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Main-Post Wirtschaft

    
    

KITZINGEN/DETTELBACH
Razzia in der Firma der Ex-Degenfechter

Einmal mehr beschäftigen bundesweit agierende, aber in Unterfranken beheimatete Finanzberater die Justiz. Nach Informationen dieser Zeitung ist die in Dettelbach (Lkr. Kitzingen) beheimatete Anlageberatungs-Firma Deltoton GmbH Gegenstand von Ermittlungen der Würzburger Staatsanwaltschaft. Nach Informationen dieser Zeitung gab es am Donnerstag mehrere Durchsuchungen in Kitzingen und am Hauptsitz in Dettelbach. »mehr
    
    

LUDWIGSHAFEN/MOSKAU
BASF und Gazprom: Milliarden-Deal geplatzt

Es sollte die neue Stufe einer milliardenschweren Zusammenarbeit des weltgrößten Chemiekonzerns BASF mit dem russischen Energieriesen Gazprom werden. Doch die Pläne, den Deutschen mehr Zugang zum russischen Markt und den Russen mehr Gewicht auf dem deutschen Markt zu geben, passen nicht mehr. Es herrscht Eiszeit in den deutsch-russischen Beziehungen wegen des Ukraine-Konflikts. Wegen der miesen Stimmung – befeuert von Sanktionen gegen Russland – verzichten deutsche Unternehmen schon seit Monaten lieber auf den Abschluss neuer Projekte. Selbst das Halten der laufenden Zusammenarbeit gilt als Herausforderung. »mehr
    
    

WIEN
Österreich verklagt BayernLB

Wegen angeblicher Täuschung beim Rückkauf der Krisenbank Hypo Alpe Adria (HGAA) verklagt Österreich die BayernLB vor dem Handelsgericht Wien auf 3,5 Milliarden Euro. Die Bayern hätten den tatsächlichen Kapitalbedarf der Hypo Ende 2009 vor dem Verkauf an Österreich bewusst verschleiert, sagte der österreichische Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP) am Freitag in Wien. Die Alpenrepublik will damit einen Beitrag des Freistaats zur Abwicklung der mittlerweile aufgelösten Bank erzwingen. »mehr
    
    

BERLIN/WALDBRUNN
Buchenau vertritt Managerverband

Der Vertriebsleiter für Deutschland, Österreich und die Schweiz der eibe Produktion + Vertrieb GmbH, Peter Buchenau aus Waldbrunn (Lkr. Würzburg), wird ab Januar den Deutschen Managerverband in der Wirtschaftsregion Mainfranken repräsentieren. „Mit regionalen Bezügen und Themen sowie einem klaren Bekenntnis zur freien Marktwirtschaft wird er die Interessen von Selbstständigen, Unternehmern und angestellten Top-Führungskräften bündeln und gegenüber der Politik vertreten“, heißt es in einer Pressemitteilung. »mehr
    
    

BERLIN
Zögern bei Erstattung von Kreditgebühren

Nicht alle Banken erstatten Verbraucherschützern zufolge ihren Kunden nach den jüngsten BGH-Urteilen zu Unrecht gezahlte Kreditgebühren. „Es gibt ein paar wenige, die vorbildlich zurückzahlen. Viele mauern, viele versuchen, das Urteil wie einen Schweizer Käse auszuhöhlen und irgendwelche Ausnahmen zu finden, warum sie nicht zahlen.“ Das sagte der Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv), Klaus Müller. »mehr
    
    

WÜRZBURG/SCHWEINFURT
Tiefe Sorgenfalten bei der IHK

Ralf Jahn sorgt sich um die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen in der Region. Der Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Würzburg-Schweinfurt (IHK) warnt im Rückblick auf 2014 und in der Vorschau auf die kommenden Jahre vor einer Trendwende für die mainfränkische Wirtschaft. Noch bewerten neun von zehn Unternehmen in der Region die Geschäftslage als gut oder befriedigend, so Jahn. Der Ausblick sei aber von zunehmender Unsicherheit und aufkommendem Pessimismus geprägt, heißt es in der jüngsten IHK-Pressemitteilung. »mehr
    
    

