Main-Post Wirtschaft

    
    

WOLFSBURG
VW läutet Sparkurs ein

Bei Europas größtem Autokonzern Volkswagen steckt die Kernmarke VW-Pkw zunehmend in einer Ertragskrise. Das Ergebnis der Marke sank im ersten Halbjahr um rund ein Drittel auf etwa eine Milliarde Euro. VW will nun mit einem milliardenschweren Sparprogramm gegensteuern. Die Konzernspitze mahnte eindringlich zur Kostendisziplin, um die zentrale 2018-Strategie nicht zu gefährden. »mehr
    
    

HERZOGENAURACH
Adidas schockt mit Warnung

Adidas zieht angesichts wachsender Probleme in Russland und größerer Schwierigkeiten im Golf-Geschäft die Notbremse. Kurz nach dem Ende der erfolgreichen Fußball-Weltmeisterschaft muss der Sportartikelhersteller nicht nur seine Gewinnprognose für das laufende Jahr drastisch nach unten korrigieren. Die Franken verordnen auch der Golf-Sparte einen Umbau. »mehr
    
    

NÜRNBERG
Arbeitsmarkt trotzt Pessimismus

Trotz der sich eintrübenden Stimmung in vielen Chefetagen deutscher Unternehmen zeigt sich der Arbeitsmarkt weiter robust. Nach einer vorübergehenden Frühsommerflaute gewann der Stellenmarkt im Juli sogar leicht an Fahrt. Zu Beginn der Sommerpause waren 2,871 Millionen Männer und Frauen ohne Arbeit. Das waren zwar saisonbedingt 39 000 mehr als im Juni, aber 43 000 weniger als vor einem Jahr, berichtete die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Donnerstag in Nürnberg. Die Arbeitslosenquote stieg im Juli um 0,1 Punkte auf 6,6 Prozent. »mehr
    
    

NEW YORK
Der Mann, der den Geldhahn zudrehte

Für die einen ist er ein Aasgeier, für die anderen ein Kämpfer für die gerechte Sache, der Schuldenstaaten ihre Grenzen aufzeigt: Paul Singer – laut Forbes-Liste 1,5 Milliarden schwer – hat das Eintreiben ausfallbedrohter Forderungen zum Geschäftsmodell gemacht. Taumelt ein Schuldner, kaufen Fonds wie NML Capital aus Singers Firmenimperium dessen Anleihen gerne zu Schnäppchenpreisen auf und klagen dann auf volle Rückzahlung – dank eines Riesenheers von Anwälten häufig mit Erfolg. »mehr
    
    

BUENOS AIRES
„Keinen Cent für die Aasgeier“

Argentinien kann seine Schulden nicht mehr bezahlen – allerdings aus ganz anderen Gründen als 2001. Damals war das Land wirklich zahlungsunfähig. Heute wäre die Staatskasse der zweitgrößten Volkswirtschaft Südamerikas ausreichend gefüllt. Die Regierung hat sich aber für eine strategische Pleite entschieden. Das liegt vor allem an zwei aggressiven Hedgefonds. »mehr
    
    

kurz & bündig: Bayerns Bier schlägt das Pils aus Nordrhein-Westfalen

Bayern hat Nordrhein-Westfalen den Rang als deutsches Bierland Nummer 1 abgelaufen. Ungeachtet der eigentlich für Bierbrauer ungünstigen demografischen Entwicklung steigern die Bayern ihren Ausstoß: Im ersten Halbjahr 2014 kamen aus den bayrischen Braukesseln rund 245 000 Hektoliter mehr Gerstensaft als aus denen an Rhein und Ruhr, hat die amtliche Steuerstatistik festgestellt. Zumindest einige der Brauereien in NRW befinden sich auf einer längeren Durststrecke, während die Bayern vor allem ihre Sorten Weizen und Hell mit ständig steigendem Erfolg in den Rest Deutschlands und in alle Welt liefern. »mehr
    
    

WÜRZBURG
Bayerns Wirtschaft warnt

Das US-Magazin „Newsweek“ rief wenige Tage nach dem deutschen Titelgewinn bei der Fußball-WM in einer Titelgeschichte „das deutsche Jahrhundert“ aus. Es war ein Loblied auf die „deutsche Fähigkeit“, auf jedem Feld die Probleme nüchtern erkennen, sie klug analysieren und schließlich kreativ und zupackend lösen zu können. Deutschland, so das Fazit, ist auch in der Wirtschaft weltmeisterlich. »mehr
    
