aktualisiert: 27.07.2012 15:59 Uhr
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BAD NEUSTADT
Fresenius prüft neue Wege
Rhön-Klinik-Übernahme
Der Gesundheitskonzern Fresenius wirft im Übernahmekampf um das Rhön-Klinikum die Flinte noch nicht ins Korn. Das DAX-Unternehmen sondiere neue Wege, wie eine Übernahme der Klinikkette mit Sitz in Bad Neustadt (Lkr. Rhön-Grabfeld) im zweiten Anlauf gelingen könne, sagten mit der Situation vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters.
In der Fresenius-Konzernzentrale im hessischen Bad Homburg werde dabei auch durchgespielt, ob sich Fresenius zunächst mit einer Mehrheit von 50 Prozent plus einer Aktie bei Rhön zufriedengeben könnte.
Derzeit liefen Gespräche zwischen Fresenius und den Banken darüber, wie ein solcher Deal finanziert werden könne. Sollte Fresenius nach der Übernahme keine volle Kontrolle über Rhön haben, wäre die Finanzierung schwieriger als bei einer Vollintegration, wie sie der Konzern im ersten Übernahmeanlauf angestrebt hatte.
Die Übernahme von Rhön durch Fresenius war im ersten Anlauf gescheitert, weil das hessische Unternehmen nicht wie angestrebt mehr als 90 Prozent der Rhön-Aktien einsammelte. Diese Hürde hatte sich Fresenius-Chef Ulf Schneider gesetzt, weil diese Zustimmungsquote in der Rhön-Satzung für alle wichtigen Entscheidungen vorgesehen ist.
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