Ursula James: „Ich bin ständig am Singen“

Bildhübsch, lange dunkle Haare, 1,80 Meter groß, schlank und ein strahlendes Lächeln – keine Frage: Ursula James hätte das Zeug zum Model. Doch die 20-Jährige aus Bad Kissingen hat einen anderen Traum: Sie will Sängerin werden. Deswegen macht sie mit bei „Deutschland sucht den Superstar“. Sie hat es bereits unter die Besten 15 geschafft, jetzt freut sie sich auf die Live-Show, die am Samstag ab 20.15 Uhr auf RTL gesendet wird. Seit einer Woche bereitetet sie sich in Köln darauf vor. Wir haben mit Ursula James gesprochen.
Ursula James       -  Ursula James als Stargast beim MainTopmodel Finale 2011. Jetzt ist sie bei Deutschland sucht den Superstar.
Ursula James als Stargast beim MainTopmodel Finale 2011. Jetzt ist sie bei Deutschland sucht den Superstar. Foto: Chris Weiß
Frage: Erstmal herzlichen Glückwunsch! Wie geht es Dir zwei Tage vor der Show?

Ursula James: Mit geht's gut, sehr gut. Ich bin noch ganz entspannt. Ein bisschen aufgeregt, aber sonst passt alles.

Sind die Tage vor der Show sehr durchgeplant?

James: Wir machen Vocal Coaching, Maske, Styling und gehen auch mal ins Tanzstudio für den Gruppenauftritt.

Was wirst Du am Samstag in der Show singen?

James: Das soll noch eine Überraschung bleiben.

Suchst Du Dir die Titel selbst aus?

James: Wir machen das in Zusammenarbeit mit den Coaches. Da suchen wir aus, was am besten zu mir und zur Show passt.

Eine Kollegin meinte: Bei den bisherigen acht Shows habe immer der gewonnen, der geweint hat. Du hattest beim Recall auch einige Male Tränen in den Augen.

James: Das ist doch etwas ganz Menschliches. Man muss jeden Tag aufs Neue überzeugen, ist in einer fremden Umgebung mit vielen neuen Leuten. Da ist es doch normal, dass man die ein oder andere eine Träne vergießt.

Der Recall auf den Malediven war im November. Dass Du es in die Liveshow geschafft hast, durftest Du bis jetzt nicht verraten. War es schwer, so lange den Mund zu halten?

James: Man möchte schon erzählen, was man erlebt hat. Aber ich möchte ja auch, dass die Leute überrascht sind. Danach freuen sie sich umso mehr und sagen: ,Das ist ja toll – und trotzdem stehst Du hinterm Tresen und bist freundlich.' Meine Familie und meine besten Freunde wussten das natürlich.

Inwieweit haben die Ausschnitte aus dem Recall wiedergegeben, was wirklich auf den Malediven passiert ist?

James: Sie haben schon ganz gut aufgegriffen, was wir dort erlebt haben. Natürlich hat man auch mal eine halbe Stunde Zeit, sich auf die Liege zu legen oder ins Meer schwimmen zu geben.

Die meisten Sieger dieser Shows sind keine Superstars geworden sondern in der Versenkung verschwunden . . .

James: So weit denke ich noch gar nicht voraus. Ich denke Stück für Stück. Wenn ich unter die Top zehn komme, bereite ich mich auf die Top neun vor – und so weiter.

Juror Bruce Darnell, der ja aus der Modebranche kommt, sagte, mit Deiner Größe und Deinem Aussehen könntest Du auch Karriere als Modell machen. Würde Dich das auch reizen?

James: Was heißt reizen?! Ich hab mir schon mal überlegt, bei einem Model-Casting mitzumachen. Aber Model ist nicht mein Traumberuf. Deswegen bin ich jetzt hier – weil ich gerne singe.

Aber Bruce Darnell war auch kritisch. „Du siehst super aus. Aber eine große Stimme haben wir nicht gefunden“ urteilte er, bevor er Dich dann doch in die Live-Show weiterschickte. Wie gehst Du damit um?

James: Professionell. Es hat ja jeder seine Vor- und Nachteile. Für mein Aussehen kann ich ja nichts, das habe ich Papa und Mama zu verdanken. Meine Schwäche ist etwas, das ich verbessern kann, durch Üben und Anstrengen. Das habe ich meiner Meinung auch gemacht von Show zu Show. Hier in Köln habe ich jetzt jeden Tag Vocal Coaching. Ich bin ständig am Singen, wenn ich Radio hör, unter der Dusche . . .

Solltest nicht Du selbst gewinnen: Wem der anderen Kandidaten traust Du einen Sieg am ehesten zu?

James: (lässt sich Zeit mit der Antwort und überlegt) Schwere Frage . . . Am meisten gönnen würde ich's Jesse Ritch – weil er als Mensch nett ist und von der Stimme her überzeugt.

Was wartest Du von dir bei deinem Live-Auftritt Samstag?

James: Natürlich will ich in die Top Ten, