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publiziert: 06.07.2012 18:42 Uhr
aktualisiert: 09.07.2012 14:28 Uhr
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Regieren ohne Rücksicht

Zum Artikel „Bischof Müller geht nach Rom“ (2.7.), der sich mit dem neuen Leiter der Glaubenskongregation befasst:

Endlich hat es Bischof Müller geschafft, weg von Regensburg als Chef der Glaubenskongregation nach Rom. Es waren zehn verlorene Jahre für die Diözese Regensburg. Statt einen Seelsorger haben sie einen Fürstbischof erhalten, der nur regiert hat ohne Rücksicht auf seine „Untergebenen“. Er hat die Laiengremien wie Pfarrgemeinderat und Diözesanrat abgeschafft, nur ein von ihm berufenes Diözesankomitee war als Abnickgremium zugelassen. Massenhaft sind Katholiken aus ihrer Kirche ausgetreten. Aber das war ihm nicht wichtig. Kirche ist für ihn Autorität von oben, nicht Glaubensgemeinschaft, Herrschaft statt Dialog. So hat er auch seinen Auftrag als Ökumenereferent verstanden und ständig für Konflikt mit anderen christlichen Kirchen gesorgt. Jetzt kann er in Rom diese Rolle voll ausspielen. Er und die Hierarchie sind unfehlbar, alle anderen haben zu gehorchen. Zu diesem Bild von Kirche sagen heute immer mehr „Nein danke, ohne mich“.

Reinhold Nöth, 97084 Würzburg

    
    

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Die neuesten Kommentare

appeldorn (716 Kommentare) am 11.07.2012 10:20

Berges göttlicher Zorn

Heiliger Berge wir bitten zu dir, möge deine göttliche Gnade und Weisheit unsere finsteren Seelen bekehren. Nur du allein bist in der Lage, uns aus Finsternis und Verbohrtheit zu befreien. Dein ewiges Licht führe uns hinan, zu ihm dem Retter aller Menschen.
Heiliger Berge, nur du allein bist es, der zur erlösenden Einsicht findet, dass alles Göttliche vom Cäsaropapismus ausgehen muss. Dein ewiges Licht leuchte, deine Weisheit sei gepriesen.
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appeldorn (716 Kommentare) am 10.07.2012 16:09

Sprecht Berge endlich heilig

Im Gegensatz zu Breitenbach und Küng, welche noch eine eigene Meinung haben, muss
Berge unbedingt in die katholische Glaubenskongregation berufen werden, um mit eisernen Besen alles aus den Foren zu entfernen, was nicht der offiziellen Staatsdoktrin und dem Dogma des Vatikans entspricht.
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appeldorn (716 Kommentare) am 10.07.2012 16:09

Sprecht Berge endlich heilig

Im Gegensatz zu Breitenbach und Küng, welche noch eine eigene Meinung haben, muss
Berge unbedingt in die katholische Glaubenskongregation berufen werden, um mit eisernen Besen alles aus den Foren zu entfernen, was nicht der offiziellen Staatsdoktrin und dem Dogma des Vatikans entspricht.
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Berge (672 Kommentare) am 09.07.2012 19:30

Unqualifiziert

Wenn dieser kirchliche Dauermotzer Nöht sich äußert, weiß man, es kommt nur Gift und
Galle. Man muss Müller nicht gerade mögen, aber fair sollte wenigstens ein bestallter
Kirchenmann mit ihm umgehen. Seine Äußerungen und die der Selbstdarsteller Küng
und Breitenbach sind menschlich unter der Gürtellinie, christlich aber untragbar. Wer
sein letzte Interview zu Fragen der Befreiungstheologie und den Piusbrüdern gelesen
hat, sollte vorsichtiger urteilen. Solcher Verurteiler und Dauerstänkerer hat die Kirche
in Deutschland wahrlich genug, die sie mit ihren Dauerbrennern und Polemik
seit Jahren am geistlichen Aufbruch hindern und zum Ärgernis für viele Gläubige machen, die nicht einfach in die Fundamentalisten- und Traditionalistenecke zu stellen
sind. Die Kirche braucht keinen Nöth, keinen selbstgerechten Breitenbach und Küng und Co. sondern Reformatoren aus dem Geist des Evangeliums wie Franziskus etc.
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glaubt-nicht-alles (673 Kommentare) am 09.07.2012 19:46

nicht alleine!

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