Firmen & Fakten: Lufthansa lehnt Schlichtung ab: Pilotenstreiks wieder möglich

Im Tarifkonflikt bei der Lufthansa stehen die Zeichen wieder auf Arbeitskampf. Das Unternehmen lehnt den Vorschlag der Gewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) ab, alle strittigen Themen in einer Gesamtschlichtung zu klären. Das sagte ein Konzernsprecher am Freitag in Frankfurt. Die Gewerkschaft reagierte enttäuscht. Ein VC-Sprecher sagte: „An den Weihnachtsfeiertagen vom 24. bis 26. Dezember sind Streiks ausgeschlossen. Alles andere lassen wir offen.“ Damit könnten die Piloten noch vor den Feiertagen erneut in den Ausstand treten. »mehr
    
    

HAMBURG
Bahn rangiert Autozüge aus

Im Scheinwerferlicht der hohen Masten passieren die Fahrgäste den Abfertigungscontainer des Autoreisezuges am Hamburger Bahnhof Altona. Zwei Mitarbeiter weisen die Fahrzeuge in Hamburg in die Warteschlange. Das Ziel der Reisenden: Bahnhof München Ost. Die rund 780 Kilometer lange Strecke verbringen die Menschen im Liegewagen, während die Autos hinten auf dem Zug mitfahren. »mehr
    
    

MÜNCHEN
Allianz verkauft Privatkundengeschäft in den USA

Die Allianz ist bei ihren Umbauarbeiten in den USA einen großen Schritt vorangekommen. Das Privatkundengeschäft der US-Tochter Fireman's Fund soll nach jahrelangen Verlusten für 365 Millionen Dollar an den Versicherungskonzern ACE Limited verkauft werden. Das Firmenkundengeschäft von Fireman's Fund soll in den globalen Industrieversicherer der Allianz integriert werden. »mehr
    
    

Firmen & Fakten: Middelhoff bleibt in Untersuchungshaft

Der frühere Top-Manager Thomas Middelhoff bleibt weiter in Untersuchungshaft. Das Oberlandesgericht Hamm verwarf am Donnerstag die Haftbeschwerde des 61-jährigen als unbegründet. Es bestehe nach wie vor Fluchtgefahr. Als Begründung nannte das Gericht unter anderem die gegen den Manager verhängte Freiheitsstrafe, aber auch die weiteren strafrechtlichen Ermittlungen und die von Gläubigern gegen ihn erhobenen Millionenforderungen. Der frühere Chef des inzwischen pleitegegangenen Karstadt-Mutterkonzerns Arcandor war am 14. November wegen Untreue und Steuerhinterziehung zu drei Jahren Haft verurteilt worden. »mehr
    
    

BERLIN
Mehr Geld für Landesangestellte

Die Gewerkschaften fordern für die rund 800 000 Angestellten der Länder 5,5 Prozent mehr Gehalt. Darauf verständigten sich die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di und der Beamtenbund (dbb) am Donnerstag in Berlin mit Blick auf die Tarifrunde 2015. Mindestens aber müsse es 175 Euro mehr geben, teilten die Gewerkschaften mit. »mehr
    
    

BRÜSSEL
Bezahlen mit Plastik wird billiger

(afp/dpa) Die Gebühren für Kreditkarten und andere Bankkarten werden in der EU künftig gedeckelt. Darauf einigten sich Unterhändler des Europaparlaments und der EU-Finanzminister am Mittwochabend. Künftig werden die sogenannten Interbanken-Entgelte begrenzt: Bei der Deckelung geht es um Verarbeitungsgebühren, die Banken untereinander festlegen und von den Einzelhändlern verlangen, wenn Kunden beim Einkauf mit Karte zahlen. Diese Gebühren verteuern den Endpreis von Produkten und Dienstleistungen – letztlich muss der Kunde dafür zahlen. »mehr
    
    

NEW YORK
Billige Energie als politische Waffe

Der Absturz der Ölpreise hält Finanzmärkte und Weltwirtschaft in Atem – Venezuela kämpft mit der Staatspleite, Russland plündert seine Währungsreserven, um den Niedergang des Rubels zu stoppen. Der Fracking-Boom in den USA und die ungedrosselte Ölförderung Saudi-Arabiens treiben die Energiepreise in den Keller. Die Konsequenz: eine enorme Verschiebung der Machtverhältnisse am Ölmarkt, die Spekulationen über geopolitische Kalküle befeuert. »mehr
    
    

