70er Jahre

Föhnwelle, Matte und „Vokuhila“

Bei den Männern ist „Matte“ angesagt. Auf dem Kopf und im Gesicht. Lange Haare, lange Koteletten und Bärte in verschiedenen Variationen sind „in“. Paul Breitner und Bobby Farrell, Sänger der Disco-Gruppe Boney M., gelten als Synonym für die sogenannte „Afro-Wollmütze“. Allerdings geht es der Männlichkeit mehr um Quantität als um Qualität in Sachen Kopfbewuchs. Besondere Frisuren oder Pflege stehen noch nicht im Vordergrund. Hauptsache, die Haare sind lang genug.

In der Damenwelt sieht das anders aus. Frauen legen in Zeiten wachsender Beliebtheit des Haarsprays viel mehr Wert auf Frisur und Styling. Für die klassische Föhnwelle ist Schauspielerin Farah Fawcett bestes Beispiel. In „Drei Engel für Charly“ trägt sie diesen Stil, der große Locken oder zumindest Wellen vorsieht. Ein spezielles Aussehen kreieren die Protestler nicht nur in der Mode, sondern auch in Sachen Frisuren. Punk- und Irokesen-Schnitte, bevorzugt in giftgrün, feiern Einzug in die Welt. Vereinzelt ist schon zu sehen, was Mitte der 80er kommt. David Bowie gefällt schon jetzt der vorne-kurz-hinten lang-Haarschnitt, abgekürzt „Vokuhila“ genannt. Text: Kim

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