aktualisiert: 11.07.2010 19:27 Uhr
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kurz & bündig: Eine Million Katalanen fordern mehr Eigenständigkeit
Mit dem größten Protestmarsch in Katalonien seit Ende der Franco-Diktatur 1975 haben rund eine Million Menschen für die Eigenständigkeit der nordostspanischen Region demonstriert. Die Demonstranten zogen am Samstagabend mit katalanischen Fahnen durch das Zentrum von Barcelona. Viele skandierten Unabhängigkeitsparolen. „Adéu Espanya“ („Tschüs Spanien“) war auf Transparenten zu lesen.
Sechs NATO-Soldaten in Afghanistan getötet
Bei Anschlägen im Osten und Süden Afghanistans sind am Samstag insgesamt sechs Soldaten der Internationalen Schutztruppe ISAF ums Leben gekommen. Allein in diesem Jahr sind damit über 350 NATO-Soldaten in Afghanistan getötet worden. Drei Soldaten der ISAF starben bei einem Bombenanschlag auf ihren Konvoi im Osten des Landes. Zwei weitere Soldaten wurden durch die Explosion eines Sprengsatzes in Südafghanistan getötet. Der sechste Soldat kam bei einer Explosion im Osten ums Leben.
Kritikpreis „Verschlossene Auster“ für katholische Kirche
Die katholische Kirche erhält wegen mangelnder Offenheit gegenüber der Presse in der Missbrauchsaffäre den Kritikpreis „Verschlossene Auster“. Die Journalistenvereinigung „Netzwerk Recherche“ verlieh die Skulptur bei ihrer Jahrestagung in Hamburg stellvertretend an die Deutsche Bischofskonferenz. Die Kirche respektiere den Anspruch der Öffentlichkeit auf frühzeitige und vollständige Informationen nicht und widerspreche damit eigenen Wertevorgaben nach Wahrhaftigkeit und Ehrlichkeit, erklärte die Jury.
Mehr als 100 Tote nach Anschlag in Pakistan
Beim bisher schwersten Terroranschlag in Pakistan in diesem Jahr, einem Bombenattentat auf ein Regierungsgebäude im Stammesgebiet Mohmand, ist die Zahl der Toten auf mindestens 107 gestiegen. Am Wochenende wurden weitere Leichen aus den Trümmern eingestürzter Häuser geborgen. Zudem seien mehrere Verletzte in Krankenhäusern gestorben. Nach dem Anschlag am Freitag hatten die Behörden die Opferzahl noch mit 65 angegeben. Nach jüngsten Angaben wurden mehr als 130 Menschen verletzt.
Fidel Castro erstmals seit langem wieder in der Öffentlichkeit
Kubas Revolutionsführer und Ex-Präsident Fidel Castro ist erstmals seit seiner Erkrankung vor rund vier Jahren wieder in der Öffentlichkeit aufgetreten. Der 83-Jährige besuchte in Havanna das Nationale Zentrum für wissenschaftliche Forschung. Offizielle kubanische Websites zeigten Bilder von Castro, wie er sich in weißer Trainingsjacke (Marke: Nike) lächelnd mit Mitarbeitern des Institutes unterhält. Castro hatte 2006 nach einer Darmoperation die Amtsgeschäfte als Staatschef an seinen Bruder Raúl abgetreten. Foto: dpa
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