aktualisiert: 27. Juli 2012, 22:31 Uhr
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GÖTTINGEN
Dilemma Organspende
Wer erhält ein Spenderorgan und wem kann nicht geholfen werden? Für diese Entscheidung haben Ärzte klare Kriterien. Das Versagen von Hilfe für einen Schwerkranken stellt Mediziner dennoch emotional unter Druck. Experten fordern Verbesserungen. »mehr
Weitere Infos zum Thema
MÜNCHEN
Organspende: Vorwürfe an Klinik-Chef
Im Organspende-Skandal am Münchner Klinikum rechts der Isar erhebt die Bundesärztekammer nach Informationen der „Süddeutschen Zeitung“ schwere Vorwürfe gegen den Klinik-Chef. Der Professor habe den Manipulationsverdacht nicht wirklich aufklären wollen, heiße es in einem Bericht der Prüfungs- und Überwachungskommission der Ärztekammer. Vielmehr sollten „weitere Untersuchungen gerade nicht stattfinden“. »mehr
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München (dpa)
Organspende-Skandal: Neue Details sorgen für Wirbel
Ein Bericht der «Süddeutschen Zeitung» über den Organspende-Skandal am Münchner Klinikum rechts der Isar hat für Wirbel gesorgt. Das Blatt listet mehrere angebliche Unregelmäßigkeiten bei Lebertransplantationen zwischen 2007 und 2012 auf. »mehr
MÜNCHEN
Neuer Wirbel um Münchner Organ-Skandal
Ein Bericht der „Süddeutschen Zeitung“ über den Organspende-Skandal am Münchner Klinikum rechts der Isar hat am Freitag für Wirbel gesorgt. Das Blatt listet mehrere angebliche Unregelmäßigkeiten bei Lebertransplantationen zwischen 2007 und 2012 auf: drei Fälle, in denen offenbar Blutproben manipuliert worden seien, elf Alkoholiker, die nicht auf die Wartelisten gedurft hätten, sowie 15 weitere Verstöße. Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch (FDP) sagte dem Bayerischen Rundfunk, die Fakten seien bekannt. »mehr
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MÜNCHEN
Organspenden-Affäre: Neuer Verdacht in München
In der Organspenden-Affäre kommen immer neue Details ans Licht. Im Münchner Klinikum Rechts der Isar sollen einem Medienbericht zufolge auch Schwerstkranken Patienten Spenderorgane transplantiert worden sein. »mehr
MÜNCHEN
Organspende-Skandal in München weitet sich aus
Der Organspende-Skandal am Münchner Klinikum Rechts der Isar weitet sich immer stärker aus. „Wir gehen davon aus, dass manipuliert wurde, können aber noch nichts über das Ausmaß sagen“, sagte eine Kliniksprecherin am Donnerstag. „Wir schließen nicht aus, dass es sich um mehr als einen Fall handelt, können da aber noch nichts bestätigen.“ »mehr
BERLIN
Privatpatienten bevorzugt?
Privatversicherte werden nach einer Berechnung der Grünen bei der Vergabe von Spenderorganen leicht bevorzugt. Demnach lag der Anteil der Privatversicherten an allen Transplantationen zuletzt höher als ihr Anteil auf der Warteliste. Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) wies den Verdacht zurück, dass es Unregelmäßigkeiten gebe. »mehr
BERLIN
Organspende: Zu wenige Kontrolleure?
