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Main-Post Wirtschaft

    
    

 
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ESSEN
Middelhoff kann bald frei sein

Der frühere Topmanager Thomas Middelhoff hat nach mehr als fünf Monaten Untersuchungshaft gute Chancen auf die Freiheit. Das Landgericht Essen setzte den Haftbefehl gegen den 61-Jährigen außer Vollzug, wie das Gericht am Montag mitteilte. Vor einer Haftentlassung müsse Middelhoff aber Auflagen erfüllen. Welche Auflagen das sind, teilte das Gericht zunächst nicht mit. »mehr
    
    

HAMBURG
45 Prozent machen Überstunden

Laut einer Arbeitnehmerumfrage wird in Deutschland von fast jedem zweiten Arbeitnehmer erwartet, dass er über die vereinbarte Arbeitszeit hinaus zeitliche Flexibilität zeigt. Dies hätten 45 Prozent bei einer Befragung von 4000 Arbeitnehmern aus allen Berufsgruppen angegeben, berichtete der „Tagesspiegel“. Die bisher nicht veröffentlichte Studie wurde demnach von dem Karrierenetzwerk Xing und dem Marktforschungsunternehmen Statista erstellt. »mehr
    
    

WIESBADEN
Was der Staat am Rauchen verdient

Deutschlands Raucher haben dem Staat im ersten Quartal 2015 mehr Steuereinnahmen eingebracht als ein Jahr zuvor. Insgesamt wurden von Januar bis Ende März Tabakwaren im Verkaufswert von 5,2 Milliarden Euro versteuert, wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte. »mehr
    
    

 
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FRANKFURT
Wohin steuert die Deutsche Bank?

Unruhige Zeiten für die Deutsche Bank: Seit Monaten ringt das Management um eine neue Strategie, es drohen weitere Milliardenstrafen, nächste Woche beginnt der Prozess gegen Co-Chef Jürgen Fitschen wegen versuchten Betrugs im Kirch-Verfahren, im Tarifkonflikt bei der Postbank läuft seit Montag ein unbefristeter Streik. »mehr
    
    

STUTTGART
Wiedeking muss vor den Richter

Die Übernahmeschlacht mit VW holt den früheren Porsche-Chef Wendelin Wiedeking nun endgültig ein: Ab Ende Juli muss er wegen des Vorwurfs der Marktmanipulation auf der Anklagebank Platz nehmen. Auch in die Ermittlungen gegen den damaligen Aufsichtsrat kommt Bewegung. »mehr
    
    

Firmen & Fakten: Ex-Chef von Fondsgesellschaft zu langer Haft verurteilt

Das Hamburger Landgericht hat den früheren Chef der Fondsgesellschaft Wölbern Invest wegen gewerbsmäßiger Untreue zu einer Haftstrafe von achteinhalb Jahren verurteilt. Der Arzt und Unternehmer habe in 327 Fällen mehr als 147 Millionen Euro aus dem Vermögen zahlreicher geschlossener Immobilienfonds abgezogen, ohne dazu berechtigt gewesen zu sein, sagte der Vorsitzende Richter der Großen Strafkammer am Montag. Wie groß der Schaden bei den Anlegern am Ende ausfallen könnte, ist noch nicht klar. Betroffen sind rund 35 000 Anleger, die etwa 1,1 Milliarden Euro investiert haben. »mehr
    
    

SHANGHAI
In China gehen die goldenen Zeiten zu Ende

Ist die Party zu Ende? Nach den Boomjahren auf dem größten Automarkt der Welt in China haben besonders die ausländischen Autobauer plötzlich zu kämpfen. Das Wachstum hat sich verlangsamt, die Risiken steigen. »mehr
    
    

NÜRNBERG
Arbeitsagenturen lahmgelegt

Das komplette Computersystem der Nürnberger Bundesagentur für Arbeit (BA) inklusive der Homepage ist am Montag aus ungeklärter Ursache ausgefallen. Auch nach über 14 Stunden Ausfall gelang es der IT-Abteilung der Behörde nicht, das die BA-Zentrale sowie deutschlandweit alle Jobcenter und Arbeitsagenturen betreffende Problem zu beheben, sagte eine BA-Sprecherin auf Anfrage. Es sei auch noch nicht absehbar, wann die Systeme wieder funktionieren. Hinweise auf einen Hackerangriff gebe es bisher nicht. »mehr
    
    

