Meinung

    
    
Leitartikel: Der Mautminister und seine Beifahrer

 (5) Leitartikel: Der Mautminister und seine Beifahrer

Verbissen hält die CSU an ihren Mautplänen fest. Mautminister Alexander Dobrindt hat zwar etliche Kratzer und Beulen abbekommen, aber wenigstens steht sein Konzept jetzt. Es ist besser als so manche Idee, die in den vergangenen Wochen und Monaten an die Öffentlichkeit kam. Aber es hat einen ganz entscheidenden Konstruktionsfehler: Die vielen Kompromisse werden dazu führen, dass der Staat am Ende nicht viel dazu verdient. Oder er belastet auch die deutschen Autofahrer. »mehr
    
    
Leitartikel: Soldaten brauchen Planungssicherheit

Leitartikel: Soldaten brauchen Planungssicherheit

Als die Mauer noch stand, war die Welt für die Soldaten der Bundeswehr noch in Ordnung. Wer nicht gerade in ein Manöver musste oder für den Offizierslehrgang büffelte, schob in der Regel einen ruhigen Dienst in seiner Kaserne. Der Sold kam so verlässlich wie die nächste Beförderung und auch für das Leben danach war in vielen Fällen vorgesorgt. Ob Ärzte oder Fahrlehrer, Hubschrauberpiloten oder Lkw-Fahrer: Ganze Bataillone von Zeitsoldaten haben erst bei der Truppe den Beruf erlernt, mit dem sie später als Zivilisten ihren Lebensunterhalt bestritten. »mehr
    
    
Leitartikel: Juncker muss den Aufbruch versuchen

Leitartikel: Juncker muss den Aufbruch versuchen

Jean-Claude Juncker muss eigentlich nur eines fürchten: sich selbst. Sein Ruf als intimer Kenner der EU hat sich längst selbstständig gemacht und das Bild eines Zauberheilers entworfen, der jedes Rezept gegen alle Krisen kennt. Tatsächlich sind die Erwartungen hoch. Denn von dem neuen Chef der Europäischen Kommission werden politische Entscheidungen erhofft, die er nicht einmal dann durchsetzen könnte, wenn er der Präsident einer EU-Regierung wäre. »mehr
    
    
Leitartikel: Der Mautminister und seine Beifahrer

 (2) Leitartikel: Was Hooligans und Salafisten eint

Hooligans und Rechtsextreme gegen Salafisten, da will sich eine fast vergessene Gruppe gewaltbereiter Dummköpfe Gehör verschaffen. Alle zusammen eint die Ablehnung einer aufgeklärten, demokratischen und liberalen Gesellschaft. Die muss klar Flagge zeigen, dass sie die bessere Alternative ist. »mehr
    
    
Leitartikel: Weniger Bundesländer sind mehr

Leitartikel: Weniger Bundesländer sind mehr

Die Debatte ist weder neu noch originell. Sie taucht so regelmäßig auf wie das legendäre Ungeheuer von Loch Ness – und verschwindet ebenso schnell wieder, ohne irgendwelche Spuren zu hinterlassen. Wie viele Länder braucht Deutschland? Sind 16, die noch dazu unterschiedlich groß, leistungsstark und somit lebensfähig sind, nicht ein Luxus? Wäre es nicht sinnvoller, die Kräfte zu bündeln und acht oder sogar nur sechs Länder zu bilden, die – jedes für sich – deutlich stärker wären? »mehr
    
    

„Ein enormes Engagement“

Bayerns Sozialministerin Emilia Müller (CSU) spricht im Interview über das Ehrenamt und wie der Freistaat seine Bürger in ihrem Engagement unterstützt. »mehr
    
