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Meinung

    
    
Pegida, Wügida

 (3) DEUTSCHLAND
Leitartikel: Das Gute an der Pegida-Debatte

Was können Politik und Medien aktuell dazu lernen? Und welche Möglichkeiten gibt es, seine Meinung kund zu tun - ohne an den linken oder rechten Rand zu geraten? »mehr
    
    
Leitartikel: Entlastung für Familien längst überfällig

Leitartikel: Entlastung für Familien längst überfällig

Familien haben keine Lobby in der Politik. Auch nicht bei einer unionsgeführten Regierung, obwohl die C-Parteien nicht müde werden zu beteuern, welch großes Herz für Kinder sie haben. Doch zwischen den schönen Sonntagsreden und dem schnöden Alltagsgeschäft klaffen Welten. Im vergangenen Jahr schon hätte die Regierung eigentlich das Kindergeld, das seit 2010 nicht mehr erhöht wurde, anheben müssen – nicht weil es eine Wohltat des Staates ist, die man großzügig gewährt, sondern weil es das Grundgesetz so vorschreibt. »mehr
    
    

Die Angst vor Fremden

Immer mehr Flüchtlinge strömen in unser Land. Laut Bundesregierung stellten im vergangenen Jahr 202 834 Menschen einen Asylantrag. Nach einer Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung meint jeder Dritte in Deutschland, die Bundesrepublik sei in gefährlichem Maß überfremdet. Diese Leute fühlen sich bedroht. Von Menschen, die sie nicht kennen, aus Ländern, von denen sie nichts wissen. Doch warum haben so viele Angst vor Fremden? »mehr
    
    
Leitartikel: Dem Antisemitismus entgegentreten

Leitartikel: Dem Antisemitismus entgegentreten

Das Lied ist schon ein paar Jahre alt, aber das macht es nicht besser. „Du nennst mich Terrorist, ich nenn Dich Hurensohn“, textet der Offenbacher Rapper „Haftbefehl“ darin, mit bürgerlichem Namen Aykut Anhan. „Ich geb' George Bush 'n Kopfschuss – und verfluche das Judentum.“ Es sind Zeilen wie diese, die das Wort „Jude“ auf Pausenhöfen wieder zu einem gebräuchlichen Schimpfwort gemacht haben. Aber es sind keineswegs nur Neonazis oder junge Männer mit muslimischem Hintergrund wie Anhan, die gegen Juden pöbeln und Israel, die einzige stabile Demokratie in einer instabilen Region, auch noch für den Terror verantwortlich machen, mit dem die palästinensische Hamas das Land überzieht. Zwischen 15 und 20 Prozent der Deutschen haben nach verschiedenen Studien latent antisemitische Ansichten – über alle Altersgruppen und soziale Schichten hinweg. Ein alarmierender Wert! »mehr
    
    
Leitartikel: Leben mit dem Euro-Schreck Tsipras

Leitartikel: Leben mit dem Euro-Schreck Tsipras

Um es vorwegzunehmen: Der Euro ist nicht in Gefahr. Die Währungsunion gerät durch den Wahlsieg von Alexis Tsipras und seinen radikalen Linken (Syriza) in Griechenland nicht ins Wanken, und auch nicht durch deren Bündnis mit den in manchen Punkten noch radikaleren Rechtspopulisten. »mehr
    
    
Leitartikel: Endlich keine Wahlen!

Leitartikel: Endlich keine Wahlen!

Die Menschen in Bayern wollen mehr Landespolitik. Wenn dieses Ergebnis einer kürzlich veröffentlichten Meinungsumfrage tatsächlich stimmt, ist es gut, dass im Freistaat nach zwei Jahren Dauerwahlkampf plus anschließender Ruhephase nun endlich ein Jahr ohne Wahlen ansteht. »mehr
    
    
Leitartikel: Tierliebe bitte bis zur Ladentheke!

 
(1)
Leitartikel: Tierliebe bitte bis zur Ladentheke!

