Berlin

Erste Staatliche Museen in Berlin haben wieder geöffnet

Museen in Berlin       -  Nach dem coronabedingten Lockdown haben die ersten Staatlichen Museen in Berlin wieder geöffnet. Auch das Pergamonmuseum empfängt wieder Besucher.
Foto: Paul Zinken/dpa-Zentralbild/dpa | Nach dem coronabedingten Lockdown haben die ersten Staatlichen Museen in Berlin wieder geöffnet. Auch das Pergamonmuseum empfängt wieder Besucher.

Nach Monaten im kulturellen Lockdown haben am Dienstag (16. März) in Berlin die ersten Staatlichen Museen wieder ihre Türen für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Zum Wiederbeginn wurden nach Angaben der Museen seit Freitag rund 13.000 Tickets verkauft.

Der Zugang zu Neuem Museum, Alter Nationalgalerie, James-Simon-Galerie, Pergamonmuseum und Panorama auf der Museumsinsel Berlin sowie dem Museum Europäischer Kulturen in Dahlem ist wegen der Corona-Maßnahmen nur mit Online-Tickets , Zeitfenster und Hygienemaßnahmen möglich. Anfang April sollen weitere Häuser folgen.

Zudem dürfen die Museen im Vergleich zur Öffnungsphase nach dem Lockdown im vergangenen Jahr nur halb so viele Interessierte einlassen, weil nun vier statt zwei Quadratmeter pro Besucherin oder Besucher zur Verfügung stehen müssen.

Viele der Zeitfenster waren deswegen rasch ausgebucht. Die Museen schalten zunächst nur 14 Tage im Voraus frei, um gegebenenfalls schnell auf aktuelle Entwicklungen reagieren zu können und aufwendige Rückgaben bei erneuten Schließungen zu vermeiden.

Zu den Staatlichen Museen Berlin gehören 15 Sammlungen mit 4,7 Millionen Objekten an 19 Standorten. Die Museen besuchten 2019, dem letzten Jahr vor Corona, fast 4,2 Millionen Menschen, davon allein knapp 3,1 Millionen die Häuser der Museumsinsel.

Ebenfalls bereits geöffnet sind der Pei-Bau des Deutschen Historischen Museums oder die Gedenkstätten Deutscher Widerstand und Plötzensee. In den kommenden Tagen wollen zudem etwa das Kunsthaus Dahlem und die Berlinische Galerie (17.) oder das Jüdische Museum (26.) ihren Betrieb wieder aufnehmen.

Das neue Berliner Zukunftsmuseum Futurium öffnet ab Samstag (20. März) nach der Corona-Zwangspause wieder seine Türen. Neben der 3000 Quadratmeter großen Ausstellung ist als besonderes Highlight bis Ende April das Kunstwerk „Earth Speakr” von Olafur Eliasson im Foyer zu sehen, wie das Museum am Dienstag ankündigte. Besuche müssen vorab online gebucht werden. Dafür gibt es ab Donnerstag Tickets für Zeitfenster. Eröffnet wurde das Haus in der Nähe des Hauptbahnhofs im September 2019. Dort dreht sich alles um die Zukunft und die Frage „Wie wollen wir leben?”.

© dpa-infocom, dpa:210317-99-855529/9

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