WÜRZBURG

"Enormes Potenzial": Mainfranken-Messe eröffnet

Fast zu schön war das Wetter am Samstag, als auf den Würzburger Talavera-Mainwiesen die 27. Mainfranken-Messe eröffnet wurde. Sie läuft bis 9.Oktober.
Wenn man jemandem nichts über Regionalmessen erzählen muss, ist es Eberhard Schellenberger. Zum 16. Mal ist der Moderator und Macher vom Bayerischen Rundfunk jetzt schon bei der Würzburger Mainfranken-Messe dabei, die immerhin auch schon zum 27. Mal stattfindet.

Eberhard Schellenberger macht mit seinen Kollegen auf der BR-Bühne die neuen Messetage über Programm. Und er weiß: „Das beste Messe-Wetter ist kurz vor Regen.“
Kurz vor Regen ist es an diesem langen Eröffnungswochenende am Main nun wirklich nicht. „Eigentlich ist es viel zu schon“, meine der BR-Mann.

Trotz alledem: Am Samstagvormittag war auf den Würzburger Mainwiesen schon jede Menge los. Und Eberhard Schellenberger wunderte sich, wie schnell schon wieder zwei Jahre vergangen sind.

Bei der letzten Messe 2009, erinnerte sich der Moderator, seien die Politiker aus der Region bei der Eröffnung nicht so ruhig auf ihren Plätzen gesessen: „Das war am Tag vor der Bundestagswahl“.

An diesem Samstag waren die Abgeordneten entspannt wie die anderen Gäste. Und Würzburgs Oberbürgermeister Georg Rosenthal freute sich vor allem, dass Besuch aus Afrika gekommen war.

Die diesjährige Sonderschau der Mainfranken-Messe widmet sich dem „Abenteuer Afrika“ – und Würzburg zeigt in Halle 1 und 2 seine vielfältigen sozialen und partnerschaftlichen Beziehungen nach Tansania und Mwanza im Besonderen.

So konnte Rosenthal bei der Eröffnung am Samstagvormittag auch den Botschafter von Tansania begrüßen. Ahmada R. Ngemera gab in seinem Grußwort ein Motto vor, das bestens zu der Regionalmesse passt: „Zusammenarbeit bedeutet Dialog. Menschen müssen miteinander sprechen.“

Der Botschafter bezog das zwar auf das Miteinander der Kulturen und die langerprobte Städtepartnerschaft zwischen Würzburg und Mwanza. Aber irgendwie passte sein Appell auch in die Messehallen: Denn dort präsentieren sich 600 Aussteller aus der Region.

Dort stehen bis 9. Oktober die Mitarbeiter von Behörden, Einrichtungen, Firmen, Verbände, Unternehmen Rede und Antwort, dort gibt es nun eine Woche lang jede Menge Auskünfte über Neuheiten, Produkte, Dienstleistungen.
„Man kann das in der Gesellschaft ablesen, ob eine Wirtschaft funktioniert“, meinte der aus den Haßbergen stammende Innenstaatssekretär Gerhard Eck zur Eröffnung. Als Vertreter der Staatsregierung gab sich der CSU-Politiker überzeugt davon, „dass diese Messe auch Rückenwind verleiht“.

Die Region könne stolz auf sich sein. „Wir haben ein enormes wirtschaftliches Potential.“

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