Herzhaftes Ragout in Soße, Geflügel und Wild in Gelee oder Putenpastete – knapp vier Milliarden Euro geben die Deutschen jährlich für Tierfutter und Accessoires aus. Wenn es um die vierbeinigen Lieblinge geht, ist ihnen oft nur das Teuerste gut genug. Unseren Haustieren geht es gut, sehr gut sogar. Warum verbessern wir nicht auch die Lebensbedingungen der Nutztiere? »mehr
    
    
Leitartikel: Obamas starker Auftritt

Leitartikel: Obamas starker Auftritt

Es war ein starker Auftritt, das geben selbst konservative Beobachter zu. Statt nach dem Verlust des Senats in Demut zu erstarren, ist Barack Obama bei seiner sechsten Rede zur Lage der Nation so offensiv aufgetreten wie lange nicht mehr. Der Verlust beider Kongresskammern ist für wiedergewählte US-Präsidenten kein Ausnahmefall, sondern die Norm. Dass Obama seiner erstarkten Opposition nun weniger konziliant begegnet als mancher Vorgänger, haben sich die Republikaner aber auch selbst zuzuschreiben: Sie haben in den vergangenen Jahren weder Abwarten noch Entgegenkommen honoriert. Liebedienerei hätte diesen Präsidenten neutralisiert. »mehr
    
    
„Die Linke ist nicht regierungsfähig“

WÜRZBURG
„Die Linke ist nicht regierungsfähig“

In Hessen rumort es. Der Chef der schwarz-grünen Landesregierung Volker Bouffier (CDU) steht wegen eines umstrittenen Briefwechsels mit RWE in der Schusslinie der Opposition: SPD-Fraktionsvorsitzender Thorsten Schäfer-Gümbel (Foto) geht mit der hessischen Union hart ins Gericht – mit den Grünen sieht er dagegen nach wie vor eine Zukunft. Eher als mit den Linken. »mehr
    
    
Leitartikel: Dem Antisemitismus entgegentreten

 (3) Leitartikel: Hartz IV brachte Arbeit

Die Frage aller Fragen ist bis heute nicht beantwortet. Liegt es an Hartz IV, dass sich die Zahl der Arbeitslosen innerhalb von zehn Jahren nahezu halbiert hat – oder ist das vor allem das Ergebnis einer guten Konjunktur, moderater Tarifabschlüsse und der Verlängerung des Kurzarbeitergeldes, mit dem die damalige Große Koalition während der Finanzkrise Hunderttausende von Jobs gerettet hat? Am Ende wird es vermutlich von allem etwas sein, das Epizentrum dieses Erfolges allerdings liegt ohne Zweifel in einer der umstrittensten sozialpolitischen Entscheidungen der Nachkriegsgeschichte: Dem Verschmelzen der ehemaligen Arbeitslosenhilfe und der Sozialhilfe zum neuen Arbeitslosengeld II, vulgo Hartz IV. »mehr
    
    
Leitartikel: Die erschütterte Monarchie

Leitartikel: Die erschütterte Monarchie

Lange Jahre schien der saudische Kosmos fest gefügt. Staatsgästen machte man weis, dass alle Probleme in der Region irgendwie mit dem Iran zusammenhängen. Die Ölmärkte spülten Rekordprofite in die eigenen Kassen. Westliche Kritik an Hinrichtungen oder Unterdrückung von einheimischen Menschenrechtlern dämpfte das Königreich mit milliardenschweren Rüstungskäufen und globalen Bauaufträgen. In Bahrain und Ägypten finanzierte Riad ohne viel Federlesens die Beerdigung des Arabischen Frühlings. Zu Iraks schiitischer Führung hielt man feindselig Distanz. Und die eigenen Untertanen wurden mit fetten Gehaltserhöhungen und Zehntausenden zusätzlichen Staatsjobs aus der Ölschatulle ruhiggestellt. »mehr
    
    

„Sprechen Sie uns an!“

Mit dem Wort Stolz ist sie sehr vorsichtig. „Man ist doch die, die man ist“, sagt Petra Rosenberg. Eine Schülerin hatte wissen wollen, seit wann sie stolz sei, eine Sintiza zu sein. Petra Rosenberg, Jahrgang 1952, ist die älteste Tochter von Otto Rosenberg, der als einziges von elf Geschwistern Auschwitz überlebte. So ist es wohl nicht Stolz, was sie ausstrahlt, sondern Stärke. Petra Rosenberg, eine eher kleine, zierliche Frau, wirkt ungeheuer stark. Was man wohl auch sein muss, wenn man vor Schulklassen aus einem Buch vorliest, in dem der eigene Vater schildert, was ihm angetan wurde. »mehr
    
    
Leitartikel: Demokratie braucht Wehrhaftigkeit

 (2) WÜRZBURG/DRESDEN
Leitartikel: Demokratie braucht Wehrhaftigkeit

Von den Schwierigkeiten eines Dialogs mit Pegida: Demokratie lebt von Streit und Auseinandersetzung. Doch da, wo widerstreitende Interessen aufeinanderprallen, braucht es Regeln. »mehr
    
