Main-Post Wirtschaft

    
    

SOMMERHAUSEN
Experten diskutierten über Freihandelsabkommen TTIP

Chlorhühnchen, Hormonfleisch und Verhandlungen hinter verschlossenen Türen – diese Begriffe sind untrennbar mit dem transatlantischen Freihandelsabkommen zwischen den USA und der EU, TTIP, verbunden. Ins Geburtshaus von Franz Daniel Pastorius in Sommerhausen, dem ersten deutschen Auswanderer nach Amerika, lud der Wirtschaftsbeirat Bayern ein, um über TTIP zu diskutieren. »mehr
    
    
Verkaufsstart iPhone 6

CUPERTINO
Apple startet iPhone-Verkauf

Der Verkauf der neuen iPhone-Modelle ist am Freitag mit langen Schlangen vor den Apple-Geschäften gestartet. Vor dem Laden in Omotesando in Tokio fanden sich mehr als 200 iPhone-Fans ein. Auch in Deutschland versammelten sich zum Teil mehrere Hundert Menschen vor den Apple-Stores. »mehr
    
    
SAP

WALLDORF
SAP wagt sich an größten Zukauf

SAP wagt sich an seine bisher teuerste Übernahme. Der deutsche Dax-Konzern will den US-Anbieter von Firmensoftware für die Reisemanagement- und Reisekostenabwicklung für rund 6,5 Milliarden Euro übernehmen. Damit baut SAP sein Angebot im sogenannten Cloud-Geschäft mit Software, die im Abo-Modell von fremden Servern angeboten wird, aus. »mehr
    
    

NEW YORK
Börse im Alibaba-Fieber

Es ist der erwartete Rekord-Börsengang geworden: Der chinesische Onlineriese Alibaba hat an der Wall Street Begeisterung ausgelöst. Bei der Erstnotierung sprang die Aktie am Freitag zum Handelsstart überraschend deutlich auf 92,70 Dollar. Der Ausgabepreis hatte bei 68 Dollar gelegen. Alibabas Aktienpremiere ist ein Projekt der Superlative: 320 Millionen Anteilsscheine zum Ausgabepreis von 68 Dollar. Emissionserlös 21,8 Milliarden Dollar. Wenn Investmentbanken ihre Zeichungsrechte ausüben, steigt das Volumen bis auf 25 Milliarden Dollar. Es ist einer der größten Börsengänge aller Zeiten. »mehr
    
    

FRANKFURT
Erster Fernbus fährt in die Sackgasse

2,5 Millionen Euro Verlust pro Jahr waren dann offenbar doch zu viel: Mit dem Frankfurter Unternehmen city2city gibt der erste größere Anbieter von Fernbusreisen Mitte Oktober sein Geschäft auf. Die Begründung: Auf dem deutschen Markt lasse sich wegen der anhaltend niedrigen Preise auf Sicht kein Geld verdienen. „Wir gehen davon aus, dass wir das erste, aber sicherlich nicht das letzte Unternehmen sind, das den Betrieb einstellen wird“, verabschiedete sich city2city ein wenig unfein aus dem deutschen Markt, an dem es zuletzt als Nummer 6 noch etwa drei Prozent hielt. »mehr
    
    

MANNHEIM
Cropenergies macht Verlust

Der Preisverfall bei Biokraftstoffen in Europa macht dem Bioethanol-Hersteller Cropenergies schwer zu schaffen. Deshalb erwartet die Südzucker-Tochter in diesem Geschäftsjahr 2014/15 keine schwarzen Zahlen mehr. Nach dem Minus in den ersten sechs Monaten wird im laufenden Geschäftsjahr beim operativen Ergebnis (Ebit) zwischen null und einem Verlust von 20 Millionen Euro gerechnet, wie das Unternehmen mitteilte. Zuvor hatte Cropenergies eine Spanne von 20 Millionen Euro Gewinn bis zu 30 Millionen Verlust in Aussicht gestellt. »mehr
    
    

