zur Unterstützung der Heizung genutzt werden. »mehr
BERLIN
Bei negativem Feedback im Job genau nachfragen
Bekommen Arbeitnehmer negatives Feedback vom Chef sollten sie versuchen, besonnen zu reagieren. „Der größte Fehler ist, dann aggressiv oder beleidigt zu sein“, sagt der Karriereberater Heinz Ryborz aus Berlin. Denn dann eskaliere die Situation schnell. Professionell sei es hingegen, erst einmal nachzufragen, was einem konkret vorgeworfen wird. So könne man etwa fragen: „Was meinen Sie genau?“ Denn so gehe der Arbeitnehmer zunächst einmal sicher, ob er den anderen wirklich korrekt verstanden hat. In einem nächsten Schritt sollte sich der Arbeitnehmer dann Bedenkzeit erbitten. So könne man etwa sagen: „Ich werde darüber nachdenken, und dann lassen Sie uns noch einmal darüber sprechen.“ »mehr
„Das kam gerade noch rechtzeitig“
Das Wort alleine schreckt schon ein wenig ab: Berufsqualifikationsfeststellungsgesetz (BQFG). Doch hinter dem seit 1. April geltenden Gesetz steckt eine wichtige Änderung für Arbeitnehmer. Wir sprachen darüber mit Max-Martin Deinhard, Bereichsleiter Berufsausbildung der IHK Würzburg-Schweinfurt. »mehr
WÜRZBURG
Nicht nur „irgendwas mit Medien“
Die Würzburger Medienakademie (WÜma) informiert am Samstag, 28. April, über die zahlreichen Berufsmöglichkeiten in der Medienbranche. Unter dem Titel „go WÜma – Informier' dich über deinen Medienberuf!“ können sich Schulabgänger im Vogel Convention Center (VCC) in Würzburg kundig machen und sich Informationen zur Berufswahl aus erster Hand holen. »mehr
Krankenhaus finden
Multimedia-Lexikon
A bis Z:
Wir erklären Ihnen die wichtigsten Begriffe aus der digitalen Welt. »mehr
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