Main-Post Wirtschaft

    
    

FRANKFURT
Geld zurück für das alte Sofa

Die Idee klingt so absurd wie verlockend: Wenn das Wohnzimmersofa nach fünf Jahren Gebrauch durchgesessen ist und die Farbe nicht mehr gefällt, bringt man es einfach wieder zum Möbelgeschäft und bekommt sein Geld zurück. Doch genau das ermöglicht Ikea jetzt seinen Kunden. „Ja, wir würden das Sofa zurücknehmen“, sagt die Sprecherin des schwedischen Möbelhauses Ikea, Sabine Nold, als ihr der Fall ausgemalt wird. »mehr
    
    

KÖLN/FRANKFURT
Flug-Streik droht zu eskalieren

Der Konflikt zwischen Lufthansa und ihren Piloten droht zu eskalieren: Ein Sprecher der Gewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) schloss am Freitag nicht aus, dass der Pilotenstreik von der Tochter Germanwings am Wochenende auch auf die Mutter Lufthansa ausgeweitet wird. Bereits am Freitag mussten Tausende Passagiere von Germanwings ihre Reisepläne ändern. Die Piloten des Billigfliegers hatten wie angekündigt am frühen Morgen die Arbeit niedergelegt. Am Wochenende könnten von Streiks die Lufthansa und deren Frachttochter Cargo betroffen sein, sagte der VC-Sprecher. »mehr
    
    

Firmen & Fakten: Apple bestätigt Neuheiten-Präsentation

Apple hat bestätigt, dass es am 9. September Neuheiten präsentieren wird. Der iPhone-Konzern verschickte Einladungen ohne weitere Details. Laut US-Medienberichten sollen an diesem Tag größere iPhone-Modelle vorgestellt werden und möglicherweise auch die seit langem erwartete Computer-Uhr oder ein anderes tragbares Gerät. Apple gab diesmal im Gegensatz zu früheren Einladungen überhaupt keine Hinweise, sondern beschränkte sich auf den Satz „Wir wünschten, wir könnten mehr sagen“. »mehr
    
    

MÜNCHEN
Zweiter Frühling

Der Motorradbranche geht es so gut wie seit Jahren nicht mehr. Lange kannten die Absatzzahlen nur den Weg nach unten, doch nach der Finanz- und Wirtschaftskrise in den Jahren 2008/2009 legte der Markt wieder zu. Die Zahl der Neuzulassungen steigt. 107 000 neue Maschinen kamen in den ersten sechs Monaten dieses Jahres dazu, 2008 waren es im gleichen Zeitraum nur 91 000. Während das Motorrad früher für viele die günstige Alternative zum Auto war, ist es für die meisten Fahrer heute ein zusätzliches – und nicht ganz günstiges – Hobby. Wer sich ein Motorrad kauft, hat meist längst schon das eigene Auto in der Garage. »mehr
    
    

BERLIN
Wettlauf am Himmel

Am Himmel könnte es in der Zukunft ziemlich eng werden: Die Internet-Riesen Google und Amazon entwickeln Roboter-Drohnen zur Paketzustellung. Die Vision sei, irgendwann alles mögliche innerhalb von ein bis zwei Minuten aus der Luft zu liefern, verkündet der Chef des Forschungslabors Google X, Astro Teller. Wenn zwei solche Schwergewichte ihren Hut in den Ring werfen, kann man die Bewegung nicht mehr ignorieren. »mehr
    
    

Firmen & Fakten: Audi ruft 70 000 Autos wegen möglicher Bremsprobleme zurück

Audi ruft weltweit rund 70 000 Autos wegen möglicher Probleme mit der Bremskraftverstärkung in die Werkstätten. Betroffen sind Modelle der Reihen A4, A5, A6, A7, Q5, Q7, die zwischen März und Dezember 2012 gebaut wurden und mit einem 3,0-Liter-Dieselmotor ausgestattet sind, wie ein Sprecher der VW-Tochter sagte. Schlimmstenfalls könne wegen des Fehlers ein wenig Öl in den Bremskraftverstärker gelangen. Kunden könnten ihre Fahrzeuge jedoch bis zum Austausch des betroffenen Teils weiter fahren. »mehr
    
    

FRANKFURT
Airline am Boden

Tausende Passagiere der Lufthansa-Tochter Germanwings müssen zum Ende der Sommerferien wegen eines Pilotenstreiks ihre Reiseplanung ändern. Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) macht ihre Streikdrohung am Freitagvormittag wahr. Zuvor waren die Verhandlungen mit Lufthansa im Streit um die Übergangsrente für die Flugkapitäne am Donnerstag gescheitert. Es sei vorstellbar, dass es in den kommenden Tagen immer mal wieder zu ähnlichen Ausständen kommen könnte, sagte ein VC-Sprecher. »mehr
    
    

