Meinung

    
    
Leitartikel: Nicht das rechte Mittel gegen Rechts

Leitartikel: Nicht das rechte Mittel gegen Rechts

Wessen Geistes Kinder die „Kameraden“ des Freien Netzes Süd sind, lässt sich an Martin Wiese gut ablesen: Die Symbolfigur der rechtsextremen Netzwerker trägt bei einem Propagandaauftritt vor Neonazis gerne ein T-Shirt (Branchenjargon „T-Hemd“) mit der Aufschrift „Seine Idee, unser Weg“ und der Unterschrift „Adolf Hitler“. Wiese marschiert vor Gericht gerne im Schutz einer Leibgarde auf, die wie er, ein schwarzes Hemd trägt, finster hinter einer Sonnenbrille hervorstarrt und der NS-Ideologie huldigt. »mehr
    
    

Deutsche Hilfe für die Philippinen

Vor gut acht Monaten überquerte „Haiyan“, einer der mächtigsten Taifune, die je Land erreichten, die Philippinen mit 300 Kilometern in der Stunde Er hatte eine Sturmflut mit meterhohen Wellen ausgelöst, die Hunderte Meter ins Land rollte und alles fortriss. Der unmittelbare Schaden wird auf fast zehn Milliarden Euro beziffert. Im Gespräch mit unserer Zeitung zieht der Projektleiter der Hanns-Seidel-Stiftung in Manila/Philippinen, Paul G. Schäfer, Bilanz. »mehr
    
    
Leitartikel: Arbeit für die Freunde Israels

Leitartikel: Arbeit für die Freunde Israels

Der Hass regiert, in Gaza, in Israel, im Westjordanland, in der gesamten arabischen Welt. In Frankreich sind Proteste gegen die israelische Militäroperation eskaliert, eine Synagoge wurde geschändet, ein Laden für koschere Lebensmittel angezündet. Auch in Deutschland schlägt der Protest gegen Israels Vorgehen in Hass auf Juden um. Auf dem Kurfürstendamm in Berlin brüllten Demonstranten „Jude, Jude, feiges Schwein – komm heraus und kämpf allein“. Menschen mit Israelfahnen in der Hand oder mit Kippa auf dem Kopf wurden beleidigt, verfolgt, geschlagen. »mehr
    
    
Leitartikel: In Sachsen endet die schwarz-gelbe Ära

Leitartikel: In Sachsen endet die schwarz-gelbe Ära

Wenige Jahre ist es erst her, da schien das schwarz-rot-goldene Deutschland eine einzige schwarz-gelbe Republik zu sein. Von Kiel bis München, von Stuttgart bis Dresden, von Hannover über Düsseldorf bis Wiesbaden regierten CDU oder CSU mit der FDP, 2009 schließlich gewannen Union und Liberale auch die Bundestagswahlen. Im Bundestag wie im Bundesrat dominierten die Farben Schwarz und Gelb. »mehr
    
    

„Die katholische Kirche würgt die Komplexität des Lebens ab“

Die anglikanische Kirche in England lässt Frauen zum Bischofsamt zu. Und was macht die katholische Kirche unter Papst Franziskus? Wir trafen den katholischen Theologen, suspendierten Priester, Psychoanalytiker, Schriftsteller und Kirchenkritiker Eugen Drewermann in der Bildungsstätte Burg Rothenfels (Lkr. Main-Spessart). Dort stand Drewermanns aktuelles Buch „Wendepunkte – Was eigentlich besagt das Christentum“ im Zentrum des Interesses. »mehr
    
    
„Mir geht der Krieg unter die Haut“

„Mir geht der Krieg unter die Haut“

Langsam geht mir dieser Krieg unter die Haut. Ich kann sogar genau sagen, seit wann. Es war Freitagabend, nach dem traditionellen Sabbatessen. Gerade hatte ich meinen letzten Radiobericht gemacht, in dem ich erzählt hatte, dass Israels Armee am Vormittag ihre Angriffe in Gaza für wenige Stunden fast eingestellt hatte, um den Muslimen dort das Freitagsgebet zu ermöglichen. Danach ging das Bombardieren mit voller Gewalt weiter. »mehr
    
    
Leitartikel: Seehofers Hochgefühl

 
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Leitartikel: Seehofers Hochgefühl

