aktualisiert: 23.10.2011 18:19 Uhr
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FÜRTH/MARKTBREIT
Gedenkstein aus Marktbreit
Jüdische Religionsrituale
(epd) Das Jüdische Museum Franken in Fürth will mit seiner neuen Dauerausstellung „Jüdisch leben“ Rituale der jüdischen Religion erklären. Besucher erfahren, wie Ritual, Erinnerung und Gemeinschaft im jüdischen Leben eine untrennbare Einheit bilden. In sechs Kapiteln werden Aspekte der jüdischen Religionsausübung erklärt. Von der reich verzierten silbernen Torakrone aus dem 19. Jahrhundert bis zum modernen Schlüsselanhänger, der quäkend an die Gebete zu den koscheren Speisen erinnert, reichen die Objekte.
Bei der Neukonzipierung der Schau wurde auch auf fränkische Exponate Wert gelegt. Ein Teller für milchige Speisen stammt aus einem unterfränkischen Haushalt ebenso wie eine am Sabbat verwendete Gewürzdose, in die der Besucher hineinriechen kann. Ein Gedenkstein aus der früheren Synagoge in Marktbreit aus dem 18. Jahrhundert mit gefühlvoller Widmung für zwei Stifter demonstriert die Erinnerungskultur.
Geöffnet ist die Ausstellung jeweils dienstags von 10 bis 20 sowie mittwochs bis sonntags von 10 bis 17 Uhr.
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