Main-Post Wirtschaft

    
    

BAD NEUSTADT
Rhön-Klinikum steigert Gewinn

Der Klinikbetreiber Rhön-Klinikum hat dank eines deutlichen Patientenanstiegs im vergangenen Jahr mehr umgesetzt und verdient. Zwar bekommt auch der unterfränkische Krankenhauskonzern die Sparanstrengungen im Gesundheitssystem zu spüren. Dennoch erwartet das auf die Sanierung defizitärer Kliniken spezialisierte Unternehmen auch 2012 gute Geschäfte. „Wir rechnen wieder mit einer steigenden Nachfrage in unseren Krankenhäusern und einem entsprechenden Ergebnisbeitrag“, erklärte Finanzvorstand Erik Hamann zur Vorlage vorläufiger Geschäftszahlen am Donnerstag. »mehr
    
    

BERLIN
Nur ein Platz in der Nische

Facebook, Facebook, immer wieder Facebook: Das Online-Netzwerk von Mark Zuckerberg macht seit Monaten Schlagzeilen ohne Ende. Um die deutschen Konkurrenten der Plattform ist es dagegen still geworden. Das liegt nicht nur an dem nahenden Mega-Börsengang des großen Rivalen. StudiVZ, Wer-kennt-wen und Lokalisten laufen die Nutzer davon. Eine Umkehr dieses Trends ist nicht abzusehen, zumal mit Google+ ein weiterer Spieler um die Aufmerksamkeit der Nutzer rangelt. »mehr
    
    

STUTTGART
Rekordzahlen für Daimler

Der Autobauer Daimler hat 2011 das beste Jahr seiner 125-jährigen Geschichte hingelegt und einen Rekordgewinn eingefahren. Der Dax-Konzern verdiente unterm Strich 6,0 Milliarden Euro nach 4,67 Milliarden Euro im Vorjahr. „Wir hatten uns für 2011 viel vorgenommen – und wir haben es mehr als erreicht“, sagte Konzernlenker Dieter Zetsche am Donnerstag. Für 2012 zeigte sich Zetsche zurückhaltender und räumte ein, dass es im Rennen mit BMW und Audi noch Nachholbedarf gebe. „Denn klar ist: Wir haben noch Luft nach oben.“ Die bayerischen Rivalen haben Daimler nach Meinung von Experten 2011 bei der Profitabilität klar hinter sich gelassen. Sie legen ihre Zahlen in den nächsten Wochen vor. »mehr
    
    

BERLIN/PARIS
Frankreich zapft Deutschland an

Die Bürger werden schon aufgefordert, abends auf das Anwerfen der Waschmaschine zu verzichten. Die seit Tagen anhaltende Eiseskälte treibt im Nachbarland Frankreich den Stromverbrauch in Rekordhöhen. Abends, wenn viele Franzosen nach Hause kommen und die zahlreich vorhandenen Stromheizungen anwerfen, werden bis zu 101 700 Megawatt an Leistung benötigt. Das neue Allzeithoch entspricht der Stromproduktion von mehr als 80 Atomreaktoren mit 1200 Megawatt Leistung. Zum Vergleich: Deutschland braucht abends lediglich eine Leistung von 50 000 Megawatt – trotz über 15 Millionen Einwohnern mehr. Grund ist die viel geringere Anzahl an Stromheizungen. »mehr
    
    

“Firmen & Fakten: Rabatt-Website Groupon verliert weiter Millionen

Die mit viel Vorschusslorbeeren an die Börse gegangene Rabatt-Website Groupon schreibt weiter tiefrote Zahlen. Im Gesamtjahr fiel angesichts hoher Kosten ein Verlust von unterm Strich 351 Millionen Dollar an (265 Millionen Euro). Selbst im »mehr
    
    