Manchmal sind es die kleinen Szenen am Rande, die enthüllen, wie die Gefühlslage beim ersten Mann im Freistaat Bayern gerade ist. Als Landtagspräsidentin Barbara Stamm vergangene Woche beim Sommerempfang des Landtags in Schloss Schleißheim mehr als 2500 Gäste begrüßte, stand Horst Seehofer im Schlosspark in der Menge. Stamm sprach vom Erfolg Bayerns und vom Engagement seiner Bürger und sagte, dies könne nicht der Erfolg eines Einzelnen sein. „Doch“, feixte Seehofer da und hatte um sich herum die Lacher auf seiner Seite. »mehr
    
    
Leitartikel: Rücktritt auf dem Höhepunkt

Leitartikel: Rücktritt auf dem Höhepunkt

Es ist ja nun nicht so, dass es auf der Bühne der Weltpolitik gerade besonders ruhig wäre. Der Ukrainekonflikt eskaliert in ungeahnter Schärfe, die Kämpfe im Gazastreifen flammen auf mit neuer Vehemenz. Aber natürlich findet Bundeskanzlerin Angela Merkel zwischen Europagipfel und Berliner Tagesgeschäft die Zeit, um die überraschende Entwicklung in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft zu kommentieren. Jener Elf, der sie in diesen seligen WM-Tagen so leidenschaftlich nahe war, dass manche glaubten, „Mutti“ gehört dazu und nimmt am Abend die schmutzigen Trikots zum Waschen mit nach Hause. »mehr
    
    

„Keine militärische Lösung“

Der Russland-Experte Gernot Erler erwartet in der sich weiter zuspitzenden Ukraine-Krise von Russland jetzt ein klares Signal zur Deeskalation. Der SPD-Politiker erklärt aber auch, warum es völlig falsch wäre, wenn die Regierung in Kiew alleine auf Soldaten setzen würde. Das Gespräch mit dem Politiker wurde vor dem Flugzeugabschuss über der Ostukraine am gestrigen Abend geführt. »mehr
    
    
Leitartikel: Das Gymnasium braucht Reformen

 
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Leitartikel: Das Gymnasium braucht Reformen

Keine Frage: Die Freien Wähler haben mit ihrem gescheiterten G 9-Volksbegehren eine krachende Niederlage einstecken müssen. Für die bereits in den letzten Tagen aufkeimende Häme über die Niederlage etwa auf Seiten der CSU gibt es allerdings keinen Anlass. Denn es wäre eine grandiose Fehleinschätzung zu glauben, das Ergebnis sei ein Beleg dafür, dass an Bayerns Gymnasien alles gut ist und sich nun gar nichts mehr ändern muss. »mehr
    
    
Leitartikel: Kinder oder Karriere?

Leitartikel: Kinder oder Karriere?

Es geht um das Wichtigste, das wir haben: unsere Kinder. Und damit geht es auch um unsere Zukunft. Schaffen wir die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, ist unsere Gesellschaft kinder- und familienfreundlich? Trotz Rechtsanspruch fehlt es an Kita-Plätzen, Kinder stellen nach wie vor das größte Armutsrisiko dar, und wer seine Arbeitszeit zugunsten der Familie reduziert, muss mit einem Karriereknick rechnen. Betroffen sind vor allem Frauen. »mehr
    
    

Das Problem mit dem Fremden

Alarmiert von den neuen Flüchtlingszahlen zeigten sich die EU-Entwicklungsminister bei ihrem Treffen im italienischen Florenz diese Woche. Laut UN-Flüchtlingskommissariat sind 51 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht vor Gewalt, Armut, Menschenrechtsverletzungen, Auswirkungen des Klimawandels – sechs Millionen mehr als ein Jahr zuvor. Das Thema sei so wichtig wie Wirtschaft und Energie, sagte Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) laut einer Mitteilung. Eine Studie mit politischer Aktualität in dem Zusammenhang legte ausgerechnet ein Literaturwissenschaftler vor: „Europa erfindet die Zigeuner. Eine Geschichte von Faszination und Verachtung“ von Klaus-Michael Bogdal. Darin prophezeit der Bielefelder Professor, der Umgang mit Flüchtlingen in Europa und da besonders mit den Sinti und Roma, sei die größte Nagelprobe für die EU. „Mehr noch als die Finanzkrise.“ »mehr
    
    

Die Zivilbevölkerung leidet

Zum Artikel „Blutige Gewalt in Nahost“ (10.7.): »mehr
    
    