    
Leitartikel: Juncker muss den Aufbruch versuchen

Leitartikel: Jeder für sich, keiner für alle

Dieses Brüsseler Gipfeltreffen war eine Lehrstunde in europäischer Wirklichkeit. Natürlich haben die Umweltschützer Recht, wenn sie die eklatante Lücke zwischen den Notwendigkeiten des Klimaschutzes und der Realität des Ergebnisses anprangern. Aber 28 Staats- und Regierungschefs denken eben auch an ihren Geldbeutel, an die Probleme der Wirtschaft, an die Gefahr wegbrechender Jobs. Dass eine Verständigung zwischen derart unterschiedlichen Staaten für sich genommen schon ein Erfolg ist, wie es der neue Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker einmal formuliert hat, erscheint da wenig nachvollziehbar. Und doch ist es so. »mehr
    
    
Leitartikel: Seehofers Kurs ist brandgefährlich

 
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Leitartikel: Seehofers Kurs ist brandgefährlich

Horst Seehofer mag kein Klein-Klein in der Politik. Auf die großen Linien komme es an, doziert er gerne. Die bayerische Energiepolitik ist allerdings das komplette Gegenteil dieser goldenen Regel: Bereits seit Monaten verzettelt sich Seehofers Energieministerin Ilse Aigner in unzähligen Detailproblemen, die für sich genommen durchaus Bedeutung haben mögen. Ohne einen Plan, wohin der Weg überhaupt führen soll, sind solche Diskussion jedoch ohne Ziel. »mehr
    
    
Ebola: Aufklärung ist alles

Ebola: Aufklärung ist alles

Die Würzburger Diplom-Psychologin Henrike Zellmann ist diese Woche von einem sechswöchigen Einsatz im Ebola-Krisengebiet in Liberia zurückgekehrt. In der Kleinstadt Foya im Norden des Landes war sie für die psychosoziale Hilfe für Ebola-Patienten, Angehörige und lokale Mitarbeiter verantwortlich. Sie hat dort viel Leid gesehen. Im Interview spricht sie über Ängste, Risiken und die Bedeutung der Aufklärungsarbeit. »mehr
    
    
Leitartikel: Juncker muss den Aufbruch versuchen

Leitartikel: Europas Führungskrise ist beendet

Das Team Europa steht. Jean-Claude Juncker hat sich seine Leute nicht ausgesucht, aber das Beste daraus gemacht – auch wenn er den Europaabgeordneten ein paar schwächere Mannschaftsmitglieder unterjubeln musste. Die Parlamentarier, die den Staats- und Regierungschefs mit dem Ruf „Wir sind das Volk“ den neuen Kommissionspräsidenten abgerungen haben, standen letztlich in der Pflicht, auch seine Führungsriege zu billigen. Das haben sie getan. Die europäische Führungskrise ist nach vielen Monaten beendet. Ab jetzt zählen Taten. Und Erfolge. Die traut man dem Luxemburger, der wie kein anderer weiß, wie die EU funktioniert, durchaus zu. »mehr
    
    
„Immer in Alarmbereitschaft“

„Immer in Alarmbereitschaft“

In Liberia kämpft die Krankenschwester Anja Wolz im Auftrag von Ärzte ohne Grenzen gegen Ebola – und gegen das Misstrauen der Bevölkerung gegenüber den Behandlungszentren. Die Würzburgerin ist für die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen täglich gegen die bisher größte Ebola-Epidemie im Einsatz. Auch wenn sich Familie und Freunde zu Hause Sorgen machen – Angst kennt die 44-Jährige nicht. „Ich liebe meinen Job“, erklärt sie im Interview. »mehr
    
    
Leitartikel: Weniger Bundesländer sind mehr

 
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Leitartikel: Sonderfall Thüringen

Bodo Ramelow kann Geschichte schreiben – als erster Ministerpräsident der Linkspartei. Die Tür für ein rot-rot-grünes Bündnis in Thüringen steht weit offen, nach langen Sondierungsgesprächen empfiehlt die SPD ihren Mitgliedern, Ja zu Koalitionsverhandlungen mit den Linken und den Grünen zu sagen. »mehr
    
    
Maut

 (6) BERLIN/WÜRZBURG
Leitartikel: Unsägliche Mautdebatte beenden

Urlaub am Gardasee, in Frankreich oder den österreichischen Bergen: Wer diesen Sommer eines dieser Reiseziele wählte und mit dem Auto fuhr, der wurde zur Kasse gebeten. »mehr
    
