Haustiere

Alltag mit Bürohunden: „Arbeit ist kein Partytermin”

Bürohunde brauchen Übung
Wer seinen Hund ins Büro mitbringen will, sollte mit dem Vierbeiner zuvor einiges üben - zum Beispiel still auf dem Platz zu liegen. Foto: Markus Scholz

Hunde im Büro sind gut für das Arbeitsklima, doch es gibt immer auch Kollegen, die keine Tiere in ihrer Nähe haben möchten. Deshalb ist es wichtig, den Hund im Vorhinein mit Regeln und Grenzen auf seinen Job als Bürohund vorzubereiten.

Hundetrainer Marc Engelhardt sagt: „Der Hund muss eine gute Bindung zum Halter haben, abrufbar sein und seinen festen Platz akzeptieren.” Unverzichtbar ist auch, dass er auf seinen Platz geht, wenn er dazu aufgefordert wird. Das sollten Hundebesitzer zuvor zu Hause üben.

Nicht nur für den Hund, sondern auch für die Mitarbeiter muss es klare Regeln geben. Zum Beispiel dass der Hund auf seiner Decke in Ruhe gelassen wird. Wichtig sei es, den Mitarbeitern den Sinn der Regeln deutlich zu machen, so Buch-Autorin Stefanie Richter. Um den Hundeliebhabern entgegenzukommen, könne man vereinbaren, die Mittagspause gemeinsam zum Toben, Streicheln und Füttern zu nutzen. Im Büro hingegen sollte dann wieder Ruhe herrschen. „Der Hund muss lernen, dass Arbeit kein Partytermin ist”, so Engelhard.

Im Gegenzug muss der Besitzer aber auch für angemessenen Ausgleich in Form von Spaziergängen sorgen. Denn, anders als es auf den ersten Blick scheint, ist auch für den Hund der Büroalltag sehr anstrengend.

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