WIESBADEN
Exporteure setzen auf Asien-Boom

Der unerwartet schlechte Jahresabschluss bringt die deutschen Exporteure nicht aus der Fassung: „Auch 2012 ist der Export trotz vieler Rezessionsängste auf Kurs zu einem neuen Allzeithoch“, gibt sich Anton F. Börner zuversichtlich. Auf Europa, das unter Schuldenbergen ächzt und von Sparpaketen gebremst wird, setzt der Präsident des Außenhandelsverbands BGA nicht: Die großen Antreiber des deutschen Exportmotors sollen Boom-Länder wie China, Indien oder Brasilien sein. Besonders die deutschen Autobauer setzen zudem auf eine starke Entwicklung in den USA. Dass sich die Dynamik der vergangenen beiden Jahre nicht wiederholen lässt, nimmt die Exportbranche gelassen hin. Schließlich strotzt sie vor Kraft: Die Exporteure blicken auf ein Rekordjahr zurück, in dem der Wert der ausgeführten Waren erstmals die Marke von einer Billion Euro übersprungen hat. Auf diesem Niveau lässt sich aufbauen, auch wenn die Exporte von November auf Dezember 2011 deutlich um 4,3 Prozent zurückgingen. »mehr
    
    
Firmen & Fakten: Bayerns Unternehmer sorgen sich um Energiepreise

Firmen & Fakten: Bayerns Unternehmer sorgen sich um Energiepreise

Bayerns Unternehmen betrachten die Energiewende als eines der größten Risiken für die Entwicklung der »mehr
    
    

HEIDELBERG
Heideldruck steckt fest

Der angeschlagene Druckmaschinenhersteller Heidelberger Druck kommt nicht aus den roten Zahlen. Unter dem Strich schrieb das Unternehmen im dritten Geschäftsquartal einen Verlust von 14 Millionen Euro nach einem Gewinn von zehn Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Die Kunden hätten sich seit der Jahresmitte wegen der unsicheren Konjunkturaussichten mit Investitionen zurückgehalten, sagte Vorstandschef Bernhard Schreier am Mittwoch bei der Vorlage der endgültigen Zahlen für den Zeitraum von Oktober bis Dezember. In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2011/12 (31. März) belief sich das Minus auf 79 Millionen Euro (Vorjahr: minus 78 Millionen Euro). Die deutsche Druckmaschinenbranche steckt seit Jahren in der Krise, zuletzt schreckte die Insolvenz von Manroland die Branche auf. Zwar steigt der Bedarf an Gedrucktem in den Schwellenländern, und auch der Verpackungsdruck gilt als Wachstumsmarkt. Aber die zunehmende Digitalisierung in den Medien nagt an den Umsätzen der Kunden, den Druckereien. Die Heidelberger hatten sich erst kürzlich eine weitere Sparrunde verordnet, bei der bis zu 2000 der rund 15 660 Stellen weltweit gestrichen werden sollen. In Deutschland sollen etwa 1200 Arbeitsplätze entfallen. Die Verhandlungen mit dem Betriebsrat laufen. Insgesamt will das Unternehmen 180 Millionen Euro einsparen. »mehr
    
    

WÜRZBURG
Rekord bei Baufinanzierung

Die Sparda-Bank-Filiale in Würzburg hat für das abgelaufene Geschäftsjahr 2011 eine positive Bilanz gezogen. Vor allem bei der Zahl der Girokonten konnte das Geldinstitut zulegen und verzeichnet hier nun einen Bestand von knapp 20 400, was einer Steigerung gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 4,3 Prozent entspricht. Wie die Bank betonte, kommen die Neukunden zu 70 Prozent durch Empfehlung von anderen Kunden. Damit erreicht das Institut nach eigenen Angaben einen Marktanteil von 8,2 Prozent aller Haushalte im Raum Würzburg. »mehr
    
    

