NORDHEIM

Die „Besten der Besten“ zu Gast

Gehört zur Fosenacht wie der Wein zu Nordheim: Winzerdoktor Dietrich Heinemeyer.
Foto: FOTO A. Braun | Gehört zur Fosenacht wie der Wein zu Nordheim: Winzerdoktor Dietrich Heinemeyer.

„Olé, olé in Nordheim – in Nordheim hier am Main, ist's genauso schön, ist's genauso schön, wie beim Karneval am Rhein“ – Was der Weingenießerclub Nordheim mit seiner diesjährigen Faschingssitzung bot, das war einmal mehr „allererste Liga“.

Dabei setzten Sitzungspräsident Jürgen Förster und sein Elferrat nicht nur auf alte, gern gesehene Gäste unter Büttenrednern und Tanzgruppen, sondern hatte auch das ein oder andere neue Gesicht auf der Nordheimer Faschingsbühne parat. Mit Otmar Schraud ging in diesem Jahr als „Kümmerle“ einer von Frankens Fasenacht-Stars auf die Bühne. Als noch lediger Landwirtssohn hatte er es sich in diesem Jahr zur Aufgabe gemacht, von seiner Brautschau zu erzählen und die auch ins Publikum zu verlagern.

Unbequem, aber ehrlich

Danach sorgte der Marschtanz der Gäste aus Hausen für Augenschmaus, bevor der Nordheimer Till, alias Dietrich Heinemeyer, in bewährter Manier auf die Missstände in örtlicher wie weltlicher Politik hinwies. Der örtliche Winzerdoktor präsentierte sich einmal mehr als „unbequem, aber ehrlich“. Im Anschluss wirbelte die Marschtanzgruppe aus Eußenheim über die Bühne, bevor mit dem Rimbacher Thomas Kleedörfer ein „USA-Aussiedler auf Heimaturlaub“ mit seinem Vortrag für die erste „Rakete“ des Abends sorgte.

Nicht wegzudenken aus dem Nordheimer Faschingsreigen sind die „Meespätzer“, alias Klaus Dietrich und Helmut Sonneberger, die in Gedicht- und Liedform über das Weltgeschehen zu berichten wussten. Kräftig lachen war auch bei dem Auftritt des nächsten Büttenredners angesagt: Wolfgang Düringer brachte als Aushilfskellner den Saal mit einem wahren Feuerwerk an Witzen zum Toben. Für den gelungenen Abschluss der ersten Runde sorgte der Auftritt der Showtanzgruppe Haussen mit ihrem „Tanz der Vampire“.

Die Gardetanzgruppe aus Volkach wirbelte zum Auftakt des zweiten Teils gekonnt auf der Bühne, bevor ein besonderes Schmankerl anstand: Der aus Hessen angereiste Stefan Dietrich sorgte im perfekten Zusammenspiel mit seinem achtjährigen Sohn Jonathan als „Meister der Verwandlung“ für nicht enden wollenden Beifall. Gern gesehene Gäste in der Bütt waren auch in diesem Jahr der „Fahrer Schorsch Bernd Rüdling und der Wiesentheider Georg Peter Rüdling“, die sich nicht so recht einig werden konnten, wer denn nun das eigens initiierte Duell zwischen ihren Heimatgemeinden gewinnen sollte.

Stehender Applaus beim Finale

„Ich wollt' ich wär ein Huhn“ – unter diesem Motto präsentierte sich das Männerballett aus Eußenheim mit einem Showtanz rund um Hühnerstall und Bauernhof. „Hart aber herzlich“ ging es beim nächsten Programmpunkt zu, als Hauptmann Küppers alias Rolf Herzel über das Weltgeschehen – unter anderem in Liedform – zu berichten wusste. Nicht enden wollenden Applaus erntete Stefan Dietrich, der mit seinem zweiten Vortrag an diesem Abend, „Village People“, den Saal zum brodeln brachte. Den krönenden Abschluss lieferten die Männer und Frauen der Schautanzgruppe Nordheim, die zu Liedern aus den 80er Jahren über die Bühne wirbelten. Beim großen Finale dankte das Publikum den Akteuren mit stehendem Applaus für einen Abend der Spitzenklasse.

Online-Tipp

Der Fasching in der Region: www.mainpost.de/fasching

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