Berlin

Wie Sie zuckerfreie Weihnachtsplätzchen zubereiten

Weihnachtsplätzchen ohne Zucker und Mehl backen       -  Mit Zuckeralternativen können Sie gesündere Weihnachtsplätzchen backen und Kalorien sparen.
Mit Zuckeralternativen können Sie gesündere Weihnachtsplätzchen backen und Kalorien sparen. Foto: Florian Schuh/dpa-tmn/dpa

Plätzchen versüßen uns die Weihnachtszeit. Mit viel Fett, Weißmehl und Zucker gehören sie allerdings nicht gerade in die Kategorie „gesund”. Ganz ohne auf ein gutes Geschmackserlebnis zu verzichten, können kleine Komponenten ein bisschen vollwertiger gestaltet werden, raten die Konditormeister Günter Schmidt und Martin Klein in der „Neuen Apotheken Illustrierten” (Ausgabe 1. Dezember 2019).

Zucker und Mehl können Sie ersetzen

Einfaches Weizenmehl lasse sich zum Beispiel durch Dinkelmehl ersetzen. Das beeinflusst den Geschmack nur minimal, enthält aber deutlich mehr Ballast- und Mineralstoffe. Ähnlich sieht es mit Roh-Rohrzucker und Vollrohrzucker statt feinem Kristallzucker aus. Vollrohrzucker bringt dabei einen Eigengeschmack mit, der nicht in jedes, aber zum Beispiel gut in Lebkuchen-Gebäck, passt. Roh-Rohrzucker ist universell einsetzbar.

In weichen Kuchenteigen lasse der Zucker sich auch einfach ohne Geschmackseinbußen um ein Drittel reduzieren, so die Experten. Aufpassen müssen Hobby-Bäcker allerdings bei knusprigen Plätzchen - hier sollten es aus Geschmacks- und Konsistenzgründen nur zehn bis 20 Prozent weniger sein.

Zuckeralternativen wählen und Kalorien sparen

Wenn Sie mit Zuckeralternativen backen, können Sie sogar Kalorien sparen. Das Bundeszentrum für Ernährung hat für Plätzchen-Rezepte folgende Tipps:

  1. Honig: Als Zuckerersatz lässt er sich gut im Rührteig verwenden - wie beispielsweise für Waffeln oder Muffins, aber auch im Hefeteig. Nehmen Sie dann aber etwa ein Fünftel weniger Flüssigkeit wie Wasser oder Milch und verwenden dafür etwas mehr Backpulver, damit der Teig locker bleibt. Drehen Sie die Backtemperatur um etwa 20 °C herunter, da Teig, der Honig enthält, schneller braun wird.

  2. Gut zu wissen: Honig enthält dem Bundeszentrum für Ernährung zufolge weniger Kalorien als Zucker. Während 100 Gramm Zucker 400 Kalorien enthalten, hat die gleiche Menge Honig etwa 300 Kalorien. Dazu ist er im Geschmack süßer, so dass etwa ein Drittel weniger verwendet werden kann als in Rezepten für Zucker angegeben ist. Heller Honig schmeckt süßer und milder als dunkler.

  3. Agavendicksaft: Verwenden Sie beim Backen etwa ein Viertel weniger Agavendicksaft als Zucker und nehmen Sie auch weniger Flüssigkeit für den Teig. Der Dicksaft ist wegen seines hohen Fruchtzuckergehaltes etwas süßer als Zucker und hat einen fruchtigen Geschmack. Der Kaloriengehalt entspricht ungefähr dem vom Honig (300 Kalorien/100 Gramm) - ist also niedriger als der von Zucker.

  4. Ahornsirup: Der Sirup ist weniger süß als Zucker und hat mit rund 270 Kalorien pro 100 Gramm auch weniger Kalorien.

Weitere Artikel

Schlagworte

  • dpa
  • Dinkelmehl
  • Ernährung
  • Familien
  • Günter Schmidt
  • Honig
  • Lebensmittel
  • Martin Klein
  • Mehl
  • Ratgeber
  • Weihnachten
  • Weizenmehl
  • Zucker
Lädt

Schlagwort zu
„Meine Themen“

hinzufügen

Sie haben bereits
/ 15 Themen gewählt

bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits

entfernen

Um "Meine Themen" nutzen zu können müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen

zustimmen
0 0