aktualisiert: 05.02.2012 23:03 Uhr
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WÜRZBURG
Zwei DSDS-Finalisten neben Tänzern voll Grazie und Kraft
Sarah Engels und Pietro Lombardi traten bei „Night of the Dance“ vor knapp 800 Zuschauern im Würzburger Congress Centrum auf
Sie kommen aus allen Ecken dieser Welt, aus Irland, England, USA, Venezuela, Mexiko, Ungarn, Italien, Russland, Spanien . . . Alle sind jung, haben blitzschnelle Füße und scheinbar Körper ohne Knochen, dafür Sprungfedern und jede Menge Rhythmus im Blut.
Gelernt haben die Tänzerinnen und Tänzer der Dublin Dance Company & Dublin Dance Factory ihre Kunst meist schon in jüngsten Jahren, später in einer soliden Tanzausbildung. Mittlerweile hat jede/jeder beachtliche Bühnenerfahrung. In Würzburg heizen, stampfen, schweben, toben, tanzen sie sich in die Herzen der knapp 800, die sich im Congress Centrum zur „Night of the Dance“ eingefunden haben.
Einer der Höhepunkte der Zwei-Stunden-Show sind die Auftritte von Liam Caputo. Der Stepp-Profi, Choreograf der irischen Tanzszenen, spürt offenbar keinerlei Schwerkraft in sich und brilliert nicht nur in den Passagen aus „Riverdance“. Als Al Capone im weißen Anzug mit Hut liefert er zu Steppschritten Beinschlackern, Schulterzucken, Hüftverdrehung. Steppschritte ziehen sich durch die gesamten Darbietungen, die außer vom Tanz auch von Musik (vom Band), von fantasievollen Kostümen, flackernden Lichteffekten und immer wieder Akrobatik getragen werden.
Unter der Überschrift „Black Theatre“ schweben weiße Schuhe, Köpfe, Skelette auf der nachtschwarzen Bühne, tanzen und verschlingen sich in farbigen Laserstrahlen. Szenen des Cirque du Soleil schließen sich an, bunt, athletisch, temporeich.
Begeisterung ruft eine Hommage an Michael Jackson hervor. Dann noch ein bisschen „Dirty Dancing“, ein Mambo-Mix und die spannend choreografierte Metamorphose eines Walzers. Bei „Tango Argentino“ und später „Swanlake“ breitet sich ob der Kraft und Grazie der beiden Tänzer stille Spannung im Saal aus, die sich schließlich in lautstarkem Applaus entlädt. „Schattenland“ ist ein kreatives Spiel hinter einer Leinwand. Hier sind der Fantasie des Publikums keine Grenzen gesetzt.
Begeistert werden neben all den Tanznummern Pietro Lombardi und Sarah Engels, die zwei Finalisten der 2011er Ausgabe von „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS), bejubelt. Breakdance, HipHop und ein quietschbuntes Finale runden die Show ab.
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