DÜSSELDORF
Obst- und Gemüsebranche klagt über russisches Importverbot

Die deutsche Obst- und Gemüsebranche klagt über das Anfang August von Russland verhängte Lebensmittel-Importverbot. „2013 wurden EU-weit 2,2 Millionen Tonnen Obst und Gemüse nach Russland exportiert – das ist Ware für zwei Milliarden Euro“, sagte der Geschäftsführer des Deutschen Fruchthandelsverbandes, Andreas Brügger, am Freitag am Rande des Deutschen Obst- und Gemüsekongresses in Düsseldorf. Die Ware belaste nach dem sehr kurzfristig umgesetzten Embargo jetzt den europäischen Markt und lasse die Großhandelspreise abstürzen. »mehr
    
    

BRÜSSEL
Der Koffer kostet extra

Das Flugticket war preiswert, aber für einen oder gar mehrere Koffer verlangt die Fluggesellschaft Zusatzkosten. Was viele Urlauber ärgert, haben die Richter des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) in Luxemburg am Donnerstag ausdrücklich gutgeheißen. Denn „die Beförderung des aufgegebenen Gepäcks von Fluggästen ist kein unvermeidbarer und unvorhersehbarer Bestandteil des Preises für den Luftbeförderungsdienst“. Das heißt: Handgepäck oder am Airport gekaufte Waren dürfen mitgenommen werden, ohne dass ein Zuschlag fällig wird. Koffer oder andere Gepäckstücke jedoch nicht. »mehr
    
    

KARLSRUHE
Farbe Gelb als Marke

Gelb ist typisch für Langenscheidt-Wörterbücher – die Farbe darf deshalb nicht von der Konkurrenz verwendet werden. Im Markenrechtsstreit um die Farbe Gelb hat der Bundesgerichtshof dem Münchner Wörterbuchverlag recht gegeben. Der Sprachlern-Softwarehersteller Rosetta Stone darf die Farbe nun nicht mehr verwenden. Die obersten deutschen Zivilrichter begründeten dies am Donnerstag damit, dass der Verbraucher aufgrund der Farbe die beiden Marken verwechseln könnte. Der BGH sah eine „hochgradige“ Waren- und Zeichenähnlichkeit (Az.: I ZR 228/12). »mehr
    
    

WASHINGTON
Fed lässt Zinsen auf Rekordtief

Die erste Zinserhöhung seit der Finanzkrise und das Ende des ultrabilligen Geldes in den USA dürften sich noch etwas hinziehen. Der geldpolitische Ausschuss der Notenbank Federal Reserve (Fed) kündigte nach seiner jüngsten Sitzung an, den Zins wohl für „beträchtliche Zeit“ in der Spanne zwischen 0 und 0,25 Prozent zu halten. Auf diesem Rekordtief liegt er seit Ende 2008. Fed-Chefin Janet Yellen erläuterte aber nicht näher, was dies konkret bedeutet. »mehr
    
    

ERFURT
Schonfrist für treue Arbeitnehmer

Je länger jemand mit einer Firma „verheiratet“ ist, desto größer ist die Trennungszeit, die ihm bei einer Entlassung eingeräumt wird. Das gesetzlich verankerte Prinzip, Kündigungsfristen nach der Dauer der Betriebszugehörigkeit zu staffeln, hat das Bundesarbeitsgericht am Donnerstag grundsätzlich gebilligt. »mehr
    
    

ZÜRICH
Milliardäre horten Billionen

Wer in Europa einen Milliardär treffen will, muss nach London, Moskau, Paris oder Istanbul. Dort leben nach einem neuen Überblick die meisten Superreichen. Auch Hamburg ist mit 18 Milliardären ein Magnet für höchst vermögende Menschen. Wo immer die Superreichen auch sind, sie haben eines gemeinsam: Ihr Vermögen wächst und wächst. 2325 Menschen – eine Rekordzahl – besitzen ein Vermögen von 7,3 Billionen Dollar (5,64 Billionen Euro). Das geht aus einer am Mittwoch in Zürich veröffentlichten Studie der UBS in Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsinformationsdienst Wealth-X hervor. Das ist ein Vermögens-Plus von zwölf Prozent. Die Summe entspricht dem doppelten Bruttoinlandsprodukt Deutschlands. Sie übersteigt den Wert der Firmen im Dow Jones Index. »mehr
    
