publiziert: 08.02.2012 19:03 Uhr
aktualisiert: 08.02.2012 19:04 Uhr
» zur Übersicht Main-Post Wirtschaft
    
    
Artikel
 

Schrift vergrößern Text    Schrift verkleinern Text WÜRZBURG
Rekord bei Baufinanzierung

Erfolgreiches Jahr für Sparda-Bank in Würzburg

Die Sparda-Bank-Filiale in Würzburg hat für das abgelaufene Geschäftsjahr 2011 eine positive Bilanz gezogen. Vor allem bei der Zahl der Girokonten konnte das Geldinstitut zulegen und verzeichnet hier nun einen Bestand von knapp 20 400, was einer Steigerung gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 4,3 Prozent entspricht. Wie die Bank betonte, kommen die Neukunden zu 70 Prozent durch Empfehlung von anderen Kunden. Damit erreicht das Institut nach eigenen Angaben einen Marktanteil von 8,2 Prozent aller Haushalte im Raum Würzburg.

Ein leichtes Plus konnte das Geldhaus auch im Einlagengeschäft beobachten. Der Bestand stieg in diesem Bereich um 0,8 Prozent von 365,5 Millionen Euro im Jahr 2010 auf 368,5 Millionen Euro im Jahr 2011. Wie Stefan Schindler, stellvertretender Vorsitzender der Sparda-Bank Nürnberg, zu der die Würzburger Filiale gehört, betonte, galt das Interesse der Kunden im Einlagengeschäft besonders kurzfristigen, flexiblen und sicheren Anlagen. Bemerkenswert sei in diesem Zusammenhang, so Schindler, dass bereits 35 Prozent der reinen Geldanlagen online abgeschlossen werden. Im Baufinanzierungsgeschäft erreichte die Sparda-Bank einen Rekordwert. So stieg das Neugeschäft in diesem Bereich um 17,6 Prozent auf 26,6 Millionen Euro. Dies liegt vor allem daran, dass sich der Zins derzeit auf einem sehr niedrigen Niveau befindet. Aus diesem Grund konnten auch mehr Kredite vergeben werden. Der gesamte Kreditbestand lag mit einem Volumen in Höhe von rund 181 Millionen Euro insgesamt 3,8 Prozent über dem Vorjahresergebnis von knapp 175 Millionen Euro.

Ein eher durchwachsenes Bild ist für das abgelaufene Jahr im Vermittlungsgeschäft zu beobachten. Während sich das Bausparvolumen in etwa auf dem Niveau des Jahres 2010 bewegte, sank der Bruttoabsatz im Fondsgeschäft um 18,5 Prozent. Die Zurückhaltung der Anleger bei Investmentfonds führte Schindler auf das Sicherheitsbewusstsein zurück.

Auch im kulturellen und sozialen Bereich war die Sparda-Bank in Würzburg aktiv. Das Genossenschaftsinstitut war Hauptpartner des Straßenmusikfestivals, der Sparda-Bank Classic Night sowie von „Umsonst und Draußen“. Insgesamt äußerte sich Schindler sehr zufrieden über die Entwicklung seines Hauses in Würzburg im vergangenen Jahr. Das laufende Jahr werde „anspruchsvoll“, lasse aber viel Raum für Optimismus.

Von unserem Mitarbeiter bernhard Rauh
    
    

Diesen Artikel

  • Webnews einstellen
  • Teilen
Kontakt Redaktion     An Bekannten versenden     Druckversion
    
    

Die neuesten Kommentare

Es wurden noch keine Kommentare geschrieben...
Zum Kommentar abschicken bitte vorher einloggen
Benutzername Passwort
 
     
Sie sind noch kein Mitglied auf mainpost.de? Dann jetzt gleich »hier registrieren
    
Anzeige
    

Börsendaten

    
    

Main-Post-Riester-Tipp 

Riester-Rente
Bis zu 50% staatliche Förderung! Jetzt Angebot anfordern »mehr