Main-Post Wirtschaft

    
    

(Hintergrund - Infobox - Zum 1. August)Tariflicher Mindestlohn im Friseurhandwerk

Köln/Frankfurt (dpa) - Zum 1. August 2013 haben Verdi und der Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks einen Tarifvertrag zum Mindestentgelt geschlossen, der im November 2013 vom Bundesarbeitsministerium für allgemeinverbindlich erklärt wurde. Er sieht in Ergänzung zu regionalöen Tarifverträgen einheitliche Lohnuntergrenzen in drei Stufen vor. »mehr
    
    

SEATTLE
Amazon verärgert Anleger

Der weltgrößte Online-Händler Amazon hat seine Aktionäre mit einem hohen Verlust verärgert. Im zweiten Quartal schrieb das US-Unternehmen wegen hoher Investitionen in Dienste und Produkte rote Zahlen von 126 Millionen Dollar (94 Millionen Euro). Vor einem Jahr lag das Minus bei sieben Millionen Dollar. Für das laufende Quartal rechnet Amazon sogar mit einem operativen Verlust von bis zu 810 Millionen Dollar. Die Aktie rutschte nach Bekanntwerden der Zahlen am Donnerstag nachbörslich um annähernd zehn Prozent ab. »mehr
    
    

FRANKFURT
Einschnitt für mehr Gerechtigkeit

6,50 Euro Stundenlohn sind nicht die Welt – und blieben dennoch bis zum vergangenen Jahr für viele Friseurangestellte unerreichbar. Zum 1. August 2013 hatten sich Handwerk und die Gewerkschaft ver.di auf eine bundesweite Lohnuntergrenze geeinigt, die gerade im weitgehend tariffreien Osten zum neuen Mindestlohn werden soll. Ein Jahr später sprechen die Tarifpartner vor der nächsten Stufe von einem Erfolg, auch weil die zusätzlichen Kosten über höhere Preise an die Kunden weitergegeben werden konnten. »mehr
    
    

FRANKFURT
Mehr Geld trotz Minizinsen

Die Bundesbürger werden trotz Minizinsen immer reicher. Im ersten Quartal 2014 wuchs das Vermögen der privaten Haushalte in Form von Bargeld, Wertpapieren, Bankeinlagen oder Ansprüchen gegenüber Versicherungen zum Vorquartal um 54 Milliarden Euro auf den neuen Rekord von 5,207 Billionen Euro, wie die Deutsche Bundesbank mitteilte. Dabei setzte sich der Trend hin zu risikoärmeren Anlagen fort, obwohl sie kaum noch Zinsen bringen. Mit knapp fünf Milliarden Euro stammte nur ein geringer Teil des Anstiegs des Geldvermögens aus Kursgewinnen, insbesondere aus Aktien und Investmentzertifikaten. »mehr
    
    

BERLIN
Wolken am Konjunkturhimmel

Die Skepsis ist zurück. Noch vor wenigen Monaten rechneten Konjunkturforscher mit einem ungebremsten und anhaltenden Aufschwung mindestens bis ins Jahr 2015. Inzwischen verdüstern sich die Aussichten – und mit ihnen die Stimmung in den Unternehmen. Der Ifo-Index gab im Juli bereits zum dritten Mal in Folge nach, und das deutlicher als erwartet. Mit dem mutmaßlichen Abschuss eines Flugzeuges über der Ukraine und dem Gazakonflikt bedrohen zwei geopolitische Risiken die Weltwirtschaft, wie der Internationale Währungsfonds (IWF) im jüngsten Ausblick feststellt. Die wichtigsten Gefahren, die auch die deutsche Wirtschaft treffen könnten: »mehr
    
    

Heizölpreise

Ganz unzufrieden ist man derzeit nicht im Heizölhandel. Die Preise für leichtes Heizöl sind im Vergleich zur Vorwoche leicht gestiegen. »mehr
    
    

Firmen & Fakten: Mindestlohn für Landwirtschaftsbranche

Die 750 000 Beschäftigten in der Land- und Forstwirtschaft sowie im Gartenbau erhalten ab 2015 einen tariflichen Mindestlohn. Ab dem Jahreswechsel sollen Saisonarbeiter in der untersten Lohngruppe in Westdeutschland 7,40 Euro pro Stunde bekommen, in Ostdeutschland 7,20 Euro, wie die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) mitteilte. Die Löhne sollen demnach bis Ende 2017 in vier Schritten auf bundeseinheitlich 9,10 Euro pro Stunde steigen. »mehr
    
