Meinung

    
    
Leitartikel: Seehofers Kurs ist brandgefährlich

Leitartikel: Seehofers Kurs ist brandgefährlich

Horst Seehofer mag kein Klein-Klein in der Politik. Auf die großen Linien komme es an, doziert er gerne. Die bayerische Energiepolitik ist allerdings das komplette Gegenteil dieser goldenen Regel: Bereits seit Monaten verzettelt sich Seehofers Energieministerin Ilse Aigner in unzähligen Detailproblemen, die für sich genommen durchaus Bedeutung haben mögen. Ohne einen Plan, wohin der Weg überhaupt führen soll, sind solche Diskussion jedoch ohne Ziel. »mehr
    
    
Ebola: Aufklärung ist alles

Ebola: Aufklärung ist alles

Die Würzburger Diplom-Psychologin Henrike Zellmann ist diese Woche von einem sechswöchigen Einsatz im Ebola-Krisengebiet in Liberia zurückgekehrt. In der Kleinstadt Foya im Norden des Landes war sie für die psychosoziale Hilfe für Ebola-Patienten, Angehörige und lokale Mitarbeiter verantwortlich. Sie hat dort viel Leid gesehen. Im Interview spricht sie über Ängste, Risiken und die Bedeutung der Aufklärungsarbeit. »mehr
    
    
Leitartikel: Europas Führungskrise ist beendet

Leitartikel: Europas Führungskrise ist beendet

Das Team Europa steht. Jean-Claude Juncker hat sich seine Leute nicht ausgesucht, aber das Beste daraus gemacht – auch wenn er den Europaabgeordneten ein paar schwächere Mannschaftsmitglieder unterjubeln musste. Die Parlamentarier, die den Staats- und Regierungschefs mit dem Ruf „Wir sind das Volk“ den neuen Kommissionspräsidenten abgerungen haben, standen letztlich in der Pflicht, auch seine Führungsriege zu billigen. Das haben sie getan. Die europäische Führungskrise ist nach vielen Monaten beendet. Ab jetzt zählen Taten. Und Erfolge. Die traut man dem Luxemburger, der wie kein anderer weiß, wie die EU funktioniert, durchaus zu. »mehr
    
    
„Immer in Alarmbereitschaft“

„Immer in Alarmbereitschaft“

In Liberia kämpft die Krankenschwester Anja Wolz im Auftrag von Ärzte ohne Grenzen gegen Ebola – und gegen das Misstrauen der Bevölkerung gegenüber den Behandlungszentren. Die Würzburgerin ist für die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen täglich gegen die bisher größte Ebola-Epidemie im Einsatz. Auch wenn sich Familie und Freunde zu Hause Sorgen machen – Angst kennt die 44-Jährige nicht. „Ich liebe meinen Job“, erklärt sie im Interview. »mehr
    
    
Leitartikel: Sonderfall Thüringen

 
(1)
Leitartikel: Sonderfall Thüringen

Bodo Ramelow kann Geschichte schreiben – als erster Ministerpräsident der Linkspartei. Die Tür für ein rot-rot-grünes Bündnis in Thüringen steht weit offen, nach langen Sondierungsgesprächen empfiehlt die SPD ihren Mitgliedern, Ja zu Koalitionsverhandlungen mit den Linken und den Grünen zu sagen. »mehr
    
    
Maut

 (6) BERLIN/WÜRZBURG
Leitartikel: Unsägliche Mautdebatte beenden

Urlaub am Gardasee, in Frankreich oder den österreichischen Bergen: Wer diesen Sommer eines dieser Reiseziele wählte und mit dem Auto fuhr, der wurde zur Kasse gebeten. »mehr
    
    

Riesters Renten-Säulen

Auf die gesetzliche Rente können sich künftige Generationen kaum verlassen. Sie müssen selbst Geld zur Seite legen. Eine Alternative ist die Riester-Rente. Ihr Erfinder, Walter Riester, einstiger Arbeits- und Sozialminister der rot-grünen Regierung, spricht über einen großen Irrtum, das Vorbild Österreich und über Gerechtigkeit »mehr
    
