DDC bei "Got to Dance": „Wir wollen, dass unsere Show perfekt ist“

Ins Finale von „Got to Dance“ haben sie es geschafft. Aber wird die Dancefloor Destruction Crew (DDC) aus Schweinfurt die Tanz-Casting-Show auch gewinnen? Das entscheidet sich an diesem Freitag in Sat.1. Dann treten zwölf Dance Acts gegeneinander an. Aber nicht die Jury – bestehend aus Howard Donald, Palina Rojinski und Nikeata Thompson – entscheidet, wer Deutschlands bester Dance Act wird und 100 000 Euro gewinnt, sondern die Zuschauer. Gut für die Schweinfurter Breakdancer Daniel Barthelmes, Marcel Geißler, Gregory Strischewsky, Jannis Rupprecht und Alexander Pollner, denn beim Online-Voting sind sie schon mal ganz weit vorne. Wir haben mit den Jungs von DDC zwei Tage vor dem Finale telefoniert.
Im Halbfinale von „Got to Dance“ sind sie als Pfadfinder aufgetreten: Wie die Show der Schweinfurter Dancefloor Destruction Crew im Finale aussehen wird, ist noch geheim.
Im Halbfinale von „Got to Dance“ sind sie als Pfadfinder aufgetreten: Wie die Show der Schweinfurter Dancefloor Destruction Crew im Finale aussehen wird, ist noch geheim. Foto: Willi Weber, Sat.1/ProSieben

Frage: Seid ihr schon aufgeregt?

Marcel Geissler: Das kommt erst kurz vor der Show. Jetzt sind wir noch dabei, die Show fertigzustellen und zu perfektionieren. Im Moment ist einfach nur Stress. Da denkt man einfach nicht daran, dass man am Freitagabend auf der Bühne vor einem Millionenpublikum steht. Das realisiert man wirklich erst eine Stunde vor der Live Show.

Habt ihr damit gerechnet, dass ihr es bis ins Finale schafft? Die Entscheidung im Halbfinale war ja ziemlich spannend . . .

Marcel: Team Recycled war schon Favorit – haben wir gedacht. Daher haben wir sehr viel Respekt vor ihnen gehabt und haben uns überlegt, dass wir richtig auspacken und geile Moves zeigen müssen, um gegen die 18 Mann zu gewinnen. Und auch nach dem Jury-Urteil waren wir alle ziemlich unsicher und haben eigentlich gedacht, dass Team Recycled weiterkommt, da Palina und Howard eher für sie waren. Aber Nikeata hat das anscheinend rausgerissen und wir haben im Duell gewonnen. Wir waren natürlich auch sehr froh darüber, dass dann noch das Publikum für uns gevotet hat. Jetzt hoffen wir natürlich auch, dass die Zuschauer am Freitag wieder sehr oft für uns anruft.

Habt ihr euch die Kritik der Jury im Halbfinale zu Herzen genommen?

Alexander Pollner: Wir nehmen uns natürlich alles zu Herzen, was die Jury sagt. Wir haben nur nicht alles verstanden. Zum Beispiel die Kritik von Palina, dass wir zu perfektionistisch sind. Eigentlich ist das für uns eine positive Aussage, weil wir wollen ja, dass unsere Show perfekt ist. Deswegen haben wir nicht ganz verstanden, was sie gemeint hat. Aber wir werden uns weiter bemühen und machen jetzt ein paar kleine Fehler rein . . . nein, das war nur Spaß! Und die Kritik von Howard, dass wir zu viele unterschiedliche Musikstile reingenommen haben, haben wir für die nächste Show beachtet. Die Kritik von Nikeata war ja positiv. Das hat uns überrascht, dass sie so weggeflasht war. Die hat uns dann auch den Hintern gerettet.

Bekommt ihr von der Jury im Vorfeld etwas mit?

Alexander Pollner: Nee, nee. Von der Jury bekommt man vorher nichts mit. Höchstens, dass sie mal bei der Generalprobe dabei sind. Ansonsten sieht man sie nur in der Sendung und bei der After-Show-Party. Aber Gespräche und so hat man nicht so viel mit der Jury.

Habt ihr fürs Finale wieder eine ganz neue Show?

Alexander: Ja, klar. Wir haben komplett was Neues gemacht. Auch neue Kostüme – die müssen wir gleich noch anprobieren. Wir sind gespannt, was wir diesmal kriegen. Das Thema kann ich jetzt noch nicht verraten. Das ist eine Überraschung. Aber es wird ein bisschen seriöser am Anfang, eleganter, aber dann kommen wir wieder ins unseren alten Trott und es wird lustiger.

Was wird für euch am Schwersten im Finale?

Alexander: Die Show perfekt zu tanzen natürlich. Wir müssen noch viel, viel üben. Und die Aufregung wir auch eine große Rolle spielen, weil da wirklich nur Top Acts dabei sind. Die Nervosität wird größer sein.

Wer ist für euch die größere Konkurrenz: große Gruppen oder Solotänzer?

Marcel: Im Finale sind eigentlich alle große Konkurrenten, denn sonst wären sie ja nicht im Finale. Ich denke auf jeden Fall, dass die Gruppen mehr Vorteile haben, weil sie mehr machen, mit mehr Bildern arbeiten können. Auf jeden Fall sind alle starke Konkurrenten.

Dieses Wochenende wird für euch ziemlich anstrengend: Am Freitag ist das Finale von „Got to Dance“ in Köln, am Samstag tretet ihr beim Bayerischen Sportpreis in München auf . . .

Marcel: Dass wir ins Finale von „Got to Dance“ gekommen sind, bedeutet schon auch mehr Stress. Wir müssen gleich danach am Samstagmorgen nach München zur Probe dort fahren. Die Verleihung des Bayerischen Sportpreises wird ja auch aufgezeichnet und im Bayerischen Fernsehen ausgestrahlt. Das ist dann auch noch einmal eine andere Show, die wir da performen. Aber das alles ist angenehmer Stress, weil es so viel Spaß macht.

Was ist euer Wunsch fürs Finale?

Marcel: Dass das Publikum begeistert ist. Dass wir Spaß haben und dass alles klappt. Das die Jury uns gut beurteilt und dass das Publikum für uns anruft. Dass wir positives Feedback bekommen und sympathisch rüberkommen und einfach zeigen können, wer wir sind und was wir machen – und damit letztendlich auch gewinnen können.

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