GIEBELSTADT

Folge 85: Florian Geyers Kampf

Gegen den Fürstbischof, gegen den Adel, gegen ein Rabenaas – unter Giebelstadts Himmel kämpft Florian Geyer an der Seite der Bauern. 100 kämpfen mit ihm. Am Ende des Spektakels wartet der Tod.
Das große Schlachten: Die Unterdrückten sind blutrünstig wie ihre Unterdrücker.
Nach gut zwei Stunden ist die letzte Schlacht geschlagen, die Bauern haben verloren; mit hängenden Köpfen erwarten sie das blutige Strafgericht. In ihrem Haufen drückt sich ein neunjähriges Mädchen angstvoll an seinen Großvater und flüstert: „Opa, ich will nicht sterben.“ Er führt sie still aus der Menge heraus hinter die Bühne. Nicht, dass bei den Florian-Geyer-Spielen in Giebelstadt (Lkr. Würzburg), vor der aufgehübschten Ruine des Geyerschlosses, ergreifend spielende Profis auf der Bühne stünden. Alle sind Laien, mit allen Schwächen von Laienschauspielern. Und mit ihren Stärken: Leidenschaft, ...