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Main-Post Wirtschaft

    
    

 
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WIESBADEN
Gründergeist in Deutschland schwindet

In Deutschland haben im vergangenen Jahr so wenige Menschen den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt wie noch nie. Insgesamt wurden 124000 Betriebe neu gegründet, deren Rechtsform und Beschäftigtenzahl auf eine größere wirtschaftliche Bedeutung schließen lassen, teilte das Statistische Bundesamt mit. Das waren 3,7 Prozent weniger als im Vorjahr. Zum Vergleich: Zu Hochzeiten der Ich-AG im Jahr 2004 wurde die Rekordzahl von 176 000 größeren Firmen an den Start gebracht. Generell gilt, dass bei guter Konjunktur und robustem Arbeitsmarkt weniger Menschen aus der Not heraus Firmen gründen müssen. Gleichzeitig steigt aber auch die Wahrscheinlichkeit, dass die Jungunternehmen überleben. So wurden 2014 mit rund 111 000 größeren Betrieben auch 4,1 Prozent weniger aufgegeben als 2013. Aus diesem Grund steigt nach Angaben der staatlichen KfW-Bankengruppe bei guter Binnenkonjunktur in der Regel auch der Anteil von Gründern, die eine Geschäftsidee verwirklichen wollen. »mehr
    
    

Tim Cook braucht keine Yacht

Cupertino Auf der Liste der reichsten Menschen der Welt sucht man Apple-Chef Tim Cook bislang vergebens. Er gehört seit Jahren zu den einflussreichsten Topmanagern in den USA, macht sich aber nicht viel aus Geld und den Statussymbolen der Superreichen. »mehr
    
    

Firmen & Fakten: Knauf investiert weiter in Russland

Der Baustoffkonzern Knauf aus Iphofen will trotz Krise weiter in Russland investieren. „Wir versuchen, im privaten Wohnungsbau in Russland stärker Fuß zu fassen, und arbeiten mit dem russischen Unternehmen Sveza, das zur Mordaschow-Gruppe gehört, zusammen“, sagte der geschäftsführende Knauf-Gesellschafter Manfred Grundke dem „Handelsblatt“. Beide Firmen wollten Häuser in Modulbauweise herstellen. Dem Familienunternehmen Knauf, das im vergangenen Jahr 6,4 Milliarden Euro umsetzte, entgehe durch den aktuellen Verfall der russischen Währung allerdings „ein dreistelliger Millionenbetrag“, sagte Grundke. »mehr
    
    
Firmen & Fakten: Daimler steigt ins Pick-up-Segment ein

Firmen & Fakten: Daimler steigt ins Pick-up-Segment ein

Der Autobauer Daimler will noch in diesem Jahrzehnt seinen ersten Pick-up-Truck auf den Markt bringen. Mit dem neuen Modell zielen die Stuttgarter unter anderem auf Lateinamerika, Australien und Europa, wie der Konzern am Freitag mitteilte. Daimler setzt darauf, dass Pick-ups stärker von Privatkunden gefahren werden und auch gewerbliche Nutzer zunehmend eine höherwertige Ausstattung verlangen – ähnlich wie es zum Start der SUV-Modelle der Fall war. »mehr
    
    

FRANKFURT
Geldvernichter am Pranger

Die T-Aktie hat es gezeigt, und auch viele Solarwerte sind ein Sinnbild dafür: Wer beim Aktienkauf mit der Mode geht, kann viel verlieren. Denn auch wenn die Börsen von Rekord zu Rekord eilen: Es gibt auch Gesellschaften, die das Geld ihrer Aktionäre verbrennen. »mehr
    
    

