GELDERSHEIM

Das ist die Liebe der Matrosen

Prost: Florian Christ mit Prinzenrolle im Geldersheimer Fasching der Biegenbach-11, daneben Prinzessin Conny Heymanns, die Erste.
Foto: Uwe Eichler | Prost: Florian Christ mit Prinzenrolle im Geldersheimer Fasching der Biegenbach-11, daneben Prinzessin Conny Heymanns, die Erste.

(ue) Ahoi statt Helau: In närrische See ist die „MS Biegenbach-11“ mit „Käpt'n“ Markus Zopf – zum zehnten Mal Chef auf der Brücke – und zehn blauen Jungs gestochen. In Gala-Uniform auf einem Luxusdampfer unter dem Motto: „Alles im Griff auf dem Biegenbacher Schiff“.

Der Galderschumer Faschingsverein um „Großadmiral“ Rainer Hörmann überzeugte mit opulenter Dekoration. Unter anderem blinkte im Hintergrund ein Leuchtturm. Ellis Jung schon im Alter von sechs Jahren als „Funkenmariechen“. Ansonsten schwangen das Tanzbein: die Kleine Garde (trainiert von Patricia Weber, Nina Prowald und Antje Brand), gefolgt von den Teenies (Isabell Schmittfull und Matthias Fenn). Außerdem die Kids um Natascha Marx, Claudia Bohrer und Alisa Neeb sowie die Garde der „Großen“ (Trainerin: Patricia Weber).

Die „Jungen Wilden“ ritten in den Wilden Westen und an den Broadway, „Six for fun“ widmete sich vor Palmenkulisse feurigen Latino-Rhythmen.

Das „genervte Kind“ (Lara Heymanns) hatte Stress mit den Erwachsenen, bevor die „Tratschtanten“ Moni Rödemer und Angela Schäfer das Dorfgeschehen auf die Schippe nahmen. Von den Sorgen der Alten berichtete der Nachwuchs-Rentner Martin Göppner, bevor Ida Bartenstein zur Kreuzfahrt aufbrach. Gewohnt scharfzüngig war Michael von Prümmer vom Patenverein Oberthulba, der Breitseiten auf die Pleiten-Politik 2009 abschoss: auf das Quelle-Debakel ebenso wie die verarmte Chefin Schickedanz.

„Das ist die Liebe der Matrosen“, hieß es, als der Elferrat, begleitet von Wolfram Funke, einen Shanty tanzte. Mit Otmar Schmelzer stieg ein Vollblut-Franke in die Bütt, bevor sich Ulla Matusik, Regina Moreth und Conny Heymanns an eine schwierige Rechenaufgabe wagten: 28 durch 7 – mit Bierflaschen rechnet sich's leichter.

In Schwimmwesten gingen die „Vorbergschnepfen“ längsseits. Am Ende retteten sich Susi Kundmüller, Edith Hübner, Manuela Fuß und Elisabeth Full im Planschbecken von der Bühne. „Wo ist denn der Mundschenk?“, hieß es bei Conny Heymanns und Florian Christ als ungleichem „Prinzenpaar“: eine Parodie ? la Monty Python mit Krone vom Fastfood-Restaurant und tiefen Schlucken aus der Schnapsflasche.

Würstchen für Steffi List

Ordentlich was auf den Grill legten Rainer Lenz und Lutz Gube: Ein Würstchen gab's für Steffi List, die nicht nur bei Stefan Raab ins Finale kam, sondern ihre Karriere bei der Biegenbach-11 begann. „Galderschumer Originale simmer alle“, hieß ihre Ode auf das Heimatdorf, Lutz Gube begleitete auf der Mundharmonika. Nicht fehlen durfte die große Abschlussshow mit „YMCA“, wackelnden Straußen und einem harten Rocker auf dem Mini-Bike.

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