Meinung

    
    

Gedanken zum Fest: Der Schlüssel zu Ostern

Mit dem Sehen ist es so eine Sache. Wie oft sehen wir in diesen Tagen Frühlingsblumen, blühende Sträucher und Obstbäume. Ja, sie sind bunt. Wir freuen uns daran, aber nur im Vorbeigehen nehmen wir sie flüchtig wahr. Innerlich sind wir schon weiter. Manchmal aber sehen wir sie wirklich. Wir sehen die vollendete Form der Blume, die leuchtende Farbe – und in uns scheint sich etwas zu öffnen. Wir können ihre Schönheit aufnehmen. Die Farben dringen in uns ein. Wir werden erfüllt, wie sich ein Schwamm mit Wasser vollsaugt. »mehr
    
    
Leitartikel: Steinmeiers neue Russland-Politik

Leitartikel: Steinmeiers neue Russland-Politik

Ist es ein österliches Hoffnungszeichen für eine friedliche Lösung – oder nur ein taktisches Spiel Moskaus, um Zeit zu gewinnen? Zum ersten Mal seit dem Ausbruch der Krim-Krise trafen sich die Außenminister Russlands und der Ukraine zu direkten Gesprächen. Auf neutralem Boden und flankiert vom amerikanischen Außenminister und der EU-Außenbeauftragten einigten sich die Vertreter Moskaus und Kiews auf eine Entwaffnung der Separatisten. »mehr
    
    

Aufarbeitung ohne Scheuklappen

Martina Münch (52) aus Cottbus ist seit 2011 Ministerin für Bildung, Jugend und Sport in Brandenburg. Außerdem ist die SPD-Politikerin Verantwortliche für den Spitzensport in der Sportministerkonferenz. Im Interview spricht die Ärztin, Mutter von sieben Kindern, über Doping, die Finanzierung der Nationalen Anti-Doping-Agentur NADA sowie eine Reform der Sportförderung. »mehr
    
    
Leitartikel: Im Nahen Osten siegen die Siedler

Leitartikel: Im Nahen Osten siegen die Siedler

Der israelisch-palästinensische Friedensprozess liegt im Wachkoma. Es kann Tage dauern, bis er seinen letzten Atemzug tut, oder noch Jahre. So wenig wie sich Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu und Palästinenserpräsident Mahmud Abbas eine Friedenslösung herbeisehnen, so wenig liegt beiden an einem Ende der Verhandlungen. Am wenigsten Interesse daran hat jedoch die Siedlerbewegung. Ihr Traum von Großisrael, das sich vom Mittelmeer bis zum Jordan erstreckt, nimmt zunehmend Form an, während die Vision vom Staat Palästina verblasst. »mehr
    
    

Standpunkt: Der „schwarzen Null“ droht das Aus

Eine Woche ist es her, dass sich Wolfgang Schäuble als Retter des Haushalts feiern ließ, weil er als erster Finanzminister seit Franz Josef Strauß einen ausgeglichenen Etat ohne neue Schulden vorlegt. Dem Ziel der „schwarzen Null“ hat er alles untergeordnet. Das könnte nun vergebens gewesen sein. »mehr
    
    
Leitartikel: Prangerwirkung lässt Geld fließen

Leitartikel: Prangerwirkung lässt Geld fließen

Einem prominenten Steuerhinterzieher aus dem Raum Würzburg rückten 2012 Finanzfahnder auf die Bude. Das war bitter für den Mann, der glaubte, zahlen müssten nur Dümmere. Man attestierte ihm später vor Gericht, er sei auf dem Feld der illegalen Steuervermeidung unglaublich kreativ gewesen. „Überall, wo wir nachgeschaut haben, sind wir auch fündig geworden,“ sagte ein Steuerfahnder im Zeugenstand. »mehr
    
    

 
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Der Hecht im Karpfenteich

Hubert Aiwanger liebt die Bilder – die, die mit Worten gemalt sind. „Wir halten die CSU auf Trab“, sagt der Chef der Freien Wähler (FW). „Die müssen immer mit einem Auge rüberschielen, was wir gerade so tun.“ Aiwanger lacht verschmitzt und taucht noch ein wenig tiefer in die Welt der Bilder ein: „Wie der Hecht, der den Karpfen auf Trab hält, damit dem nicht das Moos am Rücken wächst.“ »mehr
    