    
Leitartikel: Bischöfe öffnen Tür zur Wirklichkeit

Leitartikel: Bischöfe öffnen Tür zur Wirklichkeit

Die Bischofssynode im Vatikan ist eine Zäsur in der jüngeren Geschichte der katholischen Kirche. Niemals zuvor haben sich die Spitzenexponenten der Kurie und der Bischofskonferenzen so offen mit dem Thema Familie befasst. Wenn die katholische Kirche über Familie spricht, dann bedeutete dies bisher eines: die Bestätigung der bestehenden rigorosen Lehre zu Themen wie Ehe, Partnerschaft und Sex. In diesem Zusammenhang hat sich im Vatikan die Perspektive geändert. »mehr
    
    
Leitartikel: Koalition schiebt Reformen vor sich her

Leitartikel: Koalition schiebt Reformen vor sich her

Als Europa in den Abgrund blickte, brachte Angela Merkel die Dinge auf den Punkt: „Man hätte einfach nur die schwäbische Hausfrau fragen sollen“, meinte die Kanzlerin im Dezember 2008, mitten in der Finanzkrise. „Sie hätte uns eine Lebensweisheit gesagt: Man kann nicht auf Dauer über seine Verhältnisse leben.“ »mehr
    
    
Alexander Horn

MÜNCHEN
„Das Böse ist banaler, als wir denken“

Wie Profiler Alexander Horn von der Operativen Fallanalyse in Bayern Verbrechern auf die Spur kommt. Ein Interview. »mehr
    
    

Wie im Katastrophengebiet

An manchen Tagen sieht es aus wie nach einem Erdbeben. Verstörte Menschen, notdürftig untergebracht in Zelten, übermüdete Helfer, die nicht wissen, wo sie mit ihrer Arbeit anfangen sollen. In Bayerns Flüchtlingsunterkünften herrscht Ausnahmezustand. In der Bayernkaserne und in der Erstaufnahmeeinrichtung in Zirndorf geht nichts mehr. Seit Anfang September müssen Flüchtlinge von dort auf die Regierungsbezirke verteilt werden. In Unterfranken sind die Kapazitätsgrenzen der Gemeinschaftsunterkünfte ebenfalls längst erreicht, müssen nun auch kreisfreie Städte für Unterkünfte sorgen. »mehr
    
    
Leitartikel: Mehr Mode sollte fair sein

Leitartikel: Mehr Mode sollte fair sein

Ein T-Shirt für drei Euro, eine Hose für acht Euro. Während viele Dinge des täglichen Lebens Jahr für Jahr teurer werden, wird Kleidung immer billiger. So billig, dass viele ihre Kleider nur ein paarmal tragen, dann muss etwas Neues her, weil die Mode sich geändert hat oder die Teile schon wieder kaputt sind. Modeketten produzieren heute Kollektionen in immer kürzerer Zeit und bringen ständig neue Stücke in die Läden. »mehr
    
    
Leitartikel: Wenn Geiz einen hohen Preis hat

Leitartikel: Wenn Geiz einen hohen Preis hat

Handel im Wandel: Verkaufen findet nicht mehr allein zwischen 8 und 18 Uhr in der Stadt, sondern auch 24/7 im Online-Shop via Internet statt. Davon profitiert derzeit der Online-Handel, die Umsätze im stationären Handel stagnieren. Dennoch besteht für grenzenlosen Pessimismus kein Grund. Es müssten sich nur alle Beteiligten einmal bewusst machen, was sie voneinander haben und welchen Beitrag sie zu einem florierenden Einzelhandel leisten können: »mehr
    
    

„Die Gruppen im Irak sollen den Konflikt unter sich austragen“

Als es vor 25 Jahren um die deutsche Einheit ging, war Horst Teltschik als Vize-Chef des Bundeskanzleramts einer der engsten Berater von Helmut Kohl. Später machte er sich als Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz auch international einen Namen. Noch heute ist der 74-Jährige als Vortragsredner zu Außen- und Sicherheitspolitik gefragt, in Würzburg sprach er vor knapp 1000 Zuhörern bei einer Veranstaltung der Sparkasse Mainfranken. Zuvor gab er dieser Zeitung ein Interview. »mehr
    