NÜRNBERG
Sommerflaute lässt Arbeitslosigkeit steigen

Die jährliche Sommerflaute hat die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland auch in diesem August ansteigen lassen. So waren mit 2,902 Millionen rund 30 000 Menschen mehr auf Jobsuche als noch im Juli, wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) mitteilte. Im Vergleich zum Vorjahr waren es 44 000 weniger. „Die gute Entwicklung am Arbeitsmarkt setzt sich tendenziell fort“, kommentierte BA-Chef Frank-Jürgen Weise. „Auch für die nächste Zeit erwarten wir aus heutiger Sicht keine wesentlichen Änderungen.“ »mehr
    
    

BERLIN
Schlechte Nachricht für Naschkatzen

Der Frost dauerte nur wenige Stunden, aber er hatte verheerende Folgen. Bei einem kurzen Kälteeinbruch im März erfroren in der Türkei unzählige junge Blüten an den Haselnusssträuchern am Schwarzen Meer. Ein großer Teil der türkischen Ernte fällt aus. Dabei ist das Land am Bosporus mit 70 Prozent der weltweiten Ernte die mit Abstand wichtigste Anbaunation von Haselnüssen. »mehr
    
    
VW-Logo

PEKING
VW im Visier von Ermittlern

In Chinas Kampf gegen Korruption ist nun auch Volkswagen ins Visier der Ermittler geraten. Die oberste Anti-Korruptionsbehörde leitete Ermittlungen gegen einen ehemaligen sowie gegen einen amtierenden Manager des Gemeinschaftsunternehmens von Volkswagen und Chinas Staatskonzern FAW ein, wie eine Volkswagen-Sprecherin bestätigt. Die zuständige Disziplinarkommission hatte die Männer als einen ehemaligen Spitzenmanager bei FAW-Volkswagen sowie den stellvertretenden General Manager der Audi-Vertriebssparte des Joint Ventures identifiziert. Den Verdächtigen werden „schwerwiegende Gesetzesbrüche“ vorgeworfen. Die Volkswagen-Sprecherin sagte: „FAW-Volkswagen arbeitet in der Angelegenheit mit den Behörden zusammen.“ »mehr
    
    
Unterwegs laut Musik hören

KÖLN
Musikbranche vor Revolution

Noch vor wenigen Jahren haben sie die CD abgelöst, jetzt droht ihnen selbst ein Nischendasein: Digitale Musikdownloads werden in den nächsten Jahren von Streaming-Angeboten verdrängt, bei denen die Musik via Internet verbreitet wird. »mehr
    
    
Firmen & Fakten: Finanzinvestor übernimmt Küchenspezialisten WMF

Firmen & Fakten: Finanzinvestor übernimmt Küchenspezialisten WMF

Der Finanzinvestor KKR übernimmt den Küchengerätehersteller WMF. Ein von KKR vorgelegtes Erwerbsangebot für WMF-Vorzugsaktien sei erfolgreich gewesen, wie der Investor mitteilte. Zusammen mit dem zweiten WMF-Großaktionär, dem Finanzinvestor FIBA, werde eine Beteiligungsquote von etwa 90,3 Prozent erreicht. KKR beabsichtigt nun, die übrigen Aktionäre aus dem Unternehmen zu drängen, um die WMF-Aktie von der Börse nehmen zu können. Zum weiteren Vorgehen wurde zunächst nichts bekannt. »mehr
    
    

Firmen & Fakten: Spaniens Wirtschaft beschleunigt Wachstum

Die spanische Wirtschaft nimmt Fahrt auf. Wie das Nationale Statistik-Institut (INE) mitteilte, erzielte Spanien im zweiten Quartal ein Wachstum von 0,6 Prozent im Vergleich zum Vorquartal. Im Jahresvergleich stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 1,2 Prozent, 0,7 Prozentpunkte mehr als im ersten Quartal. Mit den Angaben wurde eine vor einem Monat vorgenommene erste Schätzung bestätigt. »mehr
    
    
Möbelmesse Köln

KÖLN
Leichte Erholung der Möbelbranche

Nach einem Umsatzrückgang im vergangenen Jahr hat sich die deutsche Möbelindustrie wieder leicht erholt. Im ersten Halbjahr 2014 erreichte die Branche einen Umsatz von rund 8,1 Milliarden Euro, 1,6 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, berichtete der Verband der Deutschen Möbelindustrie (VDM) am Mittwoch in Köln. Das sei zwar positiv, aber nicht zufriedenstellend, sagte VDM-Präsident Axel Schramm. Er sprach von einer „eher unterdurchschnittlichen Entwicklung“ trotz guter wirtschaftlicher Rahmenbedingungen. Für das Gesamtjahr erwartet der Verband nahezu keine Veränderung beim Umsatz. »mehr
    
    

HAMBURG
Stabile Preise beim Gas

Die Angst vor steigenden Gaspreisen wegen der Ukraine-Krise hat sich bislang als unbegründet erwiesen. An den Gasverbrauchern in Deutschland ist jede Eskalation des Konflikts zwischen Russland und dem Rest der Welt spurlos vorübergegangen. „Die Gaspreise sind stabil“, sagt Florian Krüger vom Verbraucherportal Verivox. Der Index für die Gas-Verbraucherpreise, den Verivox relativ aufwendig bei den mehr als 700 deutschen Versorgungsunternehmen ermittelt, hat sich in diesem Jahr nur wenig verändert. Er steht aktuell bei 6,52 Cent je Kilowattstunde (bei einem Jahresverbrauch von 20 000 Kilowattstunden), gegenüber 6,57 Cent zum Ende des Vorjahres. »mehr
    
