Main-Post Wirtschaft

    
    

MÜNCHEN
Amazon: Starre Fronten im Tarifstreit

Im Konflikt zwischen Amazon und der Gewerkschaft ver.di ist weiter keine Einigung in Sicht. Am Donnerstag setzten Beschäftigte des Online-Versandhändlers ihren Streik den vierten Tag in Folge fort. Amazon sprach von einer „abnehmenden Streikbereitschaft“. Dem Aufruf der Gewerkschaft seien mit Beginn der Frühschicht weniger als 700 Mitarbeiter gefolgt. „Kunden werden den Streik nicht spüren“, erklärte das Unternehmen mit Verweis auf sein europäisches Netzwerk aus 28 Logistikzentren. Die Gewerkschaft hat seit Montagmorgen an den Amazon-Standorten zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen. »mehr
    
    

NÜRNBERG
Herbstaufschwung am Arbeitsmarkt

Dank des Herbstaufschwungs ist die Zahl der Arbeitslosen in Bayern im Oktober deutlich gesunken – um etwa 16 800 auf knapp 242 000. Dies sind 6,5 Prozent Erwerbslose weniger als im Vormonat. „Der Rückgang der Arbeitslosigkeit ist saisonüblich. Allerdings verzeichnen wir den stärksten Rückgang von einem September auf einen Oktober seit fünf Jahren“, sagte der Vizegeschäftsleiter der Regionaldirektion, Klaus Beier. Die Arbeitslosenquote ging im Vergleich zum September um 0,3 Punkte auf 3,4 Prozent zurück. »mehr
    
    

BERLIN
Gasrechnung wird transparenter

Beim Blick auf die Strom- und Gasrechnung können Verbraucher künftig die Zusammensetzung des Preises in der Grundversorgung genau erkennen und nachvollziehen. Am Donnerstag trat eine Verordnung in Kraft, die von den Versorgern in Deutschland mehr Transparenz fordert, wie das Bundeswirtschaftsministerium in Berlin mitteilte. »mehr
    
    
Firmen & Fakten: Deutsche trinken weniger Bier: Absatz geht zurück

Firmen & Fakten: Deutsche trinken weniger Bier: Absatz geht zurück

Nach einem starken WM-Sommer hat der schwindende Bierdurst der Deutschen den Brauereien wieder sinkende Absätze beschert. Im dritten Quartal sank der Bierabsatz gegenüber dem Vorjahr um 4,5 Prozent oder 1,2 Millionen Hektoliter, wie das Statistische Bundesamt am berichtete. Damit haben deutsche Brauereien und Bierlager von Juli bis September rund 25,7 Millionen Hektoliter Bier abgesetzt. »mehr
    
    

BERLIN
Fressen wie Herrchen

„Was für mich gut ist, kann für meinen Hund nicht schlecht sein.“ Nach diesem Motto handelten viele Tierbesitzer, sagt Detlev Nolte, Sprecher des Industrieverbands Heimtierbedarf (IVH). »mehr
    
    
Facebook

MENLO PARK
Facebook scheffelt Geld

Facebook will in großem Stil Geld in die Hand nehmen, um im nächsten Jahr das Wachstum anzukurbeln. Dabei lief es beim größten sozialen Netzwerk zuletzt besser als erwartet – die Werbeeinnahmen sprudeln, vor allem im Mobilgeschäft. Im dritten Quartal lag der Nettogewinn bei 806 Millionen Dollar (633 Millionen Euro), wie das Unternehmen mitteilte. Das entspricht fast einer Verdopplung im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. »mehr
    
    
Verivox

BERLIN
Negativzinsen für Privatkunden

Erstmals müssen laut dem Verbraucherportal Verivox auch Privatkunden in Deutschland mit einem Negativzins auf Tagesgeld rechnen. Die Deutsche Skatbank, die Direktbank der Volks- und Raiffeisenbank Altenburger Land, erhebt ab dem 1. November einen Negativzins von 0,25 Prozent auf Einlagen über 500 000 Euro, wie ein Mitarbeiter der Bank bestätigte. Guthaben ab dieser Summe wurden demnach bislang gar nicht verzinst; wer ab November diese Summe überschreitet, dem wird der Negativzins berechnet. »mehr
    
    