    

Gastbeitrag: Ein Glücksfall für die Demokratie

Gastbeitrag Sie verstecken ihre Ressentiments gegenüber anderen hinter einer bieder-bürgerlichen Fassade und tarnen ihren rückwärtsgewandten Nationalismus mit vermeintlich europäischem Patriotismus. »mehr
    
    
Leitartikel: Hysterie ist ein schlechter Gesetzgeber

Leitartikel: Hysterie ist ein schlechter Gesetzgeber

Der Terror rückt näher. Die schrecklichen Bilder mordender IS-Kämpfer aus Syrien und dem Irak sind noch vor unseren Augen, da töten islamistische Terroristen mitten in Europa Karikaturisten, Polizisten und Kunden eines jüdischen Supermarkts. Eine Woche später werden auch in Berlin und Wolfsburg Männer festgenommen, die sich zum terroristischen „Islamischen Staat“ bekennen und versuchen, in Deutschland Jugendliche für dessen menschenverachtende Verbrechen zu gewinnen. »mehr
    
    
Leitartikel: Endlich keine Wahlen!

Leitartikel: Rückenwind für Söder

Ein politisches Talent war Markus Söder immer schon: redegewandt, schnell im Kopf, keinem politischen Scharmützel abgeneigt. Beliebt war der Nürnberger dagegen bislang weniger. Eher einer, der polarisiert, als ein Sympathieträger der Massen. »mehr
    
    
Leitartikel: Vom Leben null Ahnung

Leitartikel: Vom Leben null Ahnung

Sie habe keine Ahnung von Steuern, Miete und Versicherungen. Aber eine Gedichtanalyse könne sie schreiben – in vier Sprachen. So hat es die Kölner Abiturientin Naina in die Welt getwittert und damit einen Nerv getroffen. Nicht nur Nainas Altersgenossen haben den Tweet begierig aufgegriffen; auch die Medien stürzen sich drauf. Nun wird es sicher Leute geben, die angesichts des Hypes um die Schüler-Selbstkritik nur mit den Achseln zucken. Was denn neu sei an der Erkenntnis, derzufolge Abiturienten theoretisch hochgebildet, praktisch aber lebensuntauglich seien? Oberstufenschüler, die Marx' „Kapital“ zwar exzerpieren und diskutieren konnten, eine Überweisung zur Bezahlung des Buchs aber nie selbst auf die Reihe gekriegt hätten – solche Schulabgänger kannten doch auch die 70er oder 80er Jahre. Kein Grund zur Sorge also? »mehr
    
    
«Wahrheit statt Lügenpresse»

 (4) WÜRZBURG
Wir lassen uns nicht einschüchtern!

Könnt ihr eigentlich noch über alles offen berichten oder geht jetzt in eurer Redaktion auch die Angst um? »mehr
    
    

 
(1)
Gegen Islamisten härter vorgehen

Nach den Terroranschlägen von Paris mit insgesamt 20 Toten ist auch die Verunsicherung bei den Juden in Deutschland gestiegen. Offenbar islamistisch motivierte Attentäter hatten am Mittwoch Mitarbeiter des französischen Satiremagazins „Charlie Hebdo“ erschossen. Danach nahm ein weiterer Täter Geiseln in einem jüdischen Supermarkt in Paris. Josef Schuster, der Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland, spricht sich für ein härteres Vorgehen der Behörden gegen potenzielle Täter aus. »mehr
    
    
Leitartikel: Entlastung für Familien längst überfällig

Leitartikel: Kein Schlussstrich bei den Stasi-Akten!

Von einem Schlussstrich wollen die Menschen nichts wissen. Auch wenn mittlerweile ein Vierteljahrhundert vergangen ist, sich manche Aufgeregtheit der Wendezeit gelegt hat und die Erinnerung an die Schrecken des SED-Regimes verblasst. Vor 25 Jahren, am 15. Januar 1990, stürmten aufgebrachte DDR-Bürger die Stasi-Zentrale in der Ost-Berliner Normannenstraße, um die Vernichtung der Akten zu verhindern und sie der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Mit Erfolg. Es gehört zu den Errungenschaften der friedlichen Revolution, dass den Tätern das Herrschaftswissen entzogen und den Opfern in vollem Umfang zur Verfügung gestellt wurde. »mehr
    
    
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