publiziert: 06.04.2009 16:06 Uhr
aktualisiert: 15.07.2009 16:44 Uhr
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WÜRZBURG
Twitter war gestern, Poken ist heute
Neuer Trend beim Datenaustausch
Wenn man jemanden kennenlernt und sich in dessen Gedächtnis einprägen will, gibt man ihm zum Beispiel die eigene Visitenkarte. Das geht jetzt auch anders: Mit Hilfe eines Poken wird der Datenaustausch digital. Poken werden bald Trend, sagen Experten.
Das Prinzip ist einfach und trotz seiner modernen Form nicht einmal so viel anders wie bei der guten alten Visitenkarte: Die Poken tauschen die auf ihnen gespeicherten Daten zu einer Person per Funk miteinander aus. Die Geräte erinnern an jene Spielzeugfiguren, die vor einigen Jahren als Tamagotchis vor allem bei Kindern Kult waren.
Der Gag der Poken allerdings ist der stilisierte Arm mit einer vierfingerigen Hand, in der sich ein Chip und ein USB-Stecker befinden. Mit deren Hilfe können die Daten später auf einen Computer geladen und zum Beispiel in einer Adressdatenbank verwaltet werden. Begegnen sich zwei Menschen mit einem Poken, halten sie einfach die Geräte aneinander - und schon fließen nach Knopfdruck die Daten von A nach B und umgekehrt.
Auf dem Berliner Bloggertreffen re:publica, wo schon so mancher Trend angestoßen wurde, waren Poken kürzlich dem Vernehmen nach der neueste Schrei. Insofern gehen Branchenkenner davon aus, dass die Poken bald in rasantem Tempo die Runde machen und den Microblogging-Dienst Twitter als Modeerscheinung ablösen werden.
Nach Angaben des Branchendienstes golem.de ist ein Konto beim Schweizer Unternehmen Poken notwendig, um das neue Angebot nutzen zu können. Das Poken selbst speichert Namen, Adresse und Foto seines Inhabers sowie Links zu dessen Profilen in sozialen Netzwerken wie Facebook oder Xing.
golem zufolge werden die Poken ab Mai 2009 für 14 Euro in Deutschland zu haben sein. Ob sie sich auch in Geschäftskreisen durchsetzen werden, sei allerdings zu bezweifeln. Würde bedeuten: Wieder mal nur was für Freaks.
Der Gag der Poken allerdings ist der stilisierte Arm mit einer vierfingerigen Hand, in der sich ein Chip und ein USB-Stecker befinden. Mit deren Hilfe können die Daten später auf einen Computer geladen und zum Beispiel in einer Adressdatenbank verwaltet werden. Begegnen sich zwei Menschen mit einem Poken, halten sie einfach die Geräte aneinander - und schon fließen nach Knopfdruck die Daten von A nach B und umgekehrt.
Auf dem Berliner Bloggertreffen re:publica, wo schon so mancher Trend angestoßen wurde, waren Poken kürzlich dem Vernehmen nach der neueste Schrei. Insofern gehen Branchenkenner davon aus, dass die Poken bald in rasantem Tempo die Runde machen und den Microblogging-Dienst Twitter als Modeerscheinung ablösen werden.
Nach Angaben des Branchendienstes golem.de ist ein Konto beim Schweizer Unternehmen Poken notwendig, um das neue Angebot nutzen zu können. Das Poken selbst speichert Namen, Adresse und Foto seines Inhabers sowie Links zu dessen Profilen in sozialen Netzwerken wie Facebook oder Xing.
golem zufolge werden die Poken ab Mai 2009 für 14 Euro in Deutschland zu haben sein. Ob sie sich auch in Geschäftskreisen durchsetzen werden, sei allerdings zu bezweifeln. Würde bedeuten: Wieder mal nur was für Freaks.
Von unserem Redaktionsmitglied Jürgen Haug-Peichl
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