UENGERSHAUSEN

Narretei bunt wie ein Regenbogen

Ganz zauberhaft: Das Kinderballett beim bunten Abend in der Mehrzweckhalle Uengershausen. Foto: Wilma Wolf
Einen gelungenen Mix närrischer Darbietungen brachten die Uengershäuser bei ihrem bunten Abend auf die Bühne.

Prinz Jürgen I, der „neigschmeckte“ Eintagesprinz begrüßte gemeinsam mit seiner Prinzessin Simone II die Gäste in der voll

besetzten Mehrzweckhalle. Ein Programm so bunt wie ein Regenbogen versprach Willi Schober, der wie immer durch den Abend führte.


Fast, so sagte er, wäre den Veranstaltern ein besonderer Coup gelungen. Fast, aber nur fast, hätten sie drei Spitzensportler nach Uengershausen geholt. Doch Boris Becker war die Besenkammer zu klein, Beckenbauer komme lieber zur Weihnachtsfeier und Lothar Matthäus wollte gerne bei der Geburt seiner nächsten Frau dabei sein.

Vor allem bei den tänzerischen Einlagen glänzten die Narren. Das Kinderballett musste bei „Pippi Langstrumpf“ gleich die erste Zugabe aufs Parkett legen, das Familienballett Schimmel demonstrierte einen heiß-kalten Wirtsgassen-Tanz und Selina Schimmel zeigte bei ihrem Hip-Hop-Tanz, was sie so alles draufhat. Tanzmariechen Selina Hügelschäffer wirbelte gekonnt über die Bühne, ebenso die Tanzgarde Kleinrinderfeld und das Männerballett ließ zu später Stunde in „Sister Act“ die Hüllen fallen.

Die nicht mehr ganz so jugendliche Jugendgruppe zog mit ihrer TV-Show das Publikum in den Bann. Als armer, armer Kranker kam diesmal der Fuchsstädter Rudolf Thorwarth. Die Gesundheitsreform habe ihm das letzte Hemd ausgezogen, nun sei er sogar zum Sterben zu arm.

Mit seinem Geschmarre brachte der Schmarrbeutel Volker Schmidt von der Gilde Giemaul Heidingsfeld den Saal zum Toben. Eigengewächs Tim Landeck, zum dritten Mal, in der Bütt berichtete als Babysitter leidgeplagt von Beulen, Bissen und anderen Blessuren.

Ganz gescheit kamen die beiden Dorfgescheiten Willi Schober und Karl Kutschera nach siebenjähriger Abstinenz daher. Mit viel Lokalkolorit und deftigen Zoten nahmen sie das Dorfgeschehen unter die Lupe. Beim Warentest von Horst Hügelschäffer blieb keine Auge trocken. Am Ende des Abends gab es mit den „Hettschter Gassefetzern“ für das Trommelfell noch ein ohrenbetäubendes Highlight.

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