publiziert: 06.02.2012 18:36 Uhr
aktualisiert: 06.02.2012 21:45 Uhr
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Ein Umdenken ist gefordert

Zum Artikel „Judenfeindlichkeit weit verbreitet“, der sich mit antisemitischen Tendenzen befasst:

Durch die von der Politik und den „gesellschaftlich relevanten Gruppen“ lancierte, im Artikel genannte Studie ist nun klar, 20 Prozent der deutschen Bevölkerung sind fremdenfeindlich. Dies ist ein weiterer kläglicher Versuch, die Menschen, die gegen Mainstream und Multikulti sind, einfach in die braune Ecke zu drücken und mundtot zu machen. So einfach ist es aber durchaus nicht. Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland schützt noch immer die Meinungsfreiheit.

Oliver Liedtke, 97236 Randersacker

Vorneweg: Ich bin in keinster Weise rassistisch oder ausländerfeindlich eingestellt. Auch habe ich den größten Respekt vor dem, was der Staat Israel geleistet hat. Gar mancher Bundesbürger ist leider der Meinung, dass dies nur mit deutscher Hilfe möglich gewesen ist. Das mag vielleicht richtig sein, aber die Israelis hätten dieses Geld auch verprassen können. Trotz allem – meiner Meinung nach haben die Israelis selbst viel Schuld an ihrer Unbeliebtheit. Hätten sie das Geld, das sie in all ihre Militäroperationen gesteckt haben, ihren Nachbarn als Hilfe zukommen lassen, wären sie umringt von Freunden. Die Juden sprechen oft von Antisemitismus. Leider ist in Israel der Antiarabismus aber auch sehr weit verbreitet. Gefordert ist daher ein „mea culpa“ und Umdenken von israelischer Seite und nicht ein Anprangern der Welt, dass sie judenfeindlich sei.

Manfred Haas, 97264 Helmstadt

    
    

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»Alle 11 Kommentare anzeigen Die neuesten Kommentare

aithir (287 Kommentare) am 08.02.2012 17:22

Eigentlich sind es ja primär Nichtjuden, die sich als

Mahner aufspielen, weil sie irgendwie meinen für die Schuld anderer büßen zu müssen und diese Selbstzerfleischung am liebsten jedem anderen aufzwingen würden. Und in den USA sind es primär Christen, die sich für die apokalyptische Endschlacht rüsten und darauf hoffen schnell genug die Juden als Auserwählte ihres Herrn in Christen verwandeln zu können. Gut, Organisationen wie der ZdR sehen es auch als ihre Lebensaufgabe anderen die Schuld vergangener Generationen aufzuladen, weil sie meinen, daß man den Leuten nicht zutrauen kann selbst Entscheidungen und Urteile zu fällen und meinen, sie bräuchten eine leichte, wenig anspruchsvolle Arbeit, die mit Ruhm, Glanz und Glamour verbunden ist, und es ihnen erlaubt austeilen zu dürfen ohne davon bedroht zu sein Widerworte zu kassieren.

Die Außenpolitik Israels war schon immer bedenklich, aber das war ja bei den Nachbarstaaten ebenso, die alle haben sich jemanden gesucht, der ihnen die Waffen bezahlt und sind dann im Namen ihrer Lehensherren in den Krieg gezogen.

Was beim Thema Antisemitismus immer vergessen wird, ist, daß der Begriff keine bindende Definition besitzt und beliebig verwendet werden darf. Das heißt, man kann alles zu Antisemitismus stilisieren, selbst den christlichen Antijudaismus.

Zinonisten sind auch ganz üble Menschen, als Hitler gegen die Nachkommen und jüdischen Ehepartnern in Mischehen wetterte und solche Ehen als Untergang des deutschen Volks verkaufte, hatten die Zionisten nichts besseres zu tun, als gegen die Mischehe aus den selben Gründen zu wettern und sich über die Verwässerung des jüdischen Blutes zu beschweren. Einfach wiederlich wie Minderheiten durch Fanatismus sich zu Mehrheiten stilisieren und den Ruf der Mehrheit zerstören.

Natürlich ist Israel an seiner Lage selbst schuld, wer soll die Schuld denn sonst haben, die Nachbarn haben an ihrer Lage auch selbst die Schuld, wer in seinen Nachbarn nur den Feind sieht, hat nur Feinde, wer nach 2000 Jahren Anspruch auf ein Gebiet erhebt, das die eigenen Vorfahren in einigen Fällen noch nie betreten haben, ist selbst schuld, wenn man es verpaßt sich mit der aktuellen Bevölkerung anzufreunden und eine Partnerschaft aufzubauen.

Juden sind auch nur Menschen. Israeli gibt es in allen möglichen Formen und nicht jeder Jude kann etwas dafür, daß Israel sich benimmt wie ein verzogenes Kind.
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closs (1300 Kommentare) am 08.02.2012 18:22

Das wäre mal so ein Beispiel,

bei dem man wenigstens nicht von "latent" sprechen muss.
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bamag (48 Kommentare) am 08.02.2012 18:44

Auwehzwick...

...stimmt, eine klassische Tirade. Hmmm, eigentlich juckts mich in den Fingern, dem guten Mann / der guten Frau ein paar Sätze zukommen zu lassen. Aber das wäre Zeitverschwendung. Hopfen und Malz - Zeus erhalt's....
(1)
bamag (48 Kommentare) am 07.02.2012 11:24

Hmmm...

...scheint so, dass vor allem die latenten 20 Prozent den Drang haben, ihre Meinung öffentlich kund zu tun...
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closs (1300 Kommentare) am 07.02.2012 13:27

Oder dass sie so ausgewählt wurden,

um den Tenor des Artikels dazu "post mortem" grinsenzu bestätigen. - Nachdem wir uns zu dem Thema auch schon gekippelt haben - es wäre wirklich mal interessant, das Thema nüchtern und ohne Konnotationen aufzuarbeiten.
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