publiziert: 08.02.2012 09:44 Uhr
aktualisiert: 08.02.2012 18:25 Uhr
aktualisiert: 08.02.2012 18:25 Uhr
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Berlin (dpa)
Frankreich braucht «Stromhilfe» aus Deutschland
Trotz Atomausstiegs und Energiewende produziert Deutschland bei anhaltenden Minusgraden mehr Strom, als im Inland verbraucht wird.
Deutschland kann also exportieren und besonders Frankreich, das nach der Stilllegung von acht deutschen Atomkraftwerken zeitweise viel Strom in das Nachbarland ausführte, ist auf «Stromhilfe» angewiesen. Nach Angaben von Netzbetreibern kletterte der Verbrauch dort gestern Abend um 19 Uhr auf rekordverdächtigte 100,5 Gigawatt. Für heute werden ähnliche Werte erwartet.
Erst die AKW abschalten und dann Atomstrom aus Frankreich kaufen - die Regierung Sarkozy warf Deutschland bei der Energiewende Heuchelei vor. Doch wegen der Kälte ist das stolze Atomland Frankreich jetzt ausgerechnet auf Energie vom Aussteiger Deutschland angewiesen.Diesen Artikel
»Alle 8 Kommentare anzeigen Die neuesten Kommentare
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Du_di_ned_oo (2934 Kommentare) am 08.02.2012 23:45
Energiewende im Praxistest - Atomkraft an die Wand geblasenWer es etwas detailierter lesen will dem sei ein [url=http://www.taz.de/Energiewende-im-Praxistest/!87007/][Artikel][/url] in der taz empfohlen:Engpass im Rekordwinter? Von wegen. Deutschland exportiert Strom, während er im Atomland Frankreich wegen der vielen Elektroheizungen knapp wird. Solche Tage galten immer als die Nagelprobe für die Energiewende: Es ist kalt, der Stromverbrauch ist hoch, und der Wind bläst kaum. Gleichwohl erweist sich das deutsche Stromnetz derzeit als stabil. "Keine Probleme", hieß es am Freitag übereinstimmend von der Bundesnetzagentur wie auch den Übertragungsnetzbetreibern. ... http://www.taz.de/Energiewende-im-Praxistest/!87007/ |
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KuSKom (163 Kommentare) am 08.02.2012 22:18
An was verdienen die Aktionären mehr !Es gibt auch GehzeitenKrafwerke EBE und FLUT ist in der Regel da wenn auch mal kein Wind weht oder Sonnenschein ist ! |
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ropel (190 Kommentare) am 08.02.2012 20:23
hallo ihr franzosendie küste frankreichs ist mehrere tausend kilometer lang. hier können 50.000 bis 100.000 windräder der neuesten leistungsklasse ( drei megawatt und stärker) istalliert werden.atomenergie, nein danke. |
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MrsBurns (753 Kommentare) am 08.02.2012 22:32
Hallo ropelIhr eintreten für alternative Energieformen in Ehren. Ich war vor 3 Jahren an den Küsten der Normandie und der Bretagne. Ein wunderschöne, herb rauhe Landschaft. Wenn allerdings 50 - 100 000 Windräder dort stehen. Na ich weis nicht.Ich nenn das Zerstörung einer jahrtausende Jahre alter gewachsener Kulturlandschaft. Kaputte Landschaften aber keine Energiesorgen mehr. Der Preis ist zu hoch. |
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Du_di_ned_oo (2934 Kommentare) am 08.02.2012 23:34
ja ganau - auch die holländischen Windmühlen ...haben diesen Landstrich lanschaftlich total verschandelt.Im Vergleich dazu sind die Kühltürme eines Kraftwerks, die Kuppel um den Reaktorkern, die (nun etwas zu erhöhende Mauer) um das Zwischenlager, die Absperrungen etc. doch wirklich ein architektonisches Highlight. Von Gefahr zerberstender Windräder möchte ich gar nicht erst anfangen zu erzählen - es wäre gar zu schauerlich ... Die Segnungen der billigen und absolut ungefährlichen Kernkraft hingegen hat sich doch inzwischen weltweit herumgesprochen. So drängt es Staaten weltweit wie Nordkorea, Iran, Bulgarien, Rumänien zu dieser Zukunftstechnologie. Auch die Endlagerfrage wird überschätzt es gibt ja sogar Bürger die hätten nichts dagegen, wenn man in Würzburg ein solches errichten würde. Eine breite Zustimmung der Bevölkerung ist also sicher - Die blauen Dächer und Windräder die die Landschaft verschandeln will dagegen doch keiner. Ja die Segnungen der Atomkraft führten sogar dazu daß rund um Tschernobyl ein sehr großes Naturschutzgebiet entstand. Ein echtes Naturparadies - garantiert für viele viele Jahrhunderte - wenn nicht sogar Jahrtausende. Wer kann schon eine solche Erfolgsbilanz vorweisen? |
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