WOLFSBURG
Winterkorn setzt sich gegen Piëch durch

In der Machtprobe an der Volkswagen-Spitze hat Vorstandschef Martin Winterkorn nach einer tagelangen Hängepartie einen Sieg errungen. Ungewöhnlich genug: Die Attacke des mächtigen Aufsichtsratschefs Ferdinand Piëch auf Winterkorn lief ins Leere. Das ist eine vollkommene neue Erfahrung bei VW, wo das Wort Piëchs eigentlich Gesetz ist. Allerdings: Es ist ein Burgfrieden auf Zeit, der in der Salzburger Heimat Piëchs geschlossen wurde. »mehr
    
    

HASSFURT
Uponor eröffnet Logistiklager

Für elf Millionen Euro hat der Industriehallenbauer Panattoni eigenen Angaben zufolge für das Versorgungstechnikunternehmen Uponor in Haßfurt ein Logistikzentrum errichtet. Uponor hat das Gebäude, das mit 15 500 Quadratmetern Lagerfläche dreimal größer als der Vorgängerbau ist, für mindestens zehn Jahre gemietet. Von dem am Freitag eröffneten Lager aus beliefert das finnische Unternehmen, das Rohre und Rohrverbindungen herstellt sowie Komplettsysteme für Flächenheizung und -kühlung und Trinkwasserleitungen anbietet, Kunden im deutschsprachigen Raum, den Beneluxländern und Osteuropa. »mehr
    
    

Firmen & Fakten: Private Geldvermögen in Deutschland gestiegen

Ungeachtet der mickrigen Zinsen häufen die Menschen in Deutschland immer größere Geldvermögen an. Allein im Schlussquartal 2014 vermehrten die privaten Haushalte ihr Vermögen in Form von Bargeld, Wertpapieren, Bankeinlagen oder Ansprüchen gegenüber Versicherungen gegenüber dem Vorquartal um 69 Milliarden Euro auf den Rekordwert von 5,072 Billionen Euro. Dies teilte die Deutsche Bundesbank mit. »mehr
    
    

KÜNZELSAU
„Nichts bereuen“

Wenn Reinhold Würth auf sein Leben zurückblickt, gibt es nicht viel, das er rückgängig machen möchte. „Eigentlich bei den großen Entscheidungen nicht“, erzählt der als „Schraubenkönig“ bekannte Unternehmer aus dem baden-württembergischen Künzelsau. „Gleichwohl hätte ich ab und an gern einen zu scharf formulierten Satz zurückgeholt.“ Tatsächlich ist Würth, der am 20. April seinen 80. Geburtstag feiert, für deutliche Worte bekannt. Zuletzt rief er etwa die Außendienstmitarbeiter des gleichnamigen Handelskonzerns in einem Brandbrief auf, früher beim Kunden zu sein. „Bewirkt hat es sicher was“, meint er. „Wenn ich in meinem Alter noch so früh arbeiten kann, dann können die das auch.“ Auch zur Fußball-WM äußerte er sich jüngst besorgt über die Arbeitsmoral der Vertriebler. Er selbst ist harte Arbeit von klein auf gewohnt: Sein Vater meldete ihn als 14-Jährigen von der Schule ab, um ihn als Lehrling auszubilden. Reinhold Würth war damals der zweite Mitarbeiter des Würth-Konzerns – heute ein Imperium aus Schrauben und Dübeln mit einem Umsatz von rund zehn Milliarden Euro. „Er hat mich gedrillt, ab und an gab's etwas hinter die Löffel, aber heute bin ich dankbar“, sagt Würth über seinen Vater. »mehr
    
    

WOLFSBURG
Engster Zirkel berät über Winterkorn

Der engste Kreis des Volkswagen-Aufsichtsrats hat am Donnerstag offenbar über einen Ausweg aus der Führungskrise beraten. Das Präsidium wollte außer der Reihe zusammenkommen, nachdem VW-Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch am vergangenen Freitag von Konzernchef Martin Winterkorn abgerückt war und damit einen Wirbel im Unternehmen selbst und bei den Eigentümern ausgelöst hatte. Das Treffen, über das am Donnerstag keine Details bekannt wurden, sollte am frühen Nachmittag in Österreich stattfinden. Das Bundesland Salzburg ist die Heimat von Piëch, dort ist auch der Familiensitz der Porsches. »mehr
    
    

BERLIN
Deutschland auf der Überholspur

Die deutsche Wirtschaft wird in diesem Jahr deutlich stärker wachsen als erwartet. Die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute erhöhten ihre Prognose am Donnerstag von 1,2 Prozent auf 2,1 Prozent. Gründe seien der niedrige Ölpreis, der den Deutschen mehr Geld für den Konsum lasse, erklärten die Institute. Gleichzeitig schiebe der niedrige Euro den Export an. »mehr
    