HERZOGENAURACH
Adidas sucht Nähe zu Kunden

Der Kunde findet im Laden einen Schuh toll – hätte ihn aber gerne in einer anderen Farbe und in zwei verschiedenen Größen für seine unterschiedlich langen Füße. „Und der Verkäufer sagt: Kein Problem, setzen Sie sich hin und trinken Sie einen Cappuccino, ich bringe Ihnen die Schuhe in einer Viertelstunde.“ So beschreibt Adidas-Vertriebschef Roland Auschel seine Vision von Kundennähe und Schnelligkeit. Möglich machen sollen es Roboter, die den Schuh direkt im Geschäft herstellen. »mehr
    
    

Firmen & Fakten: 213 Millionen Schoko-Osterhasen in Deutschland produziert

Die deutschen Hersteller von Süßwaren haben für das diesjährige Osterfest rund 213 Millionen Schokoladen-Hasen produziert. Das ist ein Plus von 3,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wie der Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie mitteilte. 40 Prozent der in Deutschland produzierten Schoko-Hasen gingen ins Ausland, vor allem zu den europäischen Nachbarn. Aber auch Verbraucher in den USA, in Osteuropa und in Australien kaufen deutsche Osterhasen. Am häufigsten besteht der Hase aus Vollmilchschokolade. »mehr
    
    

KARLSRUHE
BGH kippt umstrittene Gasklauseln

Formale Zusammenschlüsse von Wohnungseigentümern können bei Verträgen unter Umständen dieselben Schutzrechte für sich geltend machen wie Verbraucher. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) entschieden. Den Richtern lagen mehrere Klagen von Wohnungseigentümergemeinschaften gegen Klauseln in ihren Gaslieferungsverträgen vor. (Az.: VIII ZR 243/13 u.a.) »mehr
    
    

BERLIN
Paypal bekommt Konkurrenz

(afp/dpa) Der Online-Bezahldienst Paypal soll in Deutschland Konkurrenz bekommen. Die privaten und die genossenschaftlichen Banken wollen zum Jahresende ein neues gemeinsames Online-Bezahlverfahren einführen. Millionen von Bankkunden könnten damit dann bei Online-Händlern einkaufen und „sicher und direkt“ vom eigenen Girokonto bezahlen, teilte der Bankenverband mit. Angesichts des stark wachsenden Internethandels wollten die deutschen Banken ein schnelles, einfaches und sicheres Bezahlverfahren. »mehr
    
    

MÜNCHEN
Bauern hoffen auf Erholung

Gute Ernten, weltweite Konjunkturschwäche und Russland-Embargo – die Preise für landwirtschaftliche Produkte standen im vergangenen Jahr teils kräftig unter Druck. Was Landwirten und Agrarhändlern wie der Baywa Sorgen bereitete, kam den Verbrauchern beim Einkauf im Supermarkt zugute: Sie zahlten beispielsweise für Äpfel im vergangenen Jahr deutlich weniger. Für die einzelnen Produktgruppen sieht die Entwicklung so aus: Getreide: Hier gab es im vergangenen Jahr starke Schwankungen. Vor allem eine Rekordernte ließ den Preis für eine Tonne Brotweizen laut dem Deutschen Bauernverband von 187 Euro im April vergangenen Jahres auf nur noch 146 Euro je Tonne im Oktober abrutschen. Danach zog der Preis zwar wieder deutlich an, liegt derzeit aber um etwa zehn Prozent unter dem Vorjahresniveau. Bei der Preisentwicklung spielt auch der aktuelle Exportboom für Weizen aus der EU eine Rolle, der durch den schwachen Eurokurs beflügelt wird. Obst und Gemüse: Neben einer üppigen Ernte drückte im vergangenen Jahr auch der russische Importstopp auf die Preise, da mehr Ware als sonst auf dem Markt war. Vor allem die Apfelbauern hatten darunter zu leiden, weil etwa ihre polnische Kollegen ihre Früchte nicht mehr nach Russland liefern konnten und diese zusätzlich auf die europäischen Märkte drängten. Wie sich die Apfelpreise in diesem Jahr entwickeln, lässt sich erst im Jahresverlauf absehen. Fleisch: Einen regelrechten Preiseinbruch gab es beim Schweinefleisch, auch bedingt durch einen Ausbruch der afrikanischen Schweinepest in Litauen und Polen, der die Exportmöglichkeiten nach Russland beschnitt, derzeit wird die Marktlage als stabil eingeschätzt. Die Preise für Rindfleisch zogen zuletzt wieder etwas an, auch wegen eines leicht steigenden Verbrauchs erwarten Marktexperten nach DBV-Angaben für dieses Jahr stabile bis leicht steigende Preise. Milch: Derzeit schauen alle auf den Fall der Milchquote zum 1. April. Wie er sich genau auf den Preis auswirken wird, ist derzeit noch unklar, der Bauernverband stellte sich jedenfalls auf einen weiteren Preiskampf bei der Milch ein. Aktuell liegt der Milchpreis bei etwa 32 Cent je Kilogramm. »mehr
    
