publiziert: 29.06.2012 14:21 Uhr
aktualisiert: 14.10.2012 17:22 Uhr
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Schrift vergrößern Text    Schrift verkleinern Text Berlin (dpa/tmn)
Vor dem Urlaub Stecker ziehen spart bis zu 50 Euro

Abschalten oder Stecker ziehen: Verbraucher können mit wenigen Handgriffen ihre Energiekosten während eines Urlaubs reduzieren. Das ist vielleicht auch ein Anlass, mal wieder den Kühlschrank abzutauen.

  • Stecker raus Bares Geld wert: Wer die Stecker von Stand-by-Geräten wie dem Fernseher im Urlaub zieht, spart in kurzer Zeit mehrere Euro. Foto: Karl-Josef Hildenbrand
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Wer nicht benötigte Geräte von der Stromversorgung trennt, könne in einem zweiwöchigem Urlaub knapp 140 Kilowattstunden Strom sparen, erklärt das Verbraucherportal Toptarif in Berlin. Bei einem Jahresverbrauch von etwa 4000 Kilowattstunden - dem durchschnittlichen Verbrauch in einem Vierpersonenhaushalt - entspreche das einer Ersparnis von etwa 33 Euro. Bei einem dreiwöchigen Urlaub ließen sich sogar mehr als 200 Kilowattstunden einsparen - was sich auf der Rechnung mit über 50 Euro niederschlägt. Doch in welchen Zimmern lässt sich sparen?

Wohnzimmer: Zu den größten Stromfressern im Haushalt zählten Geräte im Stand-by-Modus, erklärt Toptarif. So lange am Fernseher, dem DVD-Player oder der Stereoanlage noch ein Lämpchen leuchtet, verbrauchten diese Energie. Deshalb sollten diese Geräte bei Nichtbenutzung vollständig von der Stromversorgung getrennt werden - entweder indem der Stecker gezogen wird oder schaltbare Verteilerdosen eingesetzt werden. In einem zwei- beziehungsweise dreiwöchigen Urlaub können allein damit fünf bis acht Euro gespart werden.

Arbeitszimmer: Auch Geräte mit Netzteil gehören zu den versteckten Stromfressern. So sollte etwa das Netzteil des Notebooks, Ladegeräte von Handys und Geräte mit Trafos wie Deckenfluter von der Stromversorgung getrennt werden. Hier könnten laut Toptarif rund vier bis sechs Euro eingespart werden. Wer zudem nicht benötigte elektrische Geräte wie den WLAN-Router oder den Radiowecker abschaltet, entlaste die Stromrechnung um weitere zwei bis drei Euro.

Badezimmer: Besonders hoch ist das Einsparpotenzial für Haushalte mit elektrischer Warmwasseraufbereitung. Werde der Boiler für die Dauer von 2 oder 3 Urlaubswochen komplett abgestellt, spare das zwischen 17 und 26 Euro. Auch das Ladegerät für die elektrische Zahnbürste müsse während der Abwesenheit nicht an der Steckdose hängen.

Küche: Auch Kühl- beziehungsweise Gefriergeräten kann im Urlaub eine Pause gegönnt werden. Ältere Kühlschränke, ohne die sogenannte No-Frost-Technik, sollten ohnehin mehrmals im Jahr abgetaut werden. Dafür biete der Sommerurlaub eine gute Gelegenheit. Nach dem Abtauen sollte der Kühlschrank leerbleiben und vom Stromnetz getrennt werden. Das spare zwischen drei und fünf Euro. Sei eine separate Gefriertruhe vorhanden, sollte auch diese abgetaut und vom Stromnetz genommen werden - das spare weitere zwei bis vier Euro ein.

    
    

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