Allein 15 Vertreter von Ländern, Ärzteschaft, Kliniken und Krankenkassen sitzen neben Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP), um am Montag im Foyer seines Amtssitzes in der Berliner Friedrichstraße die Konsequenzen aus dem Organspendeskandal von Göttingen und Regensburg zu erläutern. Unzählige Organisationen und Amtsträger mischen bei Organspende und Organverteilung mit – an entscheidender Stelle sind es bislang dennoch zu wenige. »mehr
BERLIN
Organspende-Skandal: Bund und Länder fordern mehr Kontrollen
Vor dem Spitzentreffen zu Konsequenzen aus dem Organspende-Skandal drängen Bund und Länder auf schärfere Kontrollen. Wie Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) halten auch Länder stärkere Prüfungen bei der Organvergabe und mehr Transparenz für dringend notwendig. Hamburgs Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD) forderte, die Zahl der Kliniken mit Transplantationen drastisch zu senken. „Mit der Hälfte kämen wir gut zurecht“, sagte sie. An diesem Montag berät Bahr mit Ländervertretern und Organisationen des Gesundheitswesens in Berlin. »mehr
MÜNCHEN/WÜRZBURG
Organspende: Kontrollen verschärft
Als Konsequenz aus dem Organspende-Skandal verschärfen Bayerns Transplantationszentren die interne Kontrolle. „Wir führen ab sofort das Sechs-Augen-Prinzip bei Transplantationen ein. Das bedeutet, dass drei Mediziner verschiedener Fachrichtungen sich das anschauen und unterschreiben müssen – zum Beispiel ein Chirurg, ein Internist und ein Labormediziner“, sagte Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch (FDP) am Montag nach einem Gespräch mit den Spitzenmedizinern der Transplantationszentren. Unter den Teilnehmern waren auch Professor Christoph Reiners, Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Würzburg (UKW), sowie Professor Rainer Leyh, Sprecher des Transplantationszentrums am UKW. „In Würzburg haben wir bereits das Mehraugenprinzip“, sagte Reiners auf Anfrage. „Über jeden Patient wird nicht nur eine elektronische Akte geführt, sondern auch ein Transplantationsboard“, so Reiners. „Alle Entscheidungen werden bereits jetzt von einem interdisziplinären Team kommentiert und in dieser Akte festgehalten mit dem Ziel, so transparent wie möglich zu sein.“ »mehr
MÜNCHEN/STRAUBING
Organ-Skandal: Arzt weißt Vorwürfe zurück
Im Organspende-Skandal hat sich der beschuldigte Oberarzt erstmals über seinen Anwalt zu Wort gemeldet und alle Vorwürfe zurückweisen lassen. „Mein Mandant hat keine Laborwerte manipuliert“, sagte der Strafrechtler Steffen Stern dem Magazin „Focus“. »mehr
WÜRZBURG
Organspende: Sprint zurück ins Leben
Die Würzburgerin Franziska Liebhardt wäre fast gestorben. Nach Transplantationen gewinnt sie jetzt Medaillen. »mehr
BERLIN
Organspende: Ziel ist mehr Transparenz
Nach dem Organspende-Skandal wollen Ärzte, Krankenkassen und Kliniken mit mehr Transparenz und schärferen Kontrollen Vertrauen zurückgewinnen. Unabhängige Ärzte sollen sicherstellen, dass bei der Organzuteilung an Patienten nichts manipuliert wird. Prüfberichte sollen teils öffentlich werden. Ärzte sollen bei Fehlverhalten ihre Zulassung verlieren, Kliniken die Berechtigung zur Verpflanzung bestimmter Organe. Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) will alle Beteiligten nach dem Ende der parlamentarischen Sommerpause an einen Tisch bringen. Kritikern gehen die Pläne nicht weit genug. »mehr
BERLIN
Organvergabe soll transparenter werden
Vieles bei der Organspende in Deutschland soll auch nach den Skandalen von Göttingen und Regensburg beim Alten bleiben – und doch soll alles besser werden. »mehr
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WÜRZBURG
Organspende als Akt der Solidarität
Nach den Manipulationen in Göttingen und Regensburg sieht auch die Uniklinik Würzburg das Vertrauen der Patienten in Gefahr. Ein externer Arzt soll die Akten prüfen. »mehr
Leitartikel: Organspende ist Nächstenliebe
Die Polizei hat 137 Menschen, darunter 18 Ärzte, wegen des Verdachts auf Organhandel festgenommen. Gemach, gemach. Diese Meldung vom Wochenende stammt aus China. Aber Hand aufs Herz: Nach all den Schlagzeilen um Manipulationen mit Spenderorganen hätte sie womöglich auch in Westeuropa nicht mehr überrascht. »mehr
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WÜRZBURG/BERLIN
Patientenbeauftragter Zöller: "Der Skandal wird Leben kosten"
„Der Transplantationsskandal wird Menschenleben kosten“, befürchtet der Patientenbeauftragte der Bundesregierung Wolfgang Zöller (CSU). »mehr
REGENSBURG
Ruf nach Konsequenzen aus Organspende-Skandal wird lauter
Der Ruf nach Konsequenzen aus dem Organspende-Skandal an den Unikliniken in Göttingen und Regensburg wird lauter. Politiker forderten härtere Strafen für Täter. »mehr
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REGENSBURG
Minister beurlaubt Klinik-Chef
Erst Göttingen, jetzt Regensburg: Der Organspende-Skandal zieht weitere Kreise. Der Organspende-Skandal hat weit größere Ausmaße als zunächst angenommen. »mehr
Regensburg/München (dpa)
Organspende-Skandal: Neue Verdachtsfälle in Regensburg
Der Organspende-Skandal um einen Göttinger Oberarzt weitet sich aus. Bislang standen zwei Ärzte im Verdacht, in Göttingen 23 Patienten in den Jahren 2010 und 2011 mit manipulierten Daten auf der Warteliste für Spenderorgane nach oben gemogelt zu haben. »mehr
REGENSBURG/GÖTTINGEN
Organ-Betrug auch in Regensburg?
