Main-Post Wirtschaft

    
    
kurz & bündig: Ebay darf Kleidung der rechten Szene sperren

kurz & bündig: Ebay darf Kleidung der rechten Szene sperren

Das Internet-Auktionshaus Ebay darf den Verkauf von Kleidung der rechten Szene auf seiner Plattform verbieten. Wenn es mit bei Rechtsextremisten beliebter Kleidung in Verbindung gebracht werde, wiege der Schaden für Ebay schwerer als die mögliche Umsatzeinbuße des Anbieters, entschied das Landgericht Nürnberg-Fürth am Freitag. Ebay hatte Kleidungsstücke für Auktionen gesperrt, die in Medienberichten als Erkennungszeichen der rechten Szene genannt wurden. »mehr
    
    

 
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Ein Jahr Zuckerberg AG

Menlo Park Der 18. Mai 2012 dürfte Mark Zuckerberg in unguter Erinnerung bleiben. Vor genau einem Jahr ging sein Soziales Netzwerk Facebook an die Börse. Vielmehr: Es stolperte dorthin. »mehr
    
    

BRÜSSEL
Kartellverdacht: Razzia bei Zuckerfirmen

Europas Verbraucher haben möglicherweise jahrelang zu viel für Zucker und Süßigkeiten gezahlt. Die EU-Kommission verdächtigt mehrere europäische Zuckerproduzenten, die Preise für Weißzucker über Jahre hinweg abgesprochen und damit künstlich hoch gehalten zu haben. Bei Razzien durchsuchten Ermittler Ende April europaweit die Büros großer Hersteller, teilte die EU-Kommission in Brüssel mit. Darunter war auch Europas größter Zuckerproduzent Südzucker. »mehr
    
    
Firmen & Fakten: Mieterbund fordert zehn Milliarden Euro vom Staat

Firmen & Fakten: Mieterbund fordert zehn Milliarden Euro vom Staat

Im Kampf gegen steigende Mieten in Metropolen und Unistädten fordert der Deutsche Mieterbund zehn Milliarden Euro vom Staat. Finanziert werden sollen damit etwa Steuererleichterungen für Bauherren, ein höheres Wohngeld und Zuschüsse für Energiespar-Sanierungen. Die Summe sei eine grobe und unverbindliche Schätzung. Sie werde sich teilweise auch durch zusätzliche Steuereinnahmen refinanzieren, weil mehr Neubau die Konjunktur belebe. »mehr
    
    

BERLIN
Schärfere Regeln für Banken

Abtrennung von Zockerei, Haftstrafen für Manager, Testamente für den Pleitefall – die Regeln für den Finanzsektor werden weiter verschärft. Aus Sicht von SPD, Grünen und Linken ist das noch zu wenig. Fest steht: Fast fünf Jahre nach dem Höhepunkt der weltweiten Finanzkrise kommen auf Banken weitere Einschnitte zu. Gegen die Proteste der Kreditwirtschaft beschloss der Bundestag am Freitag ein Gesetzespaket, nach dem vor allem größere Institute zum Schutz der Kundeneinlagen riskante Handelsgeschäfte vom klassischen Bankgeschäft abtrennen müssen. Neben diesem sogenannten Trennbanken-System sind Haftstrafen für Vorstände von Banken und Versicherungen vorgesehen bei Pflichtverletzungen im Risikomanagement. Zudem müssen Geldhäuser eigene Sanierungs- und Abwicklungspläne – bekannt als „Banken-Testamente“ – aufstellen, um in Krisen rasch zu reagieren. Am Vortag hatte der Bundestag schärfere Kapital- und Bonusregeln beschlossen. Ziel aller Maßnahmen ist im Kern, dass nicht mehr der Steuerzahler für die Rettung angeschlagener Banken einspringen muss. »mehr
    
    

KÖLN
Obermanns Abschied

Mit 50 Jahren hat René Obermann eigentlich alles erreicht, wovon ein Topmanager träumen kann. Als Telekom-Chef lenkt er einen der größten deutschen Dax-Konzerne. Er verdient Millionen. Und dennoch verlässt er zum Jahresende auf eigenen Wunsch den Telekommunikationsriesen. Auf der Telekom-Hauptversammlung in der Kölner Lanxess-Arena verabschiedete sich der Manager am Donnerstag von den Aktionären. »mehr
    
    

BANGKOK
Wenn Geiz tötet

Erst Bangladesch, jetzt Kambodscha – wieder ein Einsturz in einer Fabrik, die für den Export arbeitet. Viele Verbraucher fragen sich: Wird für uns in Asien unter Lebensgefahr produziert? Für Kambodschas Gewerkschaften ist klar: der Einsturz einer Fabrikdecke war nur eine Frage der Zeit. „Baulizenzen, Betriebslizenzen – wenn das Schmiergeld stimmt, bekommt das jeder“, sagt die Generalsekretärin der Gewerkschaft FTUWKC, Sokny Say. „Dieses Land ist korrupt bis auf die Knochen.“ Kambodscha sei nur durch Glück an einer Tragödie wie vor drei Wochen in Bangladesch mit mehr als 1100 Toten vorbeigeschrammt, meint Dave Welsh, der mit der US-Organisation für Arbeitersolidarität (ACILS) für bessere Arbeitsbedingungen kämpft. »mehr
    