ZÜRICH
Negativzinsen bei der SNB

Die Schweizer Notenbank wehrt sich mit der Einführung von Negativzinsen gegen eine weitere Aufwertung des Schweizer Franken. Guthaben anderer Banken auf ihren Girokonten werden vom 22. Januar an mit einem negativen Zins von 0,25 Prozent belastet, wie die Schweizerische Nationalbank (SNB) am Donnerstag mitteilte. Betroffen sind Einlagen ab zehn Millionen Franken (8,3 Millionen Euro). »mehr
    
    
Firmen & Fakten: GM und Jaguar Land Rover stoppen Autoverkauf in Russland

Firmen & Fakten: GM und Jaguar Land Rover stoppen Autoverkauf in Russland

Angesichts des Einbruchs beim russischen Rubel stoppen die Autobauer General Motors (GM) und Jaguar Land Rover vorübergehend ihre Verkäufe in Russland. Die Opel-Mutter habe damit schon am 16. Dezember begonnen, teilte GM am Donnerstag mit. Wegen der Kursschwankungen beim Rubel wolle man die Geschäftsrisiken im Griff behalten, hieß es. Bereits bestellte Modelle der Marken Cadillac, Opel und Chevrolet würden aber noch zu den vereinbarten Preisen ausgeliefert. Jaguar Land Rover will seinen Verkauf bis zu diesem Freitag aussetzen. Ein schwacher Rubel sorgt dafür, dass die russischen Autopreise umgerechnet in US-Dollar oder Euro an Wert verlieren. »mehr
    
    

STUTTGART/SCHWEINFURT
ZF erwartet Umsatz von rund 18 Milliarden Euro

Die ZF Friedrichshafen AG geht sehr optimistisch in das Jahr 2015, wenn der Konzern sein 100-jähriges Bestehen mit großem Aufwand an allen Standorten feiern wird. Bei der Jahresschluss-Pressekonferenz kündigte Vorstandschef Stefan Sommer an, dass ZF in den nächsten Jahren jeweils um etwa acht Prozent beim Umsatz zulegen wird. Beim Ergebnis werde man sich dem Ziel von sechs Prozent nähern. »mehr
    
    

(Hintergrund)Das weltweit erste „Navi“ fürs Auto startete in Niedersachsen(Foto - aktuell)

Hildesheim (dpa) - „Drehen Sie wenn möglich um“, „Abfahrt vor Ihnen“ oder auch „Sie haben Ihr Ziel erreicht“: Aussagen wie diese sind vielen Autofahrern heute gut bekannt, dem Navigationssystem sei Dank. »mehr
    
    

Firmen & Fakten: Traktorhersteller Fendt streicht Stellen

Der Traktorhersteller Fendt baut wegen rückläufiger Nachfrage nach Traktoren und Landtechnik Stellen ab. Betroffen sind 570 Mitarbeiter an den schwäbischen Standorten Marktoberdorf und Asbach-Bäumenheim. Zum 1. Januar sollen 450 Leiharbeitsstellen reduziert und von den Stammarbeitsplätzen 120 Stellen gestrichen werden, teilte das Unternehmen mit und bestätigte damit Berichte der „Augsburger Allgemeinen“ und „Allgäuer Zeitung“. »mehr
    
    

BAD HERSFELD
Amazon-Streik geht weiter

Die Gewerkschaft ver.di verlängert die Streiks an Amazon-Standorten in Deutschland. Am bundesweit größten Standort in Bad Hersfeld kündigte ver.di am Mittwoch an, den Ausstand im Tarifstreit mit dem Versandhändler bis einschließlich Samstag fortzusetzen. Beschäftigte des Warenlagers in Werne (Nordrhein-Westfalen) wollen den Protest ebenso lang verlängern. Auch an anderen Standorten scheint eine Ausweitung der Ausstände möglich. Die Gewerkschaft gab dazu aber noch keinen Überblick. »mehr
    
    

HILDESHEIM
„Drehen Sie wenn möglich um“

Der Anfang moderner Navigation im Auto erinnert an die gute alte Seefahrt. 1989 beim Start des „Navi“ im Pkw führte noch ein Kompass Regie. Der Autozulieferer Bosch bot damals Bausätze zur Navi-Nachrüstung an, bei denen Radsensoren und ein Kompass ihre Informationen in gespeicherte Straßenkarten einspeisten. Heute, 25 Jahre später, lenken Satellitenpositionsdaten (GPS) die Navis. Und die haben harte Konkurrenz bekommen: Smartphones. Der einst jahrelang boomende Navi-Markt befindet sich im Umbruch. »mehr
    
    
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