Butter ist nicht gleich Butter

Was hinter welcher Buttersorte steckt

Butterbrot
Was Begriffe wie „Deutsche Markenbutter” bedeuten, ist klar geregelt. Foto: Christin Klose/dpa-tmn

Markenbutter, Süßrahmbutter, Sauerrahmbutter: In den Kühlregalen sind viele verschiedene Buttersorten zu finden. Die Unterschiede liegen meist in der Herstellungsweise. Doch nicht alle Bezeichnungen sind klar definiert, erklärt die Verbraucherzentrale Bayern. Die Butterverordnung regelt lediglich Handelsklassen, Buttersorten und deren regelmäßige amtliche Kontrollen.

Danach ist die höchste Qualitätsstufe „Deutsche Markenbutter”. Sie muss aus pasteurisiertem Rahm oder Molkenrahm hergestellt sein. Sahnig-milde Süßrahmbutter dagegen entsteht aus nicht gesäuerter Milch oder ungesäuertem Rahm.

Für die säuerlich-aromatische Sauerrahmbutter setzt man dem Rahm spezielle Milchsäurekulturen zu und buttert diesen nach mehrstündiger Reife. Im Unterschied dazu wird mildgesäuerter Butter erst nach dem Buttern Milchsäurekulturen zugefügt. Ihr Geschmack ist leicht säuerlich.

Bezeichnungen wie Alpenbutter, Weide- oder Bergbauernbutter sind nicht gesetzlich geregelt. Hersteller vergeben sie nach selbstgewählten Kriterien.

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