    
Leitartikel: Europas Führungskrise ist beendet

Leitartikel: Stoibers Arbeit war wichtig

Wer Staubsauger reguliert und die Laufzeit von Kaffee-Maschinen festschreibt, darf sich nicht wundern, wenn er mit solchen Lacherfolgen die Runde macht. Das Dilemma der EU, der der Ruf eines Bürokratie-Monsters vorauseilt, liegt auf der Hand: Sie soll einen Binnenmarkt schaffen, der Industrie-Standards vereinheitlicht. Das ist ohne juristische Genauigkeit, die jeden Laien entweder in heftiges Kopfschütteln oder blankes Unverständnis stürzt, nicht möglich. Wer sich ernsthaft um Entbürokratisierung bemühen will, darf nicht bei solchen Oberflächlichkeiten stehen bleiben. »mehr
    
    

 (2) Aiwangers Mittelstandspartei

Wenn einer alternativlos ist, dann er: Hubert Aiwanger, Bundeschef, Landesvorsitzender und Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler. Am Wochenende war die Stunde der Wahrheit gekommen. Die Landesdelegierten versammelten sich im mittelfränkischen Roth – und bestätigten Aiwangers dominierende Stellung – wenn auch nur mit knapp 92 Prozent der Stimmen. Nur?? Ja, es war das drittschlechteste Ergebnis für den 43-jährigen Landwirt aus Niederbayern. Und doch ein Super-Ergebnis, wenn man bedenkt, dass die Freien Wähler unter Aiwangers Regie drei große Ziele verfehlt haben: den Einzug in den Bundestag, die Regierungsbeteiligung im Freistaat und den Erfolg des Volksbegehrens für die Wahlfreiheit zwischen acht- und neunjährigem Gymnasium. »mehr
    
    
Leitartikel: Sonderfall Thüringen

 
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Leitartikel: Die Grünen sind orientierungslos

Die Freiheit soll es richten. Seit ihrer schweren Niederlage bei der Bundestagswahl vor einem Jahr suchen die Grünen ein neues Thema, mit dem sie wieder in die Erfolgsspur zurückkehren wollen. Und sie glauben es gefunden zu haben: Die Freiheit. Nach dem Ausscheiden der FDP aus dem Bundestag wollen die Grünen die neue Partei der Freiheit werden. So sieht es jedenfalls der Leitantrag des Bundesvorstands vor, über den die grüne Basis auf dem Parteitag Ende November in Hamburg diskutieren soll. Dem neoliberalen Freiheitsbegriff der FDP wollen die Grünen eine „emanzipatorische, partizipative und solidarische Freiheit“ entgegensetzen. Was auch immer das heißt. »mehr
    
    

„Ich schaue im Zweifel lieber Fußball“

Bundestagspräsident Norbert Lammert spricht über langweilige Debatten im Bundestag, populistische Parolen und die Frage, wie er pöbelnde Abgeordnete zur Ruhe bringt. »mehr
    
    
Leitartikel: Droht die Gesellschaft zu verrohen?

Leitartikel: Droht die Gesellschaft zu verrohen?

Eine große Mehrheit der Deutschen wünscht sich, selbstbestimmt, würdevoll und ohne Schmerzen sterben zu können. Wenn es sein muss, auch mithilfe eines Giftcocktails – möglichst zubereitet vom Arzt ihres Vertrauens. Deshalb plädieren 67 Prozent der Bundesbürger laut einer aktuellen Allensbach-Umfrage dafür, die aktive Strebehilfe für unheilbar kranke Menschen zu erlauben. »mehr
    
    
Leitartikel: Bischöfe öffnen Tür zur Wirklichkeit

Leitartikel: Der Weg zu einer offeneren Kirche

Die katholische Kirche und das, was ihre Bischöfe zu Ehe, Familie und Sexualität zu sagen haben, ist nicht jedermanns Sache. Bei diesen Themen zieht sich die Kirche normalerweise das Kopfschütteln der säkularisierten Gesellschaft zu. Nach ihrer strengen, auf dem Naturrecht basierenden Lehre ist allein die Verbindung von Mann und Frau gültig. Homosexuelle werden nach der Doktrin als „objektiv ungeordnet“ diskriminiert. Scheidungen auf katholisch gibt es nicht, denn „was Gott verbunden hat, das soll der Mensch nicht trennen“, wie es im Matthäus-Evangelium heißt. Die menschliche Sexualität erfülle ihren Zweck allein in der Fortpflanzung, Lustgewinn ist verboten. Deshalb lebt, wer Pille oder Kondome benutzt, in „Sünde“. »mehr
    
    
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