    
Leitartikel: Prognosen fürs Überleben

 
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Leitartikel: Prognosen fürs Überleben

Prognosen sind schwierig, vor allem wenn sie die Zukunft betreffen.“ Diesen Satz, so banal wie weise, soll US-Romanautor Mark Twain formuliert haben. Das zeigt auch der 5. Weltklimabericht. Dieser Bericht wird seit 1990 alle sieben Jahre vom Weltklimarat erstellt. Im jüngsten empfehlen die Wissenschaftler den raschen Umstieg auf erneuerbare Energien und als akzeptable Übergangstechnologie die Atomkraft, vor allem aber den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen wie Öl, Kohle, Gas. »mehr
    
    

„Mutter Teresa hat ausgedient“

Vereine müssen sich mehr und mehr anstrengen, um genügend Jugendliche für ihre Gemeinschaft zu gewinnen. Dass ein Jugendlicher zur Freiwilligen Feuerwehr geht, nur weil sein Vater und Großvater dort auch waren, ist nicht mehr selbstverständlich. Das liegt am veränderten Freizeitverhalten, einer größeren Mobilität, aber zum Teil auch an der fehlenden Attraktivität von Vereinen für junge Menschen. Was ist zu tun? Der Hamburger Zukunftsforscher Horst W. Opaschowski macht Vorschläge. »mehr
    
    
Leitartikel: Steinmeiers neue Russland-Politik

Leitartikel: Das Phänomen Angela Merkel

Edmund Stoiber, Jürgen Rüttgers und Christian Wulff sind längst aus der Politik ausgeschieden, Roland Koch verdient sein Geld als Chef eines Baukonzerns, Friedrich Merz als Rechtsanwalt, Günther Oettinger ist zur EU-Kommission gewechselt und Peter Müller ans Bundesverfassungsgericht. Von den starken Männern der Union, die sich vor einem guten Jahrzehnt Hoffnungen machten, irgendwann einmal Gerhard Schröder abzulösen, redet niemand mehr. Stattdessen regiert im neunten Jahr unangefochtener denn je eine Frau, die damals nicht sicher sein konnte, dass die eigene Partei geschlossen hinter ihr stehen und sie als Führungsfigur akzeptieren würde. »mehr
    
    
Leitartikel: Griechenland braucht Wachstum

Leitartikel: Griechenland braucht Wachstum

Die Athener Regierungspolitiker feiern die Rückkehr Griechenlands an den Kapitalmarkt. Wir sind nicht länger auf Hilfskredite angewiesen, sondern können wieder selbst Schulden machen – so lautet, vereinfacht, die frohe Botschaft, mit der die Regierung im beginnenden Europawahlkampf aufzutrumpfen hofft. Da möchte man eigentlich den Kopf schütteln. Neue Verbindlichkeiten sind schließlich nichts, worauf ein Land stolz sein kann, das so tief in der Schuldenfalle sitzt wie Griechenland – zumal man nun für die Anleihe mehr als doppelt so hohe Zinsen zahlen muss wie für die Hilfskredite der Euro-Partner. »mehr
    
    

Standpunkt: Nur einen Schuss frei

Alexander Dobrindt weiß es ganz genau. Er wird nicht daran gemessen, wie viele Milliarden er in den nächsten vier Jahren zusätzlich für den Neubau oder den Erhalt von Straßen, Brücken und Schienen ausgeben kann, auch nicht daran, ob der Ausbau des schnellen Internets auf dem Lande vorankommt. Das ist Routinegeschäft, das wird vom neuen Verkehrsminister einfach erwartet. »mehr
    
    
Leitartikel: Prangerwirkung lässt Geld fließen

 (9) Leitartikel: Herr Verkehrt-Minister bittet zur Kasse

Haben wir für staatlich verordnete Wegelagerei nicht schon genug Lehrgeld gezahlt? Vielen ist das Chaos bei der Einführung des Bezahlsystems Toll (!) Collect für Lkw auf Autobahnen noch alptraumhaft in Erinnerung. Gegen die stürmische Entrüstung, die nun bei der Einführung der Dobrindt-Maut zu erwarten ist, dürfte das nur ein laues Lüftchen gewesen sein. »mehr
    