HANNOVER
Generation Facebook: Reisen als Statussymbol

Partyurlaub, Rucksackreisen im Dschungel, Abenteuer unter Palmen oder auch Reisen zu Hilfsprojekten in Krisenregionen – was junge Leute für ihre Ferien planen, hat mit der Erholungsreise klassischer Prägung meist nichts mehr zu tun. Macht die Generation Internet die Reiseindustrie schon bald überflüssig? Nein, meinen Zukunftsforscher. Aber die Veranstalter müssen sich verändern. Dann könnten sie sogar profitieren. Denn Reisen habe die Riesenchance, ein Statussymbol zu werden, sagt Christian Melchers vom Marktforschungsinstitut Zweieinheit in Berlin. »mehr
    
    
kurz & bündig: Mediherz.de und s.Oliver für Service ausgezeichnet

kurz & bündig: Mediherz.de und s.Oliver für Service ausgezeichnet

Die Versandapotheke mediherz.de aus Sennfeld und s.Oliver haben den „Deutschen Service Preis 2012“ in der Kategorie E-Commerce erhalten. Bereits zum zweiten Mal verlieh das Deutsche Institut für Servicequalität (DISQ) zusammen mit dem Fernsehsender n-tv den Servicepreis. Die Gewinner wurden in zahlreichen Servicestudien ermittelt. Dafür bestimmten die Tester in elf Kategorien jeweils die Sieger aus 430 Unternehmen. Mediherz.de ging bereits in der dem Servicepreis vorausgegangenen Studie „Versandapotheken 2011“ als Gesamtsieger hervor. »mehr
    
    

LONDON
Ölkonzerne scheffeln Milliarden

Im weltweiten Wettlauf um den Zugang zu Energiequellen hat ein neuer Ölrausch eingesetzt. Während die Gewinnmilliarden dank des hohen Weltmarktpreises bei den großen Ölkonzernen des Westens sprudeln wie selten zuvor, setzt sich in den Unternehmenszentralen gleichzeitig auch eine ernüchterndere Erkenntnis durch: Es wird schwieriger, an die vorhandenen, wirtschaftlich leicht zu erschließenden und vor allem sicher zugänglichen Quellen zu kommen – aus technischen, aber auch aus politischen Gründen. »mehr
    
    

FRANKFURT
Schweres Erbe

Eines kann man Mario Draghi sicher nicht vorwerfen: Tatenlosigkeit. Seit der Italiener vor 100 Tagen an die Spitze der Europäischen Zentralbank (EZB) aufrückte, kramt er im Instrumentenschrank. Schließlich brennt es im Euroraum lichterloh – und nicht wenige sehen in der EZB den einzigen Retter im Kampf gegen Schuldenkrise, drohenden Bankenkollaps und Rezession. „Realistisch gesehen verfügt gegenwärtig nur noch die Geldpolitik über die Mittel, die Wirtschaft zu beleben“, sagt etwa Ansgar Belke vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW). »mehr
    
    
Trillerpfeife IG Metall

FRANKFURT
IG Metall rasselt mit dem Säbel

Die Metallindustrie steuert auf eine harte Tarifrunde zu. Neben einer kräftigen Lohnsteigerung für die 3,6 Millionen Beschäftigten der Branche um bis zu 6,5 Prozent strebt Deutschlands mitgliederstärkste Industriegewerkschaft eine Angleichung der Bezahlung von Leiharbeitern an jene der Festangestellten an. Um dies durchzusetzen, sollen auch Zeitarbeiter notfalls zu Streiks aufgerufen werden. „Stammbeschäftigte und Leiharbeiter werden in dieser Tarifrunde punktuell für ihre Dinge streiken“, kündigte IG-Metall-Vize Detlef Wetzel in Frankfurt an. »mehr
    
    

FRANKFURT
Deutsche Vermögen schrumpfen

Der Börsencrash im Sommer 2011 hat am Geldvermögen der Deutschen genagt: Erstmals seit mehr als zwei Jahren verloren die Privathaushalte im dritten Quartal wieder Geld, wie die Deutsche Bundesbank am Dienstag mitteilte. Der Rückgang sei allein auf die Kursverluste an den Kapitalmärkten zurückzuführen. Nach den Angaben sank das Privatvermögen aus Bargeld, Wertpapieren, Bankeinlagen oder Sparbriefen zwischen Juli und September gegenüber dem Vorquartal um 63 Milliarden Euro auf 4 663 Milliarden Euro. Zuvor war das private Geldvermögen Ende Juni auf ein Allzeithoch geklettert. Sachwerte wie Immobilien sind nicht enthalten. »mehr
    
