publiziert: 11.10.2009 15:49 Uhr
aktualisiert: 12.10.2009 15:02 Uhr
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Culcha Candela sorgten in Würzburg für beste Laune

Die multikulturelle Band aus Berlin reißt in der Posthalle fast 2000 Fans mit – Viel Spaß und ein ernstes Anliegen
  • Volle Party: Culcha Candela in der Würzburger Posthalle.
    FOTO Chris Weiss
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Reggae macht gute Laune – das bewiesen die freudestrahlenden Gesichter der knapp 2000 Besucher beim Konzert der Band Culcha Candela in der Würzburger Posthalle. Zwei Stunden versorgten die Berliner das junge Publikum mit deutschem, englischem und spanischem Reggae-Pop.

    
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Culcha Candela
Würzburg
09.10.2009
    

Nachdem Mil Santos, ein in Berlin lebender kolumbianischer Sänger, mit seiner Band das Publikum angeheizt hatte, betrat die siebenköpfige Formation Culcha Candela – eingehüllt in dichte Nebelschwaden – die Bühne und fegte in synchroner Choreografie über die Bretter. Die Fans rissen schon nach den ersten Tönen die Hände nach oben und hüpften im Reggae-Rhythmus.

Die Mischung macht's: Die Bandmitglieder, gekleidet in cooles Schwarz, kommen aus verschiedenen Kulturen, was sich auch in ihrer Musik spiegelt. Der Mix aus Reggae, Dancehall, Salsa, HipHop und Ragga auf Deutsch, Englisch, Spanisch und Patois – einer auf dem Englischen basierenden Kreolsprache – lässt keine Langeweile aufkommen. Mit ihren gesellschaftskritischen, aber auch stimmungshebenden Songs brachten Culcha Candela die Posthalle zum Beben. So nahmen die Jungs die ganze Masse mit auf ihren „Culcha Candela-Spaziergang“, wie sie es selbst nannten, und dirigierten die Menge in einheitlichen Tanzschritten durch die Halle.

Nicht nur die Hits des aktuellen Albums „Schöne Neue Welt“ dröhnten durch die Boxen – auch die größten Erfolge der drei restlichen Alben wurden gespielt. Beim Nummer-Eins-Hit „Hamma“ sang dann sogar der ein oder andere Erziehungsberechtigte mit und wippte im Takt.

Nach der zweistündigen, schweißtreibenden Liveshow nebst Zugabe verabschiedeten sich Culcha Candela und gaben den Fans eine wichtige Botschaft mit auf den Weg. Nach einem Spendenaufruf für ein Hilfsprojekt in Uganda erinnerten die Musiker daran, dass „wir alle nicht vergessen sollten, dass wir in so einem wohlhabenden Land wie Deutschland leben dürfen“.

Von unserer Mitarbeiterin Andrea Franz
    
    

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