 (9) Politiker haben Fürsorgepflicht

Zum Artikel „Seehofers Energiepolitik gerät ins Wanken“ (11.7.): »mehr
    
    

Tiere haben ein Recht auf Unversehrtheit

Zum Artikel „Rasthof für Tiere nahe Schweinfurt“ (10.7.): »mehr
    
    

 
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Gemischte Gefühle

Angela Merkel ist bekannt dafür, einmal eingeübten Gesten und Bewegungen eisern die Treue zu halten. So ist es mit ihrer inzwischen weltweit bekannten Raute, die sie akkurat mit ihren Händen zu formen pflegt. Auch ihre Jubelpose gelingt ihr seit Jahren nahezu deckungsgleich: Den Mund weit aufgerissen, mit den Armen einen rechten Winkel beschreibend, der dazu führt, dass sich die Schulterpolster ihres bedenklich gespannten Blazers zu kleinen Höckern auftürmen. So auch ihre Pose, als Mario Götze in der 113. Spielminute die Argentinier mitten ins Herz traf. »mehr
    
    
Leitartikel: Juncker ist eine Chance

Leitartikel: Juncker ist eine Chance

Jean-Claude Juncker hat recht: „Der Job des Kommissionspräsidenten ist nicht vergnügungssteuerpflichtig“, sagte er in seiner Bewerbungsrede vor dem Europäischen Parlament. Tatsächlich hat der ehemalige Luxemburger Premier und Chef der Euro-Gruppe eine Mammutaufgabe vor sich, an der man eigentlich nur scheitern kann. Nicht, weil eine Reform dieser Union unmöglich wäre, sondern weil er zwischen allen Fronten agieren muss. Dem künftigen Chef der Kommission fehlt die verlässliche Achse Berlin – Paris, die es noch gab, als Bundeskanzlerin Angela Merkel und der damalige Staatspräsident Nicolas Sarkozy sich zwar auch zofften, aber dann die Bälle zuspielten. »mehr
    
    

Wie lange hält die WM-Euphorie?

Ganz Deutschland feiert den WM-Sieg einer vergleichsweise kleinen Gruppe. Wieso steckt ein Erfolg weniger Menschen so viele andere an? Und was kann man dafür tun, dass dieses Glücksgefühl lange andauert? Martin Oversohl hat nachgefragt bei Eckhart von Hirschhausen. Wenn Philipp Lahm, Manuel Neuer und Bastian Schweinsteiger den WM-Pokal in die Luft reißen, jubelt ein ganzes Land, feiert seine Mannschaft – und ein kleines bisschen auch sich selbst. „Wir können uns mitfreuen, wenn andere über sich hinaus wachsen“, sagt der Arzt und Kabarettist Eckart von Hirschhausen (46) im Interview. Hirschhausen hat sich mit Glücksforschung befasst und verrät, wie man dieses Gefühl lange bei sich behält. »mehr
    
    
Leitartikel: Sympathische Weltmeister

Leitartikel: Sympathische Weltmeister

Ganz Deutschland ist jetzt Weltmeister, erklärte Torwart Manuel Neuer nach dem Triumph im Finale von Rio. Die deutschen Fußballer teilen ihren WM-Sieg mit dem Volk. Mit einem Deutschland, das lange warten musste auf solch einen Identität stiftenden Erfolg. Knapp 35 Millionen Frauen, Männer und Kinder verfolgten das WM-Endspiel gegen Argentinien am Sonntagabend daheim oder bei Freunden vor dem Fernseher. So viele Zuschauer bei einer Sendung gab's noch nie. Die Public Viewings auf den Fanmeilen und in den Kneipen sind dabei noch nicht eingerechnet. »mehr
    
    

„Juncker ist der richtige Mann“

Sichere Energie, Kampf der Arbeitslosigkeit, Ausbau des Binnenmarktes – die EU hat sich für die nächsten fünf Jahre viel vorgenommen. In der kommenden Woche werden mit der Wahl Jean-Claude Junckers zum nächsten Kommissionspräsidenten wichtige Weichen gestellt. Manfred Weber gehört zu den Schlüsselfiguren der europäischen Politik. In der neuen Legislaturperiode rückte er zum Chef der christdemokratischen Mehrheitsfraktion im Europäischen Parlament auf. »mehr
    
    
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