Der im Göttinger Organspende-Skandal unter Verdacht stehende Oberarzt soll schon 2005 in Regensburg für Missstände bei Transplantationen gesorgt haben. Der 45-Jährige hatte vor seiner Zeit an der Göttinger Uniklinik am Regensburger Klinikum gearbeitet. Es seien damals verbotenerweise jordanische Patienten auf eine Warteliste für europäische Transplantationspatienten gesetzt worden, sagte die Sprecherin des Regensburger Klinikums, Cordula Heinrich, am Donnerstag. »mehr
GÖTTINGEN
„Mehr Kontrolle bei Organspende“
Vertrauen zurückgewinnen, drastische Strafen und bessere Kontrollen: Im Skandal um mögliche Manipulationen bei Organtransplantationen haben Mediziner, Verbände und Politiker Konsequenzen gefordert. »mehr
BAD NEUSTADT
Diskussion zur Organspende
Auch in Deutschland warten viele Patienten auf ein lebensrettendes Spenderorgan. Die Einstellung der Deutschen zur Organspende ist seit vielen Jahren positiv, dennoch besitzen immer noch wenige Menschen in Deutschland einen Organspendeausweis. Woran liegt das? »mehr
BAD NEUSTADT
Du hast nur einen Wunsch: ein Organ
Nach jahrelangem Stillstand der Diskussion ist das Thema Organspende durch die neue gesetzliche Regelung wieder ins öffentliche Bewusstsein gedrungen. Durch die Nachfrage der Versicherungen ist darüber hinaus jedermann gezwungen, seine eigene Einstellung zu überprüfen. Und es wird offener über einen Vorgang gesprochen, der an den Fundamenten menschlicher Existenz rührt. Bei einem von der Bundestagsabgeordneten Dorothee Bär initiierten Vortragsabend in der Kreisklinik von Bad Neustadt kamen auch ein Spender und ein Empfänger zu Wort. »mehr
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BAD NEUSTADT
Organspende: Für und Wider
Auf Initiative der Bundestagsabgeordneten Dorothee Bär findet an diesem Mittwoch, 18. Juli, eine Podiumsdiskussion zum Thema Organspende statt. Beginn ist um 19 Uhr im Wintergarten der Kreisklinik Bad Neustadt. »mehr
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GÖTTINGEN
Verdacht auf Manipulationen bei Organtransplantationen
Skandal an Göttinger Uniklinik: Ein ehemaliger Oberarzt steht im Verdacht, in mehr als 20 Fällen Krankendaten manipuliert zu haben. Seine Patienten sollen dadurch schneller Organe bekommen haben. »mehr
BERLIN
Reform der Organspende beschlossen
In gut zwei Stunden hatte der Bundesrat auf seiner vorletzten regulären Sitzung vor der Sommerpause die 65 Punkte der Tagesordnung abgehakt. Wegen der eilbedürftigen, aber immer noch umstrittenen Entscheidung zu Fiskalpakt und ESM-Rettungsschirm wird die Länderkammer allerdings voraussichtlich am 29. Juni außerplanmäßig zu einer zusätzlichen Sitzung zusammenkommen. »mehr
Berlin (dpa)
Hintergrund: Bekannte Organspender und -empfänger
Einige Prominente haben zu Lebzeiten ein Organ gespendet oder erhalten. Ein Überblick: »mehr
Zeichen setzen
Förderpreis für
engagierte Bürger Lesen Sie alles über den Preis und machen Sie Vorschläge, wer ihn bekommen soll. »mehr
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