Sekunde mal!

Wieder einer dieser Tage, an denen ich keine Vorlesung hatte und trotzdem von morgens bis abends auf dem Campus war. Genauer gesagt im Lesesaal der Uni-Bibliothek.
Sekunde mal!

In gewohnter Manier habe ich bis kurz vor Abgabetermin gewartet, um mich mich mit dem Thema meiner Hausarbeit auseinanderzusetzen. Und auch die Klausuren schreiben sich nicht von alleine. Also lese ich den ganzen Tag, schreibe zusammen, trinke Kaffee. Das Ergebnis: Meine Hausarbeit hat zwar einigermaßen Form angenommen, aber in meinem Kopf scheint sich nur noch Hirn-Matsch zu befinden. So wie einem die Muskeln nach dem Sport wehtun, schmerzt mein Kopf vom vielen Denken. Ich lasse mich in mein Bett fallen und erwische mich schon kurze Zeit später mit einem Buch in der Hand. Schon wieder lesen? Ja, aber diesmal stören mich keine Querverweise, Literaturangaben und komplexen Schaubilder. Es ist die banale Geschichte eines Mannes, der ein ganzes Buch darüber schreibt, wie er in sechs Monaten Gitarre spielen lernt. Ich bin begeistert von dieser wunderschönen Geschichte und freue mich, dass die Welt nicht nur aus funktionslogischen Zusammenhängen besteht. Lesen kann so schön sein!

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