    

BRÜSSEL
Dicke Luft zwischen China und der EU

Es herrscht dicke Luft zwischen Europa und China. Wenige Tage vor dem nächsten Gipfeltreffen der EU-Spitzen mit der Pekinger Führung am Dienstag kommender Woche stehen die Zeichen auf Sturm. Auslöser ist die Einbeziehung des Flugverkehrs in den Emissionshandel. Seit dem 1. Januar 2012 müssen sämtliche Airlines, die in Europa starten oder landen, Zertifikate erwerben. Murrend, aber dennoch pünktlich, hatten die Fluggesellschaften Chinas ihre Anträge eingereicht. Anfang dieser Woche aber ordnete die Regierung auf dem Umweg über die chinesische Luftfahrtbehörde CAAC an: Keine Airline aus dem Reich der Mitte darf die neuen Gebühren zahlen. »mehr
    
    
Firmen & Fakten: Glencore und Xstrata: Mega-Fusion in Rohstoffbranche

Firmen & Fakten: Glencore und Xstrata: Mega-Fusion in Rohstoffbranche

Auf dem Rohstoffmarkt entsteht ein neuer Großkonzern: Der weltgrößte Rohstoffhändler Glencore und das Bergbauunternehmen Xstrata haben einen „Zusammenschluss unter Gleichen“ vereinbart und schaffen eine Gesellschaft mit einem Jahresumsatz von fast 210 Milliarden Dollar. Das neue Unternehmen deckt die gesamte Wertschöpfungskette der Branche von der Förderung über den Transport bis zum Verkauf von Rohstoffen ab. Die beiden kommen auf einen Marktwert von rund 90 Milliarden »mehr
    
    
kurz & bündig: Bosch verschiebt Baustart für Solarfabrik

kurz & bündig: Bosch verschiebt Baustart für Solarfabrik

Der Technologiekonzern Bosch tritt bei seinen ehrgeizigen Ausbauplänen für die Solarsparte erst einmal auf die Bremse. Der Baustart für eine Solarfabrik in Malaysia werde »mehr
    
    

UNTERFRANKEN
„Investoren fahren gut mit Solarstrom“

Unterfranken Solarstrom ist die in Deutschland derzeit umstrittenste Form erneuerbarer Energie. Die Förderung sei für die Verbraucher zu teuer, der Ertrag zu gering, meinen Wirtschaftspolitiker der schwarz-gelben Regierung und fordern einen radikalen Schnitt. Bernhard Beck, Gründer und Geschäftsführer der Firma Belectric-Solarkraftwerke im fränkischen Kolitzheim (Lkr. Schweinfurt), sagt: Solarstrom aus Deutschland ist bereits heute vergleichsweise günstig und unerlässlich für die Energiewende. »mehr
    
    

PARIS
Vom Peepshow-Mann zum Mobilfunk-König

Computerhacker, Peepshow-Betreiber, Internet-Milliardär und Miteigentümer der renommierten Tageszeitung „Le Monde“: Der 44 Jahre alte Franzose Xavier Niel hat innerhalb von zwei Jahrzehnten eine beispiellose Karriere hingelegt. Seinen vielleicht größten Coup startete er allerdings erst vor rund einem Monat: Mit der Tochtergesellschaft Free des von ihm kontrollierten Medienkonzerns Iliad stürmt der „Selfmademan a l'americaine“ den bislang behäbigen französischen Mobilfunkmarkt. Er hat nicht weniger versprochen, als die Handyrechnungen seiner Landsleute zu halbieren. »mehr
    
    
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