publiziert: 13.12.2009 15:43 Uhr
aktualisiert: 13.12.2009 17:26 Uhr
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Schrift vergrößern Text    Schrift verkleinern Text Berlin (dpa)
Sarrazin fordert Kopftuchverbot an Schulen

Der umstrittene Bundesbank-Vorstand und frühere Berliner Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD) ist mit seiner Forderung nach einem Kopftuchverbot in Schulen auf Kritik gestoßen. Die Grünen-Bundesvorsitzende Claudia Roth forderte Sarrazins Entlassung aus dem Vorstand der Bundesbank.

  • Sarrazin
    Thilo Sarrazin fordert ein Kopftuchverbot in Schulen. (Archivbild)
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«Sarrazin ist in einem öffentlichen Amt längst nicht mehr zu rechtfertigen und gehört deshalb von der Bundesbank endlich gefeuert», erklärte Roth am Sonntag in einer Pressemitteilung.

Sarrazin hatte Kopftücher als «Symbol des Machtanspruchs des Mannes über die Frau» bezeichnet. «Ich würde Kopftücher im Unterricht untersagen. Sie sind kein religiöses Symbol, sondern ein politisches», zitierte die «Bild»-Zeitung Äußerungen Sarrazins auf einer Podiumsdiskussion. Demnach forderte er außerdem eine Zuzugsbegrenzung für Ausländer und einen stärkeren «Integrationsdruck» für in Deutschland lebende Ausländer.

Badr Mohammed, Präsidiumsmitglied der Islamkonferenz, bezeichnete Sarrazin in einem Bericht der «Berliner Morgenpost» (Sonntag) als «gefährlichen Prediger auf der christlichen Seite». Erst im Oktober hatte Sarrazin mit Äußerungen zur Integrationspolitik Empörung ausgelöst. In einem Interview sagte Sarrazin, er müsse niemanden anerkennen, der diesen Staat ablehne und ständig neue «kleine Kopftuchmädchen» produziere.

    
    

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»Alle 39 Kommentare anzeigen Die neuesten Kommentare

klosterschueler (1010 Kommentare) am 22.08.2011 08:47

Dieser Volksverhetzer

hat es also wieder einmal geschafft, nachdem es "GottseiDank" etwas ruhiger um ihn gewordern war, für sich Schlagzeilen zu machen. So steigert man den Marktwert!
Dieser Abkömmling irgendwelcher Einwanderer aus dem Mittelmeerraum ist ein wirklich guter Selbstvermarkter und hat schon immer verstanden mit Schaumschlägerei und der Arbeit von anderen Menschen gut zu leben.
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unbekannt (3 Kommentare) am 15.12.2009 08:44

@lubomir

Kennen Sie Houari Boumedienne? was hat er mit dem Sieg gemeint? und gegen wen?
Boumedienne hat nur einen einzigen Feind gehabt, und das war Marokko.Dazu war er kein religiöser Mensch, wenn Sie verstehen was ich meine;)
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unbekannt (39 Kommentare) am 14.12.2009 12:40

Die Einwanderer aus der Türkei sind...

dejenigen Ausländer, die wir am wenigsten benötigen. Vitnamesen und Inder sollten nach Deutschland einwandern. Die tragen zum Steueraufkommen bei und bringen wenigstens Ihre Kinder soweit, dass sie es aufs Gymnasium schaffen. Zum Thema erfolgreiche Türken: http://www.pi-news.net/2009/10/tuerkische-erfolgsbilanzen/
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lubomir (27 Kommentare) am 14.12.2009 08:30

Staatspräsident von Algerien 1974 in einer Rede

"Der Bauch unserer Frauen wird uns den Sieg schenken!"
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lubomir (27 Kommentare) am 14.12.2009 08:13

Quelle:"Der Bauch unserer Frauen wird uns den sieg...

an 08150815 die geforderte Quelle im Titel

Dies war das wörtliche Zitat des algerischen Staatspräsidenten Houari Boumediennne von 1974 in einer öffentlichen Rede.
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