    

Riesters Renten-Säulen

Auf die gesetzliche Rente können sich künftige Generationen kaum verlassen. Sie müssen selbst Geld zur Seite legen. Eine Alternative ist die Riester-Rente. Ihr Erfinder, Walter Riester, einstiger Arbeits- und Sozialminister der rot-grünen Regierung, spricht über einen großen Irrtum, das Vorbild Österreich und über Gerechtigkeit »mehr
    
    
Leitartikel: Bischöfe öffnen Tür zur Wirklichkeit

Leitartikel: Bischöfe öffnen Tür zur Wirklichkeit

Die Bischofssynode im Vatikan ist eine Zäsur in der jüngeren Geschichte der katholischen Kirche. Niemals zuvor haben sich die Spitzenexponenten der Kurie und der Bischofskonferenzen so offen mit dem Thema Familie befasst. Wenn die katholische Kirche über Familie spricht, dann bedeutete dies bisher eines: die Bestätigung der bestehenden rigorosen Lehre zu Themen wie Ehe, Partnerschaft und Sex. In diesem Zusammenhang hat sich im Vatikan die Perspektive geändert. »mehr
    
    
Leitartikel: Soldaten brauchen Planungssicherheit

Leitartikel: Koalition schiebt Reformen vor sich her

Als Europa in den Abgrund blickte, brachte Angela Merkel die Dinge auf den Punkt: „Man hätte einfach nur die schwäbische Hausfrau fragen sollen“, meinte die Kanzlerin im Dezember 2008, mitten in der Finanzkrise. „Sie hätte uns eine Lebensweisheit gesagt: Man kann nicht auf Dauer über seine Verhältnisse leben.“ »mehr
    
    
Alexander Horn

MÜNCHEN
„Das Böse ist banaler, als wir denken“

Wie Profiler Alexander Horn von der Operativen Fallanalyse in Bayern Verbrechern auf die Spur kommt. Ein Interview. »mehr
    
    

Wie im Katastrophengebiet

An manchen Tagen sieht es aus wie nach einem Erdbeben. Verstörte Menschen, notdürftig untergebracht in Zelten, übermüdete Helfer, die nicht wissen, wo sie mit ihrer Arbeit anfangen sollen. In Bayerns Flüchtlingsunterkünften herrscht Ausnahmezustand. In der Bayernkaserne und in der Erstaufnahmeeinrichtung in Zirndorf geht nichts mehr. Seit Anfang September müssen Flüchtlinge von dort auf die Regierungsbezirke verteilt werden. In Unterfranken sind die Kapazitätsgrenzen der Gemeinschaftsunterkünfte ebenfalls längst erreicht, müssen nun auch kreisfreie Städte für Unterkünfte sorgen. »mehr
    
    
Leitartikel: Mehr Mode sollte fair sein

Leitartikel: Mehr Mode sollte fair sein

Ein T-Shirt für drei Euro, eine Hose für acht Euro. Während viele Dinge des täglichen Lebens Jahr für Jahr teurer werden, wird Kleidung immer billiger. So billig, dass viele ihre Kleider nur ein paarmal tragen, dann muss etwas Neues her, weil die Mode sich geändert hat oder die Teile schon wieder kaputt sind. Modeketten produzieren heute Kollektionen in immer kürzerer Zeit und bringen ständig neue Stücke in die Läden. »mehr
    
    
Leitartikel: Wenn Geiz einen hohen Preis hat

Leitartikel: Wenn Geiz einen hohen Preis hat

Handel im Wandel: Verkaufen findet nicht mehr allein zwischen 8 und 18 Uhr in der Stadt, sondern auch 24/7 im Online-Shop via Internet statt. Davon profitiert derzeit der Online-Handel, die Umsätze im stationären Handel stagnieren. Dennoch besteht für grenzenlosen Pessimismus kein Grund. Es müssten sich nur alle Beteiligten einmal bewusst machen, was sie voneinander haben und welchen Beitrag sie zu einem florierenden Einzelhandel leisten können: »mehr
    
    
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