    
Schaeffler

HERZOGENAURACH/SCHWEINFURT
Schaeffler erzielt Rekordumsatz

Trotz der sich politisch abzeichnenden Unsicherheiten geht der Vorstandsvorsitze der Schaeffler AG, Klaus Rosenfeld, davon aus, dass sein Unternehmen heuer die ehrgeizigen Wachstumsziele von sieben Prozent erreichen wird. Dies erklärte er am Mittwoch bei der Vorlage der Zahlen für das erste Halbjahr. Es hat der Gruppe einen Rekordumsatz von sechs Milliarden Euro gebracht. Währungsbereinigt war dies ein Wachstum von neun Prozent (unbereinigt 6,7 Prozent). »mehr
    
    

NÜRNBERG
Internationale Krisen dämpfen auch die Verbraucherstimmung in Deutschland

Terror im Irak, Bürgerkrieg in Syrien, Sanktionen gegen Russland: Die internationalen Krisenherde haben die exzellente Verbraucherstimmung in Deutschland getrübt – zum ersten Mal seit gut eineinhalb Jahren. Das Vertrauen der Bürger in eine schwungvolle Entwicklung der Konjunktur schwand im August sogar so stark wie noch in keinem anderen Monat seit Beginn der Erhebung im Jahr 1980, wie das Marktforschungsunternehmen GfK am Mittwoch in Nürnberg mitteilte. »mehr
    
    
Eurobike

FRIEDRICHSHAFEN/SCHWEINFURT
Fachmesse Eurobike: Fahrradbranche boomt dank Motorkraft

Was Anfang der 90er Jahre als reine Mountainbike-Messe begann und damals von der Branche belächelt wurde, ist innerhalb von nur gut 20 Jahren zur weltgrößten Fachmesse der Fahrradbranche geworden: die Eurobike in Friedrichshafen. Seit Mittwoch präsentieren über 1300 Aussteller aus über 50 Nationen dem Fachpublikum ihre Neuheiten (der einzige Publikumstag ist Samstag) – und sie haben oft mit einem magischen Wort zu tun: E-Bike. »mehr
    
    
Firmen & Fakten: Mehr als 16 000 Beschwerden über Anlageberater

Firmen & Fakten: Mehr als 16 000 Beschwerden über Anlageberater

Trotz strengerer Auflagen für Anlageberater nach der Finanzkrise fühlen sich Tausende Bankkunden schlecht behandelt. Seit Einführung neuer Vorgaben im November 2012 registrierte die Finanzaufsicht BaFin bis Juli 16 274 Anzeigen im Rahmen des neuen Mitarbeiter- und Beschwerderegisters. Das geht aus einer Antwort des Bundesfinanzministeriums auf eine Anfrage der Grünen im Bundestag hervor. Sanktionen oder Bußgelder wurden noch nicht verhängt. »mehr
    
    

 (2) Standpunkt: Saugen für das Klima

Es ist schon überraschend: Als die EU-Mitgliedsstaaten 2007 „ehrgeizige Ziele“ (Bundeskanzlerin Angela Merkel) vereinbart hatten, waren alle voll des Lobes. Heute sorgen sich die Menschen um die Saugleistung ihres Bodenreinigers. Dabei ist der Weg, den Brüssel seither eingeschlagen hat, konsequent: Gemeinsam mit den Herstellern erarbeitet man neue technische Standards, um die kostbare Energie effizienter zu nutzen. Dass es bei dem Aus für die Glühbirne, die in Wirklichkeit ein Wärmekolben war, zum Krach kam, hat andere Gründe: Man bot dem Verbraucher Alternativen an, die Giftstoffe enthielten. Der Schritt war miserabel vorbereitet worden. Natürlich kann man sehr zu Recht die Frage stellen, ob es Aufgabe der Europäischen Union ist, technische Vorgaben für Hersteller zu erlassen, anstatt sich um die großen Linien der Politik zu kümmern. Auf einem gemeinsamen Binnenmarkt braucht man aber mehr als nur nationale Regelungen. Unternehmen wollen nicht nur für den eigenen Markt produzieren, sondern auch in andere Länder verkaufen. Deshalb ist der Weg durchaus richtig und muss weiter gegangen werden. Aber es wird nicht reichen, den Bürgerinnen und Bürgern langsam aber sicher die alten Geräte wegzunehmen. Es nützt nichts, wenn ein alter Kühlschrank gegen einen neuen eingetauscht wird, das bisherige Gerät aber im Keller weiter zum Kühlen von Getränken genutzt wird. Der Neukauf im Elektromarkt ist, so theatralisch das auch klingen mag, tatsächlich nicht nur eine Investition zur Senkung der eigenen Stromkosten, sondern auch zum Schonen des Klimas. »mehr
    
    
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