    

GOCHSHEIM/SCHWEINFURT
Edeka-Lager wird bestreikt

Das Edeka-Lager in Gochsheim wird seit Donnerstagnacht bestreikt – und die Beschäftigten haben gleich am ersten Tag des Ausstands abgestimmt, den Arbeitskampf noch bis Pfingstmontag auszuweiten. 100 Prozent der Streikenden sprachen sich bei einer Demonstration in der Schweinfurter Innenstadt dafür aus. Das Lager in Gochsheim beliefert Supermärkte der Edeka-Gruppe in ganz Nordbayern. Insgesamt beteiligten sich 160 Mitarbeiter am Streikauftakt. »mehr
    
    
Capri-Sonne

BERLIN
Negativpreis für Capri-Sonne

Der Hersteller der Capri-Sonne bekommt von der Verbraucherschutzorganisation Foodwatch den „Goldenen Windbeutel“ 2013 für die dreisteste Werbemasche. Bei einer Abstimmung im Internet bekam das Getränk der Sisi-Werke die meisten Stimmen, wie Foodwatch mitteilte. Die Organisation kritisiert, dass die Firma mit ihrem Marketing ganz gezielt Kinder anspreche. Der Konsum zuckerhaltiger Getränke sei aber ohnehin schon zu hoch. Viele Kinder seien übergewichtig. Der Capri-Sonne-Hersteller, der zur Unternehmensgruppe Wild gehört, hatte bereits die Nominierung für den Negativ-Preis kritisiert. Mit einem Zuckergehalt von zehn Prozent liege das Getränk im Mittel aller Fruchtsaftgetränke. Die Werbung für die Capri-Sonne richte sich außerdem überwiegend an die Eltern, nicht an die Kinder. An der Abstimmung haben sich laut Foodwatch 120 000 Verbraucher beteiligt. »mehr
    
    
kurz & bündig: Windows Phone überholt Blackberry bei Smartphones

kurz & bündig: Windows Phone überholt Blackberry bei Smartphones

Im Wettlauf um den dritten Platz im lukrativen Smartphone-Geschäft hat das Microsoft-Betriebssystem Windows Phone nach Berechnungen des Marktforschers IDC den Branchenpionier Blackberry überholt. Den Analysten von IDC zufolge erreichten Windows-Phone-Geräte im ersten Quartal einen Marktanteil von 3,2 Prozent, während Blackberry auf 2,9 Prozent kam. Insgesamt wird der Smartphone-Markt ganz klar vom Google-Betriebssystem Android dominiert. Apple ist die Nummer zwei. »mehr
    
    

MANNHEIM/OCHSENFURT
Südzucker beendet Rekordjahr

(dpa/afk) Europas größtem Zuckerkonzern Südzucker hat der stark gestiegene Zuckerpreis 2012/13 ein Rekordjahr beschert. Unter dem Strich stieg der Überschuss im Ende Februar abgelaufenen Geschäftsjahr um 58 Prozent auf 593,1 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Operativ verdiente Südzucker 974 Millionen Euro und damit 30 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Der Umsatz erhöhte sich auch wegen der ungebrochen starken Nachfrage nach Bioethanol um 13 Prozent auf 7,9 Milliarden Euro. Im laufenden Jahr sieht sich der Konzern unter anderem durch sinkende Zuckerpreise gebremst. Der Umsatz soll sich 2013/14 in etwa bei acht Milliarden Euro stabilisieren, das operative Ergebnis deutlich auf 825 Millionen Euro zurückgehen. »mehr
    
    
Firmen & Fakten: 41,5 Millionen Erwerbstätige in Deutschland

Firmen & Fakten: 41,5 Millionen Erwerbstätige in Deutschland

Im ersten Quartal 2013 hatten nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes rund 41,5 Millionen Erwerbstätige ihren Arbeitsort in Deutschland. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wuchs die Zahl der Erwerbstätigen im ersten Quartal 2013 um 293 000 Personen oder 0,7 Prozent. Im ersten Quartal 2012 hatte der entsprechende Anstieg noch 1,4 Prozent betragen. Eine Abnahme der Erwerbstätigkeit ist im ersten Quartal eines Jahres üblich. »mehr
    
    

CASTELL
Castellbank schlägt neues Kapitel auf

Die Castellbank ist zwei Jahre älter als die Vereinigten Staaten. Tradition prägt daher stets auch das jährliche Pressegespräch, das in diesem Jahr auf Schloss Castell stattfand. In der „Großen Bibliothek“ gibt es aber dann dennoch etwas Neues. Oder besser: einen Neuen. Sebastian Klein ist seit dem 1. April neuer Vorstandsvorsitzender der ältesten Privatbank Bayerns. »mehr
    
    

MÜNCHEN/MARKTHEIDENFELD
Rascher Metall-Tarifabschluss in Bayern findet überwiegend Zustimmung