    

Standpunkt: Warum wir Gründer brauchen

Das größte Hindernis für eine prosperierende Gründerszene ist eine boomende Konjunktur: Wo Unternehmen händeringend nach qualifiziertem Nachwuchs suchen, fällt der Sprung in die Selbstständigkeit schwer. Doch ohne Gründer tappt eine Gesellschaft irgendwann in die Haben-wir-schon-immer-so-gemacht-Falle – und in einem globalen Wettbewerb der Ideen ins Hintertreffen. »mehr
    
    

MÜNCHEN
BayernLB schüttelt Altlast ab

Nach Milliarden-Belastungen muss die BayernLB beim Abschied von ihrer ungarischen Problemtochter MKB noch einmal draufzahlen: Der ungarische Staat übernimmt die MKB nach harten Verhandlungen für einen Kaufpreis von 55 Millionen Euro. Weil die BayernLB im Gegenzug aber auf Forderungen in Höhe von 270 Millionen Euro an die MKB verzichtet, bleibt unter dem Strich ein Minus von 215 Millionen Euro. Die Landesbank muss sich statt des angepeilten Gewinns nun auf einen Verlust in diesem Jahr einstellen. »mehr
    
    

Top-Start-Ups aus Würzburg

Wer sagt eigentlich, dass vielversprechende Gründer nur aus Berlin kommen? Das Team von payever will den Zahlungsverkehr im Internet vereinfachen, das von green spin den Agraranbau optimieren. Beide sind aus Würzburg. »mehr
    
    

FRANKFURT
Hacker klauen Daten bei EZB

Hacker haben bei der Europäischen Zentralbank (EZB) Tausende Kontaktdaten geklaut und dann von der Notenbank Geld gefordert. Über ein Leck auf der EZB-Internetseite verschafften sich die Unbekannten vor allem E-Mail-Adressen von Journalisten und Seminarteilnehmern, wie die Währungshüter mitteilten. Die EZB versicherte, interne Systeme oder sensible Marktdaten seien nicht betroffen gewesen. »mehr
    
    

WIESBADEN
Pensionäre sind die reichsten Deutschen

Sie besitzen Aktien, Immobilien in guter Lage und haben Geld auf der hohen Kante: Pensionäre in Deutschland sind im Schnitt wohlhabender als alle anderen Bevölkerungsgruppen. Auf 298 700 Euro pro Haushalt beläuft sich das Nettogesamtvermögen der Beamten im Ruhestand. Das geht aus Daten des Statistischen Bundesamtes hervor. Sie toppen damit nicht nur Rentner, die weniger als die Hälfte haben, sondern auch Selbstständige (257 500 Euro). Und nicht nur das Vermögen ist größer, auch die Zuwächse fallen deutlich höher aus als im Schnitt. »mehr
    
    

KITZINGEN
Leoni investiert Millionen

Bei der Firma Leoni in Kitzingen wird mit Innovationen im Bereich Bordnetz-Systeme die Grundlage für Milliarden-Umsätze erarbeitet. 200 Mitarbeiter genießen seit kurzem beim Arbeiten „Wohlfühl-Atmosphäre“: Offene Räume, viel Licht, modernes Mobiliar und gedämpfte Akustik prägen das Arbeitsumfeld; rund 15 Millionen Euro hat der Umbau gekostet. »mehr
    
    

Firmen & Fakten: Einzelhändler erwarten weniger Rabatte im SSV

Schlechte Aussichten für Schnäppchenjäger: Die Rabatte im Sommerschlussverkauf (SSV) dürften nach einer Marktstudie in diesem Jahr spürbar niedriger ausfallen als im letzten Sommer. Nach dem Handelsbarometer der Unternehmensberatung EY (Ernst & Young) rechnen die Einzelhändler nur noch mit Preisnachlässen von durchschnittlich 23 Prozent. Im vergangenen Jahr hatten die Händler nach dem nasskalten Sommeranfang noch Rabatte von durchschnittlich 27 Prozent erwartet. »mehr
    
    

(Hintergrund)Daimlers Sparprogramm : (Hintergrund)Volkswagen will bei Pkw-Kernmarke fünf Milliarden Euro einsparen : (Hintergrund)BMW spart dauerhaft : (Hintergrund)Wie spart Opel?