    

Firmen & Fakten: US-Firmenchef reduziert sein Gehalt zugunsten der Belegschaft

Ein junger US-Firmenchef hat angekündigt, sein eigenes Gehalt drastisch zu reduzieren, um seinen Angestellten eine Lohnerhöhung zu ermöglichen. Der 30-jährige Chef des Bezahldienstes Gravity Payments, Dan Price, kündigte seinen 120 Angestellten an, einen jährlichen Mindestlohn von 70 000 Dollar (66 200 Euro) einzuführen, wie in einem Internetvideo zu sehen war. Der Jungunternehmer erklärte, dass die Löhne über die kommenden drei Jahre schrittweise angehoben würden. Um dies zu finanzieren, wolle er selbst sein Gehalt reduzieren: von einer Million auf 70 000 Dollar. »mehr
    
    

Firmen & Fakten: Supermarkt-Kunden kaufen weniger Tiefkühlware

Jahrelang haben die Bundesbürger im Supermarkt immer häufiger in die Tiefkühltruhe gegriffen – jetzt geht der Absatz von Gefrorenem im Einzelhandel leicht zurück. Die Kunden kauften im vergangenen Jahr mit 1,74 Millionen Tonnen 1,1 Prozent weniger Tiefkühlware als im Vorjahr, wie der Branchenverein Deutsches Tiefkühlinstitut mitteilte. Gemüse, Kartoffeln und Fleisch aus der Tiefkühltruhe verkauften sich schlechter, Fertiggerichte und Pizza legten nur leicht zu. Weil aber Kantinen und Gastronomen mehr Tiefkühlware kauften, wuchs der Gesamtabsatz um 1,5 Prozent auf 3,42 Millionen Tonnen. Die Zahlen spiegelten den Trend zum Verzehr außer Haus und die schwache Entwicklung der Discounter wider, hieß es. »mehr
    
    

SCHWEINFURT/HANNOVER
SKF macht Schweinfurt zum Hightech-Standort

Bei SKF entsteht das leistungsfähigstes Prüfzentrum für Großlager weltweit. Das 40 Millionen-Projekt wird von staatlicher Seite mit drei Millionen Euro gefördert. »mehr
    
    

FRANKFURT
Ist der Preisverfall gestoppt?

Die Sorge vor einem Absturz der Preise auf breiter Front hat Europas Währungshüter zu beispiellosen Schritten getrieben. Inzwischen hat sich die Lage etwas stabilisiert. »mehr
    
    

WOLFSBURG
Begrenztes Bedürfnis nach Harmonie

In seiner Autobiografie widmet Ferdinand Piëch seiner Auffassung von Unternehmensführung und Gestaltungsmacht ein ganzes Kapitel. Einleitend stellt der VW-Großaktionär und Aufsichtsratschef gleich einmal klar: „Mein Harmoniebedürfnis ist begrenzt.“ Der seltene Einblick in die Gedankenwelt des Patriarchen gewinnt nach dessen Bruch mit Konzernchef Martin Winterkorn aktuelle Brisanz. »mehr
    
    

BRÜSSEL
EU droht Google mit Milliardenstrafe

Im Streit um die Marktmacht von Google droht die EU-Kommission dem Suchmaschinenbetreiber mit einer Milliardenstrafe. Die EU-Behörde wirft Google nun offiziell die Benachteiligung der Konkurrenz vor und verschickte am Mittwoch die Beschwerdepunkte an den US-Konzern. Damit verschärfte sie das seit 2010 laufende Verfahren. In letzter Konsequenz drohen Google ein EU-Bußgeld von aktuell bis zu 6,6 Milliarden Euro sowie Auflagen für sein Geschäftsmodell in Europa. Zudem nimmt die EU-Kommission in einer getrennten Untersuchung die Dominanz von Googles Betriebssystem Android unter die Lupe, das auf Smartphones und anderen mobilen Geräten läuft. Nach aktueller Einschätzung der Kommission bevorzugt Google bei seiner Suchmaschine in der Trefferliste eigene Dienste gegenüber Konkurrenzangeboten. Dies schade Wettbewerbern, aber auch Verbrauchern. Konkret nannte EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager den Preisvergleich im Online-Handel. Der Internet-Konzern bevorzuge seinen eigenen Dienst Google Shopping, Treffer aus dem bei Suchanfragen prominent platziert werden. Andere Geschäftsbereiche wie Karten oder Reisen würden weiter geprüft. »mehr
    
    
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