    
Leitartikel: Die Privatsphäre ist ein hohes Gut

Leitartikel: Die Privatsphäre ist ein hohes Gut

Die Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung war ein übler demokratischer Sündenfall. Der europäische Gesetzgeber hat sich zur faktischen Abschaffung der Privatsphäre entschlossen, ohne je nachweisen zu können, dass der Zugewinn an Sicherheit in einem vertretbaren Verhältnis zur Schwere des Eingriffs steht. Sicher, dass Staaten ihre Bürger unter Generalverdacht stellten, ist keine Erfindung der EU. Aber diese Systeme glaubte man, überwunden zu haben. Es war nicht so. »mehr
    
    

„Ohne Netz keine Energiewende“

Beim Energiegipfel von Bundesregierung und Ministerpräsidenten einigte man sich auf die künftigen Rahmenbedingungen der Energiewende. Wir sprachen mit Bayernwerkchef Reimund Gotzel über die Folgen für Verbraucher – und die Strategie seines Unternehmens. »mehr
    
    
Leitartikel: Europa rückt nach rechts

Leitartikel: Europa rückt nach rechts

Ungarns Premier Viktor Orbán hat sich in den vergangenen Jahren in Brüssel nicht gerade beliebt gemacht. Die EU kritisierte ein Mediengesetz, das die Pressefreiheit einschränkte, drohte wegen Orbáns Verfassungsreform, die unter anderem vorsah, dass Geldstrafen, die Ungarn vom Europäischen Gerichtshof auferlegt werden, automatisch als Sonderabgabe an die Bürger weitergereicht werden, und klagte gegen die Herabsetzung des Rentenalters für Richter. Das Gesetz ließ den Verdacht aufkommen, dass sich Orbán so unliebsamer Juristen entledigen wollte. Beeindrucken ließ sich der Premier von der EU nicht, und in seiner Heimat scheint ihm der Gegenwind aus Brüssel eher genutzt als geschadet zu haben. Bei den Parlamentswahlen am Sonntag stimmten wieder rund zwei Drittel der Ungarn für seine rechts-nationale Fidesz-Partei. »mehr
    
    

„Schlüssel für ein langes Leben“

Seit 1948 veranstaltet die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am 7. April den Weltgesundheitstag. Seit 60 Jahren findet er auch in Deutschland statt. Aus diesem Anlass erläuterte die Bayerische Staatsministerin für Gesundheit und Pflege, Melanie Huml, im Gespräch mit unserer Zeitung den bayerischen Präventionsplan und nimmt Stellung zu den Themen „Impfen und Diabetes“. »mehr
    
    
Leitartikel: Wie aus einer anderen Zeit

Leitartikel: Wie aus einer anderen Zeit

Jedes Ding hat seine Zeit. Irgendwann geht alles einmal zu Ende. Warum soll diese Erkenntnis nicht auch auf eine TV-Show wie „Wetten, dass . .?“ zutreffen? Insofern kam das jetzt angekündigte Aus für die Sendung nicht überraschend. Überraschend ist eher, dass das Format 33 Jahre überlebt hat. Wenn am 13. Dezember aus Nürnberg das letzte „Wetten, dass . .?“ gesendet wird, dann hat es die Show auf 215 Ausgaben geschafft. Eine schier unglaubliche Zahl. »mehr
    
    

Tod einer „Pulversüchtigen“

Anja Niedringhaus schien die neun Leben einer Katze zu haben – sehr hilfreich, wenn man Kriegsfotografin ist: Schon vor 20 Jahren in Sarajewo feuerte ein Scharfschütze auf die damalige Anfängerin – aber sie überlebte dank ihrer Schutzweste. Dann fuhr ein serbischer Polizist sie über den Haufen. Mit gebrochenen Beinen wurde Niedringhaus ins Hospital gebracht – drei Operationen und drei Monate später war sie wieder in Albanien im Einsatz, und dann von einem Konflikt zum nächsten: Libyen, Irak, Afghanistan. »mehr
    
    
Leitartikel: Finger weg vom Billigfleisch

 (3) Leitartikel: Finger weg vom Billigfleisch

Sonderpreise an den Fleisch- und Wursttheken. Die Produkte sind günstig wie nie. Die Preisschlacht bei Salami und Schinken geht in eine neue Runde. Bei zahlreichen Wurstwaren wurde der Rotstift angesetzt und die Preise gesenkt. Das scheint gut, ist es aber nicht: »mehr
    
    
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