Stuttgart (dpa) - Der Autobauer Daimler will bis Ende 2014 insgesamt rund 4 Milliarden Euro sparen. Die Hälfte kommt aus dem Programm „Fit for Leadership“ in der wichtigen Autosparte. Weitere 1,6 Milliarden Euro soll der Lkw-Bereich einspielen, dazu kommen Ersparnisse in der Bussparte. Konzernchef Dieter Zetsche hat bereits angedeutet, die Maßnahmen langfristig ausbauen zu wollen. Daimler hinkt bei der Rendite derzeit hinter den Rivalen BMW und Audi hinterher. Die Schwaben wollen die Konkurrenz aber bis 2020 überholt haben. »mehr
    
    

MÜNCHEN
Supermarkt Real greift DFB-Logo an

Die Supermarktkette Real hat das als Marke geschützte Logo des Deutschen Fußball-Bundes angegriffen. Die Marke und mit ihr die Schutzrechte sollen gelöscht werden. Das Unternehmen habe einen entsprechenden Antrag eingereicht, sagte ein Sprecher des Deutschen Patent- und Markenamtes in München am Mittwoch und bestätigte damit einen Bericht der „Huffington Post“. Der DFB erziele jedes Jahr mehrere Millionen Euro mit der Lizenzvergabe für das Logo. Das kreisrunde Symbol mit dem Adler in der Mitte ziert auch die Brust der Fußball-Weltmeister-Elf und dürfte damit im Wert seit dem Gewinn der Fußball-WM noch einmal gestiegen sein. »mehr
    
    

FRANKFURT
Gefahr für den Autostandort Deutschland

21 Milliarden Euro. So viel Gewinn haben die deutschen Autoriesen Volkswagen, Daimler und BMW 2013 unter dem Strich eingefahren. Fast 400 Milliarden Euro setzen sie gemeinsam um – es gibt nur gut 20 Länder auf der Welt, deren Wirtschaftsleistung höher ist als der Umsatz dieser drei Dax-Riesen. Die deutschen Autobauer strotzen trotz aller Widrigkeiten vor Kraft. Und dennoch tüfteln sie an den nächsten Sparrunden. Von fünf Milliarden Euro ist bei Volkswagen die Rede. Daimler will milliardenschwere „Effizienzprogramme“ ausbauen, wie Konzernchef Dieter Zetsche am Mittwoch mitteilte. »mehr
    
    

Firmen & Fakten: Bauern ernten so viel Spargel wie noch nie

Rekordernte beim liebsten Frühjahrsgemüse der Deutschen: Noch nie haben die Landwirte so viel Spargel gestochen wie in diesem Jahr. Auf der bisher größten Anbaufläche von 20 400 Hektar konnten sie den Durchschnittsertrag auf rund 5,6 Tonnen pro Hektar steigern. Die Erntemenge stieg damit auf bislang noch nie erreichte 114 500 Tonnen Spargel, wie das Statistische Bundesamt berichtete. »mehr
    
    

WÜRZBURG
Mainfrankens banger Blick nach Osten

Jahrelang lief für das mainfränkische Unternehmen beim Export nach Russland alles reibungslos. Zuletzt aber konfrontierten Grenzbeamten den deutschen Spediteur plötzlich mit einem neuen Formular. Eines, so der verblüffte Fahrer, das man „nicht mal eben schnell an der Grenzstation ausfüllen“ könne. »mehr
    
    

WÜRZBURG
Fragen und Antworten zu Investmentfonds

Fondssparen ist in Deutschland weit verbreitet. Doch die Auswahl ist riesig und die Anleger fragen sich: Welcher ist der richtige für mich? Welche Renditen sind möglich? Rede und Antwort rund um das Thema Investmentfonds gaben bei einer Telefonaktion dieser Zeitung zwei Experten vom deutschen Fondsverband BVI. Ein Auszug. »mehr
    
    
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