Reise-Recht
Frankfurt/Main (dpa/tmn)
Flüge dürfen bei drohendem Streik annulliert werden
Bei einem drohenden Fluglotsenstreik dürfen Flüge annulliert werden. Die Fluggesellschaft darf darüber zwar nicht willkürlich entscheiden, hat aber einen gewissen Spielraum. Kunden haben dann keinen Anspruch auf Entschädigung. »mehr
Berlin (dpa/tmn)
Urteil: Flugpreise müssen alle Gebühren enthalten
Fluggesellschaften müssen für ihre Tickets im Internet immer den korrekten Endpreis angeben. Auch Gebühren und Zusatzkosten müssten im ausgewiesenen Preis enthalten sein, entschied das Berliner Kammergericht. »mehr
Frankfurt/Main (dpa/tmn)
Einchecken muss ohne Kreditkarte möglich sein
Fluggesellschaften müssen Reisende auch dann befördern, wenn diese beim Einchecken die Kreditkarte nicht vorlegen können, mit der sie die Reise gebucht haben. Das geht aus einem Urteil hervor. »mehr
Frankfurt/Main (dpa/tmn)
Gestrandete Passagiere haben keinen Vorrang
Gestrandete Flugpassagiere haben keinen Vorrang. Denn anderen Fluggästen, die ein regulär gebuchtes Ticket haben, könne dieses nicht einfach entzogen werden, urteilte das Landgericht Frankfurt. »mehr
Hannover (dpa/tmn)
Reiseveranstalter muss über Risiken informieren
Viele Reisende wagen sich trotz bekannter Risiken gerne in gefährliche Länder und Regionen. Manche Veranstalter werben sogar mit dem besonderen Nervenkitzel und Abenteuer. Nur wer haftet, wenn Touristen etwas passiert? »mehr
Darmstadt (dpa/tmn)
Krankes Crewmitglied kein Grund für Unpünktlichkeit
Bei einer erheblichen Flugverspätung kann sich die Airline nicht mit der Erkrankung eines Crewmitglieds herausreden. Das geht aus einem Urteil des Landgerichts Darmstadt hervor. »mehr
Wuppertal (dpa)
Urteil: Gesenkte Mehrwertsteuer an Gast weitergeben
Hat ein Gast vor der Steuersenkung für Hotels einen festen Übernachtungspreis mit der Herberge vereinbart, steht ihm der volle Steuerrabatt zu. Das hat das Wuppertaler Landgericht entschieden. »mehr
HANNOVER
Schneechaos in Alpen: Diese Rechte haben Urlauber
Der Schnee sorgte für Chaos in den Alpen. Viele Urlauber saßen fest. Dafür können sie ihren Reiseveranstalter nicht in die Pflicht nehmen. Welche Rechte eingeschneite Urlauber haben, darüber klärt Reiserechtler Paul Degott auf. »mehr
Frankfurt/Main (dpa/tmn)
Informationspflicht verletzt: Wann es Bares gibt
Reiseveranstalter müssen ihre Kunden über absehbare oder bekannte Mängel informieren. Urlauber dürfen aber nicht ohne weiteres von sich aus den Reisepreis mindern, wenn sie denken, der Veranstalter habe seine Informationspflicht verletzt. »mehr
Potsdam/Wiesbaden (dpa/tmn)
Am Ferienort: Kein Sicherheits-Check durch Techniker
Reiseveranstalter müssen die Sicherheit am Urlaubsort nicht durch fachkundige Techniker überprüfen lassen. Das geht aus einem Urteil des Landgerichts Potsdam hervor. »mehr
Königs Wusterhausen (dpa/tmn)
Enteisungsmittel fehlt: Airline muss nicht zahlen
Das Winterwetter ist extrem und als Folge geht der Airline das Enteisungsmittel aus: der Flug wird annulliert. In so einem Fall bekommen Reisende keine Entschädigung von der Fluggesellschaft, entschied ein Gericht. »mehr
Bamberg (dpa/tmn)
40 Prozent Anzahlung nicht erlaubt
Ein Reiseveranstalter darf nicht darauf bestehen, frühzeitig 40 Prozent des Reisepreises als Anzahlung zu bekommen. Das Landgericht Bamberg hat eine entsprechende Klausel als ungültig erklärt. »mehr
Hamburg (dpa/tmn)
Koffer kaputt - Flugpreis wird nicht erstattet
Wird das Gepäck verspätet befördert und geht ein Koffer kaputt, wird deswegen nicht gleich der Flugpreis erstattet. Für einen solchen Anspruch gibt es keine gesetzliche Grundlage, entschied das Amtsgericht Hamburg. »mehr
Rüsselsheim (dpa/tmn)
Keine Entschädigung für verspäteten Anschlussflug
Urlauber erhalten für einen verspäteten Anschlussflug außerhalb der Europäischen Union keine Entschädigung. Das gilt auch, wenn dieser Teil eines Direktflugangebots aus Deutschland ist. »mehr
Berlin (dpa/tmn)
Schneemangel: Kaum Chancen auf kostenloses Storno
Fehlender Schnee am Ort des Winterurlaubs berechtigt grundsätzlich nicht zu einer kostenlosen Stornierung der Reise oder Umbuchung auf einen anderen Termin. Darauf weist Reiserechtler Prof. Ernst Führich hin. »mehr
Frankfurt/Main (dpa/tmn)
Airline muss notfalls Ersatzcrew parat haben
Eine Airline muss notfalls eine Ersatzcrew auf dem Flughafen parat haben, um große Verspätungen zu vermeiden. Sorgt eine Airline nicht vor, haben Passagiere Anspruch auf eine Entschädigung, wenn es dadurch zu Verspätungen kommt. »mehr
Frankfurt/Main (dpa/tmn)
Deutliche Flugverspätung: Anspruch auf Ausgleich
Eine deutliche Flugverspätung von mehr als drei Stunden müssen Fluggäste nicht akzeptieren. In diesem Fall haben sie nach geltendem EU-Recht Anspruch auf eine pauschale Ausgleichszahlung von bis zu 600 Euro. »mehr
Frankfurt/Main (dpa/tmn)
Reisepreis-Erstattung: Ansprüche für fehlendes Bett
Wenn bei einer Rundreise im Hotel manchmal nur eine Couch und kein Bett zur Verfügung steht, ist das ein Reisemangel. Dafür bekommt man aber nicht den vollen Reisepreis zurück. »mehr
Frankfurt/Main (dpa/tmn)
Gericht urteilt über Verweis von Kreuzfahrtschiff
Ein Passagier darf nicht von einem Kreuzfahrtschiff verwiesen werden, nur weil er eine Anordnung des Bordpersonals nicht befolgt hat. Das entschied das Amtsgericht Frankfurt (Aktenzeichen: 385 C 2455/10). »mehr
Darmstadt (dpa/tmn)
Bei Flugausfall wegen Technikpanne Entschädigung fällig
Fällt ein Flug wegen eines technischen Defekts der Maschine aus, kommt die Airline nicht automatisch um eine Entschädigung herum. Die Fluggesellschaft kann sich auch nicht damit herausreden, es sei ein ungewöhnlich seltenes Problem gewesen. »mehr
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