aktualisiert: 17.02.2009 19:52 Uhr
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kurz & bündig: Schicksal von einer halben Million Heimkindern wird aufgearbeitet
Das Schicksal von mehr als einer halben Million ehemaligen Heimkindern im Nachkriegsdeutschland wird jetzt aufgearbeitet. Dabei soll an einem runden Tisch auch über Entschädigungen für Zwangsarbeiten gesprochen werden, die die Jugendlichen verrichten mussten. Noch bis Mitte der 70er Jahre mussten in westdeutschen Heimen Kinder und Heranwachsende zwischen ihrem 14. und 21. Lebensjahr oft schwerste Arbeit verrichten – bei geringster Entlohnung. Berichtet wird auch von Misshandlungen und sexuellen Übergriffen. Die rund 3000 Heime befanden sich vorwiegend in kirchlicher Trägerschaft.
Vier Jahre Gefängnis für Münchner U-Bahn-Schläger
Ein Münchner U-Bahn-Schläger muss für vier Jahre ins Gefängnis. Das Landgericht München verurteilte den 23-Jährigen aus Frankfurt am Main am Dienstag wegen gefährlicher Körperverletzung in Tateinheit mit Beleidigung. Der Mann war im vergangenen Jahr stark alkoholisiert in die U-Bahn gestiegen und hatte sich dort eine Zigarette angezündet. Als ihn mehrere Fahrgäste auf das Rauchverbot aufmerksam machten, spuckte er einem 43-Jährigen ins Gesicht und griff ihn an. Der 43-Jährige erlitt dabei unter anderem einen Becken- und einen Schulterbruch.
Zahl der Krankenkassen sinkt wohl bald unter 200
Die Zahl der gesetzlichen Krankenkassen wird in Kürze unter die Schwelle von 200 sinken. Der Präsident des Bundesversicherungsamtes, Josef Hecken, erwartet rund 20 Fusionen bei den kleineren und mittleren Kassen, sagte er der Deutschen Presse-Agentur.
Hinrichtung Gefangener im Irak: Weiterer US-Soldat vor Gericht
Nach einem Mordkomplott zur Erschießung mehrerer Kriegsgefangener im Irak steht seit Dienstag ein weiterer US-Soldat vor dem Militärgericht. Der 26-Jährige muss sich wegen vorsätzlichen Mordes vor den Richtern im oberpfälzischen Vilseck verantworten. Der Mann soll zusammen mit Komplizen vier Iraker umgebracht haben. Wie lange der Prozess auf dem US-Truppenübungsplatz Grafenwöhr dauert, sei noch nicht absehbar, sagte ein Militärsprecher nach dem Prozessauftakt. Es seien mehrere Verhandlungstage geplant.
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