Berlin

Kühlschrank um zwei Grad hochregeln spart zehn Prozent Strom

Kühlen und Strom sparen mit der richtigen Temperatur.       -  Je weniger man die Temperatur des Kühlschranks herunterregelt, desto weniger Strom verbraucht das Gerät.
Foto: Florian Schuh/dpa-tmn | Je weniger man die Temperatur des Kühlschranks herunterregelt, desto weniger Strom verbraucht das Gerät.

Sieben Grad Innentemperatur reichen für einen Kühlschrank gut aus. Bei alten Geräten ohne Temperaturanzeige sollte man im vorderen Bereich des obersten Fachs nachmessen und gegebenenfalls nachregulieren. Dazu raten die Regionalen Netzstellen Nachhaltigkeitsstrategien (RENN).

Auf diese Weise lässt sich Strom sparen. Denn wird die Temperatur des Kühlschranks - oder auch eines Gefriergeräts - um zwei Grad höher gestellt, sinkt der Stromverbrauch um rund zehn Prozent.

Sparen lässt sich auch beim Betrieb des Backofens: Man kann das Gerät schon bis zu 15 Minuten vor dem Ende der Ofenzeit herunter- oder ganz ausschalten, wenn ein Gericht länger als 40 Minuten darin ist. So wird die Nachwärme genutzt, erklärt RENN.

Stromkosten sparen: Gefriergeräte bei Minusgraden abtauen

Kalte Wintertage sind optimal zum Abtauen und Reinigen von Gefriertruhe und Gefrierschrank. Die Lebensmittel lassen sich bei kühlen Temperaturen gut kurz draußen lagern.

Die Experten der Verbraucherzentralen raten, das Gerät bereits abzutauen, wenn man eine Eisschicht entdeckt. Schon ein Zentimeter Eis kann den Stromverbrauch um zehn bis 15 Prozent steigern.

Wäsche kälter waschen: Bis zu 70 Prozent der Stromkosten sparen

Ein Tipp zum Stromsparen lautet, die Waschmaschine bei niedriger Temperatur laufen zu lassen. Berechnungen der Verbraucher Initiative zufolge lohnt sich das richtig: Arbeitet das Gerät mit Wassertemperaturen von 40 statt 60 Grad, verbraucht es bis zu 50 Prozent weniger Strom. Bei einer Wäsche mit 30 Grad ist sogar eine Ersparnis von 70 Prozent möglich.

Programmfunktionen für nur eine halbe Beladung der Maschine sollte man nicht nutzen, so der Rat der Verbraucherschützer. Energie- und Wasserverbrauch sinken hier nicht um die Hälfte. Das gilt auch für Spülmaschinen.

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