    

WIESBADEN
Reallöhne steigen wie noch nie

Die Reallöhne der deutschen Arbeitnehmer sind 2014 so stark gestiegen wie noch nie seit Beginn der Erhebungen im Jahr 2008. Nach den Berechnungen des Statistischen Bundesamtes führte vor allem die geringe Preissteigerung zu einer Reallohnsteigerung von 1,7 Prozent, wie die Behörde am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Die Statistiker korrigierten damit ihre vorläufigen Zahlen vom Februar nochmals leicht um 0,1 Prozentpunkte nach oben. 2013 waren die Reallöhne in Deutschland leicht gesunken (minus 0,1 Prozent), 2012 um 0,5 Prozent gestiegen. »mehr
    
    

SCHWEINFURT/FRANKFURT
Schaeffler wächst auch ohne Conti

Die Schaeffler AG hält an ihrer Sparte Industrie fest und will sie strategisch weiter ausbauen. Dies erklärte Vorstandschef Klaus Rosenfeld bei der Bilanzpressekonferenz am Donnerstag in Frankfurt. »mehr
    
    

Standpunkt: Der lange Weg in die Freiheit

Es ist unglaublich. Da wendet der Freistaat Bayern rund zehn Milliarden Euro auf, um seine Bank aus einem selbst verschuldeten Debakel zu retten, stürzt sich deshalb in fast entwürdigende Verhandlungen mit der EU-Kommission, schluckt Milliardenverluste in Ungarn (MKB) und Österreich (HGAA) und sieht sich kurz vor dem Ziel mit einem Problem konfrontiert, mit dem nun wirklich nicht zu rechnen war: Die Regierung unseres engsten und liebsten Nachbarlandes will von der zugesagten Haftung für die HGAA-Kredite nichts mehr wissen. »mehr
    
    

MÜNCHEN
BayernLB mit Milliardenverlust

Bei der Landesbank haben Altlasten im Ausland die Fortschritte im Kerngeschäft zunichte gemacht. Trotzdem strahlte Vorstandschef Riegler bei der Bilanzpressekonferenz. »mehr
    
    

MÜNCHEN
Wettervorhersage für die Wirtschaft

Wenn sich über der deutschen Wirtschaft ein Gewitter zusammenbraut, zeigt sich das oft schon Monate im Voraus in einer einzigen Zahl: dem ifo-Geschäftsklimaindex. Lange bevor die Hochs und Tiefs der Wirtschaft in amtlichen Zahlen veröffentlicht werden, gibt er seit Jahrzehnten recht zuverlässig eine Vorhersage ab. »mehr
    
    

