WÜRZBURG

Nach Skandal-Auftritt: Rapper Sido schweigt

Zuspruch und Unterstützung bekommt die 16-jährige Xhana, die von Sido grundlos vergangene Woche aus dem Konzert im Sounspark Ost in Würzburg geworfen wurde, von mainpost.de-Lesern. In vielen Kommentaren sagen sie auf mainpost.de ihre Meinung.
„Schmeißt mal die blone Braut raus.“ – Mit diesen Worten hat Sido die 16-jährige Xhana aus seinem Konzert in Würzburg werfen lassen. Foto: FOTO Susanne Rosenfeld

„Sido setz die Maske wieder auf, ich will dein Gesicht nicht mehr sehen! Geh in den Sandkasten spielen, aber mach nicht auf cool!“, kommentiert ein Leser den Artikel, der am Dienstag auf daily X erschienen ist. Rund 30 Kommentaresind mittlerweile auf mainpost.de eingelaufen, die meisten User sind entsetzt über das Verhalten von Rapper Sido. Xhana und ihre Mutter freuen sich über das positive Feedback: „Das ist echt klasse, wie die Leute reagieren.“

Nicht nur über den Zuspruch auf mainpost.de hat sich Xhana gefreut, sondern auch über die Entschuldigung von Klaus Fischer von Argo-Konzerte, dem Konzertveranstalter. Als kleine Wiedergutmachung lädt er die 16-Jährige und eine Begleitperson zu einem von Argo veranstalteten Konzert ein. „Ich habe mir...



...das Kool Savas-Konzert im Januar ausgesucht“, verrät die Schülerin im Gespräch mit daily X.

Xhana wartet noch auf Sidos Entschuldigung. Foto: FOTO C. Petzold
Auch den Einsatz eines Begleiters von Xhana lobt eine Kommentatorin, die selbst beim Konzert war und die Szene beobachtet hat. Wie Xhanas Mutter erzählt, war die 16-Jährige mit ihrem 14 Jahre alten Bruder dort, begleitet wurden die beiden von einem 28 Jahre alten Freund der Familie. Er hat sich zwischen die Männer vom Soundpark-Ost-Sicherheitsdienst und Xhana gestellt, als sie nach Sidos Aufforderung auf die zierliche Schülerin zugelaufen sind. „Ich bin ja total erschrocken, als die plötzlich ankamen“, sagt Xhana.

Auf eine Entschuldigung oder Stellungnahme von Sido oder Aggro Berlin, dem Plattenlabel bei dem der Skandalrapper unter Vertrag ist, wartet Xhana noch. Auch gegenüber daily X war Aggro Berlin bisher zu keinem Kommentar bereit.

„Ich hätte nie im Traum daran gedacht, das so etwas passiert“, sagt Xhanas Mutter. Sie selbst war mit ihrem Sohn schon einmal auf einem Bushido-Konzert. „Das lief alles ganz normal und gesittet ab“, erinnert sie sich. Schade für ihre Tochter findet sie neben der ganzen Aufregung auch, dass die 16-Jährige gerade bei ihrem ersten Konzert so eine Erfahrung machen musste. „Ich hätte ihr einen schöneren Abend gewünscht.“ 

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