    

HAMBURG
Wenn der Preis sich stündlich ändert

Bei Media Markt und Saturn könnte es bald zugehen wie an Tankstellen oder Börsen. Das Unternehmen Media-Saturn, die Mutter beider Marken, will noch in diesem Jahr elektronische Preisschilder einführen, die es erlauben, Preise schnell und flexibel anzupassen. Das Unternehmen will so zügig auf Veränderungen von Angebot und Nachfrage reagieren können. »mehr
    
    

HEILBRONN
Spurensuche in Heilbronn

In diesem Jahr hat er sich wenigstens einmal aus der Deckung gewagt: Der sonst so scheue Lidl-Gründer Dieter Schwarz unterstützte den SPD-Kandidaten für die Oberbürgermeisterwahl in seiner Heimatstadt Heilbronn. „Ich wähle Harry Mergel, weil er nach langjähriger Zusammenarbeit mit Oberbürgermeister Himmelsbach beste Erfahrungen für diese Arbeit mitbringt“, hatte Schwarz sein Engagement begründet – und verschwand wieder in der Versenkung. »mehr
    
    

NEW YORK
Chinas Onlinehändler Alibaba könnte mit seinem Börsengang 25 Milliarden Dollar einnehmen

Der chinesische Onlinehändler Alibaba dürfte Finanzgeschichte schreiben: Bis zu 25 Milliarden Dollar (etwa 19,3 Milliarden Euro) will das Unternehmen bei seinem bevorstehenden Aktiendebüt einsammeln – damit würde es schlagartig in einer Liga mit Amazon oder Facebook spielen. »mehr
    
    

PEKING
Chinas größte Internetfirmen

Das Milliardenreich China ist die größte Internetnation der Welt. Drei chinesische Firmen dominieren die Produkte und Dienstleistungen für die mehr als 600 Millionen Onlinenutzer. Die Giganten haben die Geschäftsfelder aufgeteilt: »mehr
    
    

HAMBURG
Deutsche lehnen Uber ab

Eine Mehrheit der Deutschen lehnt einer Umfrage zufolge den Fahrdienst-Anbieter Uber ab. 73 Prozent seien dagegen, dass Unternehmen per Internet Fahrgäste an Fahrer ohne Taxischein vermitteln dürfen, ergab die am Mittwoch veröffentlichte TNS Emnid-Umfrage im Auftrag der „Zeit“. Diese Ablehnung gelte auch, wenn die Fahrt deutlich billiger als die mit einem Taxi wäre. »mehr
    
    

DÜSSELDORF
Chemiegewerkschaft will Drei-Tage-Woche ab 60

Die Chemie-Gewerkschaft IG BCE will in der kommenden Tarifrunde eine kürzere Wochenarbeitszeit für Beschäftigte ab 60 Jahren fordern. „Ab 60 Jahren sollen künftig auch eine Drei- oder eine Vier-Tage-Woche möglich sein“, sagte IG-BCE-Vorstand Peter Hausmann der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“. »mehr
    
    
Firmen & Fakten: Mieterbund: Nur wenige Makler legen Energieausweise vor

Firmen & Fakten: Mieterbund: Nur wenige Makler legen Energieausweise vor

Wer eine Wohnung besichtigt, muss den Energieausweis des Gebäudes zu Gesicht bekommen. Doch nach gut vier Monaten erweist sich diese gesetzliche Vorlagepflicht für den Deutschen Mieterbund als „Papiertiger“. Nur wenigen Interessenten werde das Dokument unaufgefordert vorgelegt, oft bekämen sie es auch auf Nachfrage nicht zu Gesicht. Wer den Ausweis nicht vorlegt, kann mit Geldbußen von bis zu 15 000 Euro belangt werden. »mehr
    
    
Peter Bofinger

 (5) WÜRZBURG
„Manchmal bleibt das Handy aus“

Peter Bofinger - vor mehr als zehn Jahren wurde er in den Sachverständigenrat berufen. Am Donnerstag wird „der Wirtschaftsweise aus Würzburg“ 60 Jahre. Ein Interview. »mehr
    
    
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