STUTTGART
Vom Netz auf die Straße

Einmal durch Amazon bummeln? Was unvorstellbar klingt, könnte schon bald Realität werden: Klassische Internethändler wagen sich derzeit verstärkt in die nicht-virtuelle Welt – und eröffnen erste stationäre Läden. Jüngstes Beispiel: Der Internetriese Amazon, der angeblich über einen Laden in New York nachdenkt. Auch in Deutschland lassen sich derzeit reine Onlinehändler in der Fußgängerzone nieder. „Es ist tatsächlich so, dass immer mehr Onliner sich in die stationäre Welt begeben“, sagt Eva Stüber vom Institut für Handelsforschung (IFH). Online kann man datenbasiert etwas über den Kunden lernen, aber das Persönliche geht besser im Geschäft.“ Nach IFH-Angaben gibt es hierzulande derzeit 40 000 reine Onlinehändler – nach Prognosen der Experten dürften 90 Prozent von ihnen allerdings nicht bis 2020 überleben. Ein Grund ist demnach die Übermacht von Internetriesen wie Amazon und Zalando. Grund genug, in der nicht-virtuellen Welt aktiv zu werden – auch wenn die Platzhirsche aus dem Netz selbst dorthin drängen. Zuletzt öffnete etwa der Online-Trachtenhändler Almliebe eine Filiale in München. »mehr
    
    

Firmen & Fakten: EZB: Griechische Banken sollen keine Staatsanleihen kaufen

Griechische Banken sollten nach Ansicht der Europäischen Zentralbank (EZB) keine Staatsanleihen ihres Landes mehr kaufen. Die Empfehlung der EZB wurde den Geldinstituten in dieser Woche schriftlich übermittelt. Demnach sorgt sich die Zentralbank um die finanzielle Stabilität der griechischen Banken. Die Institute sollten ihre „Risiken“ nicht weiter erhöhen, riet die EZB in dem Schreiben. Die griechischen Banken sind derzeit die Hauptfinanzquelle für die Regierung in Athen. »mehr
    
    
Firmen & Fakten: Autohersteller verdienen am meisten in China und USA

Firmen & Fakten: Autohersteller verdienen am meisten in China und USA

Die Autohersteller weltweit fahren einer McKinsey-Studie zufolge ihre Gewinne vor allem in China und Nordamerika ein. In China haben die Autobauer demnach im vergangenen Jahr mit 50 Milliarden Dollar (45,7 Milliarden Euro) fast so viel verdient wie weltweit im Jahr 2006. Das geht aus einer Untersuchung hervor, die die Unternehmensberatung veröffentlichte. China und Nordamerika (38 Milliarden Dollar) zusammen trugen zwei Drittel zum Gesamtgewinn der Branche bei. Europa kam auf 14 Milliarden Dollar. »mehr
    
    

MÜNCHEN
Skepsis über neues Elektromüllgesetz

Der alte Rasierapparat oder das Handy tut es nicht mehr? Künftig kann man solchen Elektroschrott auch beim Händler kostenlos wieder loswerden. Eine kürzlich vom Bundeskabinett beschlossene Gesetzesreform verpflichtet große Fachgeschäfte zur Rücknahme von Altgeräten. Das Ziel: Die Entsorgung soll leichter werden, damit mehr wertvolle Rohstoffe aus den Altgeräten recycelt werden können. Aber wie praktikabel ist die Regelung? Industrie und Verbraucherschützer haben Zweifel, und manche Händler fürchten eine Rückgabe-Welle. »mehr
    
    
Firmen & Fakten: EuGH verhandelt über Datentransfer von Facebook

Firmen & Fakten: EuGH verhandelt über Datentransfer von Facebook

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) prüft seit Dienstag, inwieweit sich der US-Konzern Facebook an EU-Rechte zum Schutz personenbezogener Daten halten muss. Die mündliche Verhandlung in Luxemburg wurde auf die Klage des österreichischen Datenschutz-Aktivisten Max Schrems anberaumt. Er hatte sich beim irischen Datenschutzbeauftragten beschwert, dass die Europa-Zentrale von Facebook in Irland seine personenbezogenen Daten unverschlüsselt in die USA sendet, wo der US-Geheimdienst NSA diese Daten abschöpfen könne. »mehr
    
    
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