    

FÜRTH
Viele jüngere Beschäftigte haben nur einen befristeten Job

Viele jüngere Beschäftigte in Bayern haben nur einen befristeten Job – oft endet ihr Vertrag nach rund drei Jahren. Selbst wenn man Auszubildende, Praktikanten und Umschüler abzieht, hatte 2012 fast jeder vierte Beschäftigte zwischen 15 und 25 Jahren keine längerfristige berufliche Perspektive – das zeigen am Dienstag veröffentlichte Zahlen des bayerischen Landesamtes für Statistik. Bezogen auf alle Beschäftigte lag die Befristungsquote dagegen nur bei acht Prozent. »mehr
    
    

HERZOGENAURACH
Puma setzt nach Talfahrt zum Sprung an

Trotz rasanter Talfahrt im ersten Halbjahr rechnet Adidas-Konkurrent Puma für das Gesamtjahr 2014 mit einem Umsatz auf Vorjahresniveau – also mit rund 2,98 Milliarden Euro. Der Konzerngewinn werde je nach Währungsverlusten zwischen 75 und 90 Millionen Euro liegen, prognostizierte Puma-Chef Björn Gulden am Dienstag bei der Veröffentlichung aktueller Quartalszahlen. Gulden hält damit ungeachtet des schwierigen ersten Halbjahres an seiner früheren optimistischen Umsatz- und Gewinnprognose für den Sportartikelhersteller fest. »mehr
    
    

ZÜRICH/BOCHUM
Die UBS kauft sich frei

Die Beihilfe zur Steuerhinterziehung kommt die Schweizer Großbank UBS teuer zu stehen: Das Institut hat sich mit der deutschen Justiz auf eine Rekordbuße von rund 300 Millionen Euro geeinigt. Im Gegenzug stellt die Staatsanwaltschaft Bochum ihre Ermittlungen ein. Das Landgericht Bochum stimmte am Dienstag dem entsprechenden Antrag der Ermittlungsbehörde zu. »mehr
    
    

Firmen & Fakten: „Wirtschaftswoche“: Sparrunde bei Osram kostet Tausende Jobs

Die neue Sparrunde beim Lichtspezialisten Osram wird nach einem Bericht der „Wirtschaftswoche“ mehrere Tausend Arbeitsplätze kosten. Damit reagiere das Unternehmen auf die starken Einbrüche im Geschäft mit traditionellen Leuchtmitteln, hieß es unter Berufung auf das Konzernumfeld. Osram-Chef Wolfgang Dehen wolle einen »mehr
    
    

INGOLSTADT
MediaSaturn funkt jetzt im Handymarkt

Media Markt und Saturn drängen mit eigenen Tarifen auf den umkämpften deutschen Mobilfunkmarkt. Wie andere Einzelhändler wollen auch die beiden Elektronikketten vor allem Kunden, die Vertragsbindungen und lange Laufzeiten scheuen, mit Prepaid-Tarifen ködern, also im Voraus bezahlten Angeboten. Aldi, Lidl oder auch der Kaffeeröster Tchibo haben ähnliche Tarife im Angebot. Seit Freitag haben Media Markt und Saturn einen ersten eigenen Smartphone-Tarif am Start, ein Datentarif für Tablet-Computer soll folgen, überhaupt soll das Angebot noch wachsen. »mehr
    
    

FRANKFURT
Deutsche Bank bleibt unter Druck

Es mutet an wie Sisyphusarbeit: Kaum hat die Deutsche Bank ein Problem aus der Welt geschafft, taucht das nächste auf. Die Liste der Rechtsstreitigkeiten ist noch immer bedrohlich lang, sechs Seiten umfasst sie im aktuellen Zwischenbericht. Vor allem die US-Behörden setzen das größte deutsche Geldhaus unter Druck. Das Tagesgeschäft lief zuletzt zwar wieder besser. Aber das niedrige Zinsniveau und die weltweiten Krisenherde fordern den deutschen Branchenprimus erheblich. »mehr
    
