publiziert: 04.01.2010 17:47 Uhr
aktualisiert: 04.01.2010 17:49 Uhr
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Hundertwasser fürs Marketing

(dpa) Er sieht aus wie ein Fantasiegebäude aus „Tausendundeiner Nacht“ und soll eine der großen Touristenattraktionen Niederbayerns werden. Nach elfjähriger Planungs- und Bauzeit können die ersten Besucher den Hundertwasserturm in Abensberg besteigen. Der 35 Meter hohe Turm ist eines der letzten Projekte des 2000 verstorbenen Künstlers Friedensreich Hundertwasser. Ab Donnerstag (7. Januar) will Bauherr Leonhard Salleck die ersten regulären Führungen durch den Märchenturm anbieten, Anfang März ist dann die offizielle Eröffnung geplant. Bis zur Eröffnung war es für Salleck ein weiter Weg. Erst musste er Hundertwasser überzeugen, dann starb der weltberühmte Künstler im Jahr 2000 mitten in der Planungsphase, schließlich hatten die Denkmalschützer wegen des benachbarten mittelalterlichen Stadtzentrums Einwände. Der auf dem Papier einst 70 Meter hohe Turm wurde nach heftigen Auseinandersetzungen auf die Hälfte gestutzt.

Die Investitionssumme nennt der Bauherr nicht, nachdem er angefeindet wurde, weil er staatliche Zuschüsse bekommen hat. Der Hundertwasserturm soll nicht zuletzt als Marketinginstrument für Sallecks Weißbierbrauerei „Kuchlbauer“ dienen.

    
    

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