FRANKFURT
EZB übernimmt Kontrolle über wichtigste Geldhäuser im Euroraum

Die Schieflage einzelner Banken kann das ganze Finanzsystem ins Wanken bringen und Steuerzahler Milliarden kosten. Turbulenzen wie in der Finanzkrise sollen sich nach dem Willen der EU nicht wiederholen. Deshalb entsteht unter dem Dach der Europäischen Zentralbank (EZB) eine Super-Aufsicht, die die wichtigsten Geldhäuser in den 18 Ländern des Euroraums kontrollieren soll. Nach einer intensiven Überprüfung der Banken in den vergangenen Monaten nimmt die neue Behörde am kommenden Dienstag ihre Arbeit auf. »mehr
    
    

BAD HERSFELD
Ver.di will Streiks bei Amazon verlängern

Mitarbeiter des Internet-Versandhändlers Amazon wollen ihren Streik ausweiten. Nach Angaben der Gewerkschaft ver.di haben die Beschäftigten am Standort Bad Hersfeld beschlossen, den Ausstand bis Samstagabend zu verlängern. Die Mitarbeiter des Logistikzentrums in Graben bei Augsburg und in Rheinberg (NRW) wollen bis Freitagabend im Streik bleiben. In Werne wird der Ausstand nicht fortgesetzt, in Leipzig stand eine Entscheidung noch aus. Die Mitarbeiter des Versandhändlers sind bereits seit Montag im Streik. »mehr
    
    

FRANKFURT
Deutsche Bank rutscht in Verlustzone

Die Deutsche Bank ist in die Verlustzone gerutscht und tauscht ihren Finanzchef aus. Zugleich wird der gesamte Vorstand umgebaut. Zahlreiche Rechtsstreitigkeiten belasten das größte deutsche Kreditinstitut schwer. Der neue Finanzvorstand kommt von Goldman Sachs: Marcus Schenck war erst vor einem Jahr zu der Investmentbank gewechselt, zuvor war er langjähriger Finanzvorstand beim Energieriesen E.ON. Er wird bei der Deutschen Bank Stefan Krause ablösen, der künftig das neu geschaffene Vorstandsressort für die strategische Entwicklung des Geldhauses übernimmt. »mehr
    
    
Nicht nur als Kapitän des Fernseh-Traumschiffs bekannt: Siegfried Rauch wird 75.

NEUSTADT
„Traumschiff“ ist pleite

Die als „Traumschiff“ des ZDF bekannte MS „Deutschland“ ist in einen finanziellen Schlingerkurs geraten. Die Geschäftsführung der MS „Deutschland“-Beteiligungsgesellschaft stellte am Mittwoch beim Amtsgericht Eutin (Schleswig-Holstein) einen Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung. Aktuell belaufen sich die Verbindlichkeiten des „Traumschiffs“ auf rund 56 Millionen Euro, davon sind etwa 50 Millionen Euro Anleiheschulden. Auf dem 1998 in Betrieb genommenen Schiff hat das ZDF die Serien „Das Traumschiff“ und „Kreuzfahrt ins Glück“ gedreht. »mehr
    
    

STUTTGART
Viele deutsche Zulieferer planen Übernahmen abseits des klassischen Autogeschäfts

Waschmaschinen und Kühlschränke, Maschinen für die Holzbearbeitung und Kunststoff-Wärmetauscher. Schaut man sich diese Liste von jüngst verkündeten Übernahmen an, deutet auf den ersten Blick kaum etwas darauf hin, dass die Käufer deutsche Autozulieferer sind. »mehr
    
    

MÜNCHEN
Bewertungen sind eine harte Währung im Onlinehandel

„Komplett unbrauchbar“, „Frechheit“, „Einfach nur Schrott!“ – Im Internet sind Kunden oft nicht zimperlich, wenn sie ihre Meinung über Produkte und Verkäufer aufschreiben. Viele Kunden lassen sich bei ihrem Kauf von den Kommentaren leiten, wissen Verkäufer und Experten. »mehr
    
    
Firmen & Fakten: Fiat will Ferrari abspalten und an die Börse bringen

Firmen & Fakten: Fiat will Ferrari abspalten und an die Börse bringen

Der Autokonzern Fiat Chrysler (FCA) will seine Sportwagentochter Ferrari abspalten und an die Börse bringen. Das teilte FCA am Mittwoch mit. Der Aufsichtsrat habe das Management ermächtigt, alle nötigen Schritte in die Wege zu leiten, um das Vorhaben 2015 umzusetzen. Nach der erst vor gut zwei Wochen vollzogenen Fusion des italienischen Autobauers Fiat und des US-Herstellers Chrysler will sich FCA mit diesem Schritt frisches Kapital besorgen. »mehr
    