    

KARLSRUHE
Euro-Kläger lassen nicht locker

Mit Milliarden mussten die Steuerzahler Banken in der Finanzkrise retten. Im Falle Irlands geriet dadurch sogar ein Staat selbst in Turbulenzen. Ähnliche Krisen will Europa in Zukunft verhindern – und startet dazu die Europäische Bankenunion. Doch eine Gruppe von deutschen Professoren stellt dieses Projekt nun infrage und zieht per Verfassungsbeschwerde vor das oberste deutsche Gericht. »mehr
    
    

GÜTERSLOH
Binnenmarkt nutzt Deutschland

Nach Berechnungen der Prognos AG ließ das Zusammenwachsen Europas das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland zwischen 1992 und 2012 in jedem Jahr um durchschnittlich 37 Milliarden Euro steigen. »mehr
    
    
Firmen & Fakten: Keine Big Macs mehr bei McDonald's in Peking

Firmen & Fakten: Keine Big Macs mehr bei McDonald's in Peking

Nach dem Gammelfleischskandal bei einem McDonald's-Zulieferer in Shanghai müssen chinesische Fast-Food-Fans in manchen Filialen auf Klassiker der Imbisskette verzichten. In Peking waren am Montag in einem Schnellrestaurant im Stadtzentrum keine Hühnchen-, Rind- oder Schweinefleischburger mehr zu haben, sondern nur noch Fischgerichte. Schilder an den Kassen wiesen die Kunden auf das reduzierte Angebot hin. In China gibt es mehr als 2000 McDonald's-Filialen. »mehr
    
    

HAMBURG
Fahrdienst Uber bewegt die Gemüter

Das Taxi-Gewerbe wirft dem Fahrdienst Uber vor, Gesetze zu brechen. Uber kontert, die Bestimmungen seien veraltet. Die US-Firma und ähnliche Dienste stoßen in ein über Jahrzehnte gewachsenes Geflecht von Regeln und wirtschaftlichen Interessen. Seit Wochen hält sich der Streit zwischen dem Taxi-Gewerbe und Uber in den Schlagzeilen. Um welche zentralen Punkte wird gestritten? »mehr
    
    

LONDON
Deutsche Discounter auf dem Vormarsch

In Großbritannien ist der Lebensmittel-Preiskrieg ausgebrochen und angezettelt haben ihn die deutschen Discounter. Aldi und Lidl erobern Stück für Stück die Insel. Mit aggressiven Angeboten und einer Qualitätsoffensive fahren sie gegenüber dem etablierten britischen Einzelhandel die Ellenbogen aus. Erst kürzlich hat Aldi angekündigt, 2015 umgerechnet rund 761 Millionen Euro im Vereinigten Königreich investieren zu wollen. Mit dem Geld sollen nicht nur 60 weitere Filialen entstehen, sondern auch Läden modernisiert und ein neues Logistikzentrum eröffnet werden. »mehr
    
    

(Hintergrund - Infobox - Zum 1. August)Tariflicher Mindestlohn im Friseurhandwerk

Köln/Frankfurt (dpa) - Zum 1. August 2013 haben Verdi und der Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks einen Tarifvertrag zum Mindestentgelt geschlossen, der im November 2013 vom Bundesarbeitsministerium für allgemeinverbindlich erklärt wurde. Er sieht in Ergänzung zu regionalöen Tarifverträgen einheitliche Lohnuntergrenzen in drei Stufen vor. »mehr
    
    

SEATTLE
Amazon verärgert Anleger

Der weltgrößte Online-Händler Amazon hat seine Aktionäre mit einem hohen Verlust verärgert. Im zweiten Quartal schrieb das US-Unternehmen wegen hoher Investitionen in Dienste und Produkte rote Zahlen von 126 Millionen Dollar (94 Millionen Euro). Vor einem Jahr lag das Minus bei sieben Millionen Dollar. Für das laufende Quartal rechnet Amazon sogar mit einem operativen Verlust von bis zu 810 Millionen Dollar. Die Aktie rutschte nach Bekanntwerden der Zahlen am Donnerstag nachbörslich um annähernd zehn Prozent ab. »mehr
    
    
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