publiziert: 18.04.2010 17:13 Uhr
aktualisiert: 18.04.2010 17:14 Uhr
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So googeln Sie ohne Google

Im Internet gibt es zahlreiche gute und qualitativ gleichwertige Suchmaschinen
  • Google und Co.: Im Internet gibt es tatsächlich mehr als eine Suchmaschine.
    Foto: dpa
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(dpa/sr) Das Wort „googeln“ hat es bis in den Duden geschafft. Und viele sehen die Suchmaschine des US-Branchenriesen Google quasi als amtlich. Wegen seiner vielen Zusatzdienste hat Google aber auch den Ruf eines Datenkraken. Das kann ein Grund sein für Nutzer, den leistungsfähigen Suchmaschinen der Konkurrenz eine Chance zu geben.

So propagiert es der Verein für freien Wissenszugang (Suma-eV) aus Hannover. Es sei wichtig, „mehrere, unabhängig voneinander arbeitende Suchmaschinen einzusetzen, um einen möglichst neutralen und umfassenden Überblick geeigneter Quellen zu erhalten“, steht in einem Thesenpapier des Vereins. Laut Statistikdienst Hitslink liefen dieses Jahr knapp 86 Prozent der Suchanfragen weltweit über Google. Platz zwei belegt Yahoo mit knapp sechs Prozent. Microsofts recht neue Suche Bing belegt mit gut drei Prozent den dritten Rang. Relativ stark genutzt wird auch noch Ask.

Kinder- und Jugendschutzfilter

Dabei türmen sich vor wechselfreudigen Surfern eigentlich keine Hindernisse auf. Jeder Suchdienst lässt sich bei Browsern wie Firefox oder Internet Explorer mühelos in die Suchleisten einbinden oder auch als Startseite festlegen. Wer die großen Google-Konkurrenten erstmal testen will, kann das unter blindsearch.fejus.com.

Die Suchergebnisse werden hier im gleichen Design in drei Spalten sichtbar. Erst wenn man sein Votum abgegeben hat, in welcher Spalte die besten Ergebnisse stehen, zeigt die Seite die Logos von Bing, Yahoo und Google an. Der Verein Suma zieht das Fazit, dass „The big Three“ qualitativ gleichwertig seien. Am Tempo gibt es bei „den großen drei“ nichts zu bemängeln. Alle drei spucken ihre Ergebnisse zügig aus. Google und Yahoo zeigen beim Tippen Suchvorschläge an und verfügen über einen Kinder- und Jugendschutzfilter. Letzterer lässt sich auch bei Bing einschalten.

Auf die Booleschen Operatoren („AND“, „OR“ etc.), die Suchbegriffe logisch verknüpfen, verstehen sich die meisten Suchmaschinen. Yahoo bietet zusätzlich hausgemachte Abkürzungen an: Mit „!flickr“ plus Suchbegriff gelangt man zu den Ergebnissen der Foto-Community. „!leo“ plus Suchbegriff übersetzt Deutsches ins Englische. Shortcuts für die fixe Suche nach Aktienkursen, Call-by-Call-Vorwahlen oder dem Wetter finden sich unter de.search.yahoo.com/info/shortcuts. Vergleichbar ist das Funktionsangebot von Google, gelistet unter www.google.com/intl/de/help/features.html. Das Unternehmen bietet auch die Volltextsuche in Büchern, eine Suche in wissenschaftlichen Veröffentlichungen oder die Recherche nach öffentlich verfügbarem Programmiercode an. Bei den großen Maschinen lassen sich in die Suche auch Parameter wie Sprachraum, Dateityp oder die Position des Suchbegriffs auf der Seite einbeziehen.

    
    

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