Die Transparente können wieder ins Lager. Statt auf Streik und Arbeitskampf stehen die Zeichen in der Metallindustrie auf Harmonie. Überraschend geschmeidig haben sich Arbeitgeber und IG Metall in Bayern auf einen Tarifabschluss geeinigt – und loben sich dafür. »mehr
    
    
Continental

 (2) HERZOGENAURACH
Conti: Schaeffler macht sich frei

Nach dem angekündigten Ausstieg der Schaeffler-Gruppe aus der Investorenvereinbarung mit Continental herrscht Rätselraten über die Pläne des Großaktionärs. Nicht das Rekordjahr 2012 beherrschte am Mittwoch die Conti-Hauptversammlung, sondern Spekulationen über einen Rückzug von Schaeffler. Fest steht: Sobald die Kündigung am 13. Mai 2014 wirksam wird, hat Schaeffler freie Hand, seine Beteiligung von 49,9 Prozent an dem Konzern zu reduzieren oder komplett zu verkaufen. Dass Schaeffler von den neuen Freiheiten auch Gebrauch macht, scheint nicht abwegig. Das Unternehmen hatte sich bei der gescheiterten Komplettübernahme des Autozulieferers Conti verhoben und ächzt unter hohen Schulden. Doch Maria-Elisabeth Schaeffler lässt sich nicht in die Karten schauen, seit die Kündigung am Montagabend mitgeteilt wurde. »mehr
    
    
Deutsche Wirtschaft

WIESBADEN
Deutsche Wirtschaft schleppt sich mühsam aus Konjunkturtal

Der kalte und lange Winter hat die Hoffnungen auf einen rasanten Konjunkturaufschwung in Deutschland abgekühlt. Nach dem Einbruch Ende 2012 hatten Experten ein robustes Wachstum im neuen Jahr erwartet. Doch das miese Wetter bremste das Geschäft nicht nur am Bau, und die Weltkonjunktur sprang nicht wie erhofft an. Zudem haben Unternehmer die Staatsschuldenkrise doch noch nicht abgehakt: Die Unsicherheit bleibt groß, Investitionen in Maschinen bleiben aus. Auch deshalb ist die deutsche Wirtschaft im ersten Quartal nur haarscharf an der Rezession vorbeigeschlittert. »mehr
    
    

FRANKFURT
MDax weiterhin auf Überholspur: Nächster Rekord gefallen

Alle schauen auf den Dax, doch der kleine Bruder des deutschen Leitindex steht noch besser da – nicht nur im aktuellen Börsenboom: Der MDax knackte am Mittwoch die Marke von 14 000 Punkten. Seinen bisherigen Rekord aus dem Jahr 2007 hatte der Index der 50 mittelgroßen Werte schon im vergangenen Jahr eingestellt. Firmen aus der zweiten Reihe – von der Aareal Bank über Fraport und Hugo Boss bis zum Automatenhersteller Wincor Nixdorf – beweisen sich als sichere Bank für Rendite- und Dividendenjäger. »mehr
    
    

 
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WÜRZBURG
VdW Bayern fordert Erhalt preiswerten Wohnraums

Wer mit offenen Augen durch die Gegend fährt, bemerkt allerorten eine intensive Bautätigkeit nicht nur bei Einfamilienhäusern, sondern auch bei Mehrfamilienhäusern und Mehr-Geschoss-Bauten. Diese Entwicklung hat eine Kehrseite, wie der Verband bayerischer Wohnungsunternehmen (VdW Bayern) warnt. Denn durch eine Reihe von Gesetzen würden die Anforderungen und damit die Kosten für Sanierung und Neubau in die Höhe getrieben. »mehr
    
    

FRANKFURT
Staat beginnt mit Ausstieg aus der Commerzbank

Knapp fünf Jahre nach dem Einstieg bei der Commerzbank hat der Staat mit dem Ausstieg aus dem Dax-Konzern begonnen. Der Rettungsfonds Soffin gab über Nacht die Sperrminorität von 25 Prozent der Aktien auf, mit der wichtige Entscheidungen bei Deutschlands zweitgrößtem Geldinstitut blockiert werden konnten. Das teilte die Bundesanstalt für Finanzmarktstabilisierung mit. Mit der geplanten vollständigen Rückzahlung der direkten Staatshilfen Ende Mai sieht der Bankenrettungsfonds Soffin nun keinen Bedarf mehr, die Commerzbank so eng zu kontrollieren. »mehr
    
    
Firmen & Fakten: Großbank HSBC streicht bis zu 20 000 Stellen

Firmen & Fakten: Großbank HSBC streicht bis zu 20 000 Stellen

Die britische Großbank HSBC will trotz Milliardengewinnen bis zu 20 000 Stellen streichen. Bis 2016 sollen die jährlichen Aufwendungen bei Europas größter Bank um zusätzliche zwei bis drei Milliarden Dollar gedrückt werden, wie das Institut mitteilte. Vorstandschef Stuart Gulliver will die Zahl der Beschäftigten bis Ende 2016 auf 240 000 bis 250 000 reduzieren. Im ersten Quartal war der Gewinn vor Steuern um 95 Prozent auf 8,4 Milliarden Dollar geklettert. »mehr
    
    
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