    

Firmen & Fakten: Deutschland bietet immer noch herausragendes Geschäftsklima

Deutschland gehört nach Einschätzung der Weltbank weiterhin zu den besten Standorten für Privatunternehmer, hat es aber auch dieses Jahr nicht unter die ersten zehn Länder der Welt geschafft: Im neuen Geschäftsklima-Bericht „Doing Business 2015“, fiel die Bundesrepublik einen Platz von Rang 13 auf 14. Singapur konnte seine Spitzenposition halten, ganz am Ende der Tabelle rangieren Eritrea, Libyen und die Zentralafrikanische Republik. »mehr
    
    

KÖLN
Schickedanz will Milliarden

Im Schadenersatzprozess von Quelle-Erbin Madeleine Schickedanz hat ihr Ehemann Leo Herl Vorwürfe gegen ihren Ex-Vermögensberater Josef Esch und ehemalige Verantwortliche der Bank Sal. Oppenheim erhoben. Vor dem Kölner Landgericht sagte Herl am Dienstag als Zeuge, Schickedanz habe 2004 deutlich gemacht, dass sie ihren Aktienanteil an KarstadtQuelle nicht weiter aufstocken wolle. Daraufhin sei ihr eine „Strohfrau-Konstruktion“ angeboten worden. Aus KarstadtQuelle wurde 2007 Arcandor, der Konzern ging 2009 Pleite – und Schickedanz verlor nach ihren Angaben fast ihr gesamtes Vermögen. »mehr
    
    

KARLSRUHE
Kunden können Gebühren zurückfordern

Jahrelang haben die Banken zu Unrecht Bearbeitungsgebühren kassiert. Jetzt müssen sie die auch für alte Verträge zurückzahlen, sagt der BGH. Auf Banken und Gerichte könnte eine Klagewelle ungeahnten Ausmaßes zurollen. »mehr
    
    

NEW YORK
Flüssiger Treibstoff

Das größte Konjunkturpaket für die Weltwirtschaft haben keine ausgabefreudigen Politiker geschnürt – es ist flüssig und wirkt im Hintergrund. Rohöl ist der Treibstoff der Industriegesellschaft – deshalb trug der massive Preisverfall in den letzten Monaten erheblich dazu bei, dass das globale Wachstum nicht noch weiter ins Stocken geriet. Doch was passiert, wenn die Ölpreise dauerhaft unter Druck bleiben? »mehr
    
    

 (2) WIESBADEN
Armutsrisiko in Deutschland bleibt hoch

Fast jedem sechsten Bundesbürger droht einer aktuellen Studie zufolge ein Leben in Armut. Das ist das Ergebnis der Erhebung „Leben in Europa“, deren Ergebnisse das Statistische Bundesamt am Dienstag veröffentlichte. Die Armutsgefährdung trifft damit rund 16 Prozent der deutschen Bevölkerung oder rund 13 Millionen Menschen. Wie die Statistiker weiter mitteilten, blieb der Anteil der armutsgefährdeten Personen in der Bevölkerung vom Berichtsjahr 2012 auf das Berichtsjahr 2013 unverändert. »mehr
    
    

BRÜSSEL
EU will Internetabgabe

Der künftige EU-Internet-Kommissar Günther Oettinger will ein europäisches Urheberrecht und eine Abgabe auf geistiges Eigentum einführen. Er wolle zunächst definieren, was geistiges Eigentum überhaupt sei und welche Rechte sich daraus für Künstler, Wissenschaftler und Autoren festlegen ließen, sagte Oettinger dem „Handelsblatt“ vom Dienstag. „Am Ende steht dann die Vergütung.“ Eine Urheberrechtsabgabe müsse dann nicht nur von europäischen Nutzern, sondern auch von US-Unternehmen wie Google entrichtet werden. „Wenn Google intellektuelle Werte aus der EU bezieht und damit arbeitet, dann kann die EU diese Werte schützen und von Google eine Abgabe dafür verlangen“, sagte Oettinger. »mehr
    
    
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