GRAFENRHEINFELD

Fleißig unterwegs in Sachen Vogelkunde

Fleißig unterwegs in Sachen Vogelkunde       -  (schd)   Schon von Weitem ist ein rhythmisches Hämmern zu hören, das verrät: Hier in der Grafenrheinfelder Grundschule wird gerade emsig gewerkelt. Und das dazu noch völlig freiwillig. Denn es ist Nachmittag, und die Schüler der dritten und vierten Klassen bauen in ihrer Freizeit Nistkästen, ein turnusmäßiges Angebot des Schweinfurter Vogelschutzvereins. Die Nisthilfen werden auch dringend benötigt, wie Manfred Lorenz und Udo Kosswski vom Vogelschutzverein den Kindern in einer theoretischen Einführung erläutern. Die Holzkästen bieten Unterschlupf, schützen vor Feinden, ermöglichen ungestörtes Brüten und sichern damit den Fortbestand heimischer Vogelarten. Die Höhlenbrüter sind darauf angewiesen, und manche der Vögel, lernen die Kinder, stehen schon auf der sogenannten roten Liste der gefährdeten Brutvogelarten, wie der Gartenrotschwanz. Oft fehlen die natürlichen Nistplätze in alten Bäumen, Mauern oder Scheunen (durch die dichte Besiedelung des Lebensraumes). Die Nistkästen sind ein beliebtes Ausweichquartier. Das Material stellt der Verein, die Kinder leisten nur einen Unkostenbeitrag und nehmen das zusammengezimmerte Werk dann mit nach Hause, um es im Garten aufzuhängen. Ungefähr zehn Jahre beträgt die Lebensdauer eines solchen Kastens. Einmal im Jahr, im Herbst nach der Brutzeit muss er sauber gemacht werden. Auch das lernen die insgesamt 34 Grafenrheinfelder Grundschüler, die an drei Tagen am Nachmittag in Kleingruppen emsig gewerkelt und aufgepasst haben gleich mit der terminlichen Orientierungshilfe: wenn die Schule im neuen Schuljahr wieder losgeht, muss geputzt werden. Seit 40 Jahren sind die ehrenamtlichen Mitarbeiter des Vogelschutzvereins in den Schulen und Kindergärten des Landkreises mit der Mission unterwegs, den Kindern die Natur vor der eigenen Haustür näher zu bringen. Das Angebot wird liebend gerne angenommen, mittlerweile melden sich die Einrichtungen in regelmäßigen Abständen für die Nistkastenaktion, die von November bis März angeboten wird. Und auch die Brutvögel nehmen die hölzernen Angebote gerne an, von unbewohnten Schreinerarbeiten hat er noch nicht gehört, meint Kosswski. Dafür gibt es einfach zu wenig natürliche Plätze für die heimischen Höhlenbrüter. Umso wichtiger die Arbeit der Vogelschützer, die in diesen Tagen noch bei vielen anderen Schulen im Landkreis Termine haben, bis dann die Brutsaison so richtig losgeht.
Foto: Schneider | (schd) Schon von Weitem ist ein rhythmisches Hämmern zu hören, das verrät: Hier in der Grafenrheinfelder Grundschule wird gerade emsig gewerkelt. Und das dazu noch völlig freiwillig.
Schon von Weitem ist ein rhythmisches Hämmern zu hören, das verrät: Hier in der Grafenrheinfelder Grundschule wird gerade emsig gewerkelt. Und das dazu noch völlig freiwillig. Denn es ist Nachmittag, und die Schüler der dritten und vierten Klassen bauen in ihrer Freizeit Nistkästen, ein turnusmäßiges Angebot des Schweinfurter Vogelschutzvereins. Die Nisthilfen werden auch dringend benötigt, wie Manfred Lorenz und Udo Kosswski vom Vogelschutzverein den Kindern in einer theoretischen Einführung erläutern. Die Holzkästen bieten Unterschlupf, schützen vor Feinden, ermöglichen ungestörtes Brüten und sichern damit den Fortbestand heimischer Vogelarten. Die Höhlenbrüter sind darauf angewiesen, und manche der Vögel, lernen die Kinder, stehen schon auf der sogenannten roten Liste der gefährdeten Brutvogelarten, wie der Gartenrotschwanz. Oft fehlen die natürlichen Nistplätze in alten Bäumen, Mauern oder Scheunen (durch die dichte Besiedelung des Lebensraumes). Die Nistkästen sind ein beliebtes Ausweichquartier. Das Material stellt der Verein, die Kinder leisten nur einen Unkostenbeitrag und nehmen das zusammengezimmerte Werk dann mit nach Hause, um es im Garten aufzuhängen. Ungefähr zehn Jahre beträgt die Lebensdauer eines solchen Kastens. Einmal im Jahr, im Herbst nach der Brutzeit muss er sauber gemacht werden. Auch das lernen die insgesamt 34 Grafenrheinfelder Grundschüler, die an drei Tagen am Nachmittag in Kleingruppen emsig gewerkelt und aufgepasst haben gleich mit der terminlichen Orientierungshilfe: wenn die Schule im neuen Schuljahr wieder losgeht, muss geputzt werden. Seit 40 Jahren sind die ehrenamtlichen Mitarbeiter des Vogelschutzvereins in den Schulen und Kindergärten des Landkreises mit der Mission unterwegs, den Kindern die Natur vor der eigenen Haustür näher zu bringen. Das Angebot wird liebend gerne angenommen, mittlerweile melden sich die Einrichtungen in regelmäßigen Abständen für die Nistkastenaktion, die von November bis März angeboten wird. Und auch die Brutvögel nehmen die hölzernen Angebote gerne an, von unbewohnten Schreinerarbeiten hat er noch nicht gehört, meint Kosswski. Dafür gibt es einfach zu wenig natürliche Plätze für die heimischen Höhlenbrüter. Umso wichtiger die Arbeit der Vogelschützer, die in diesen Tagen noch bei vielen anderen Schulen im Landkreis Termine haben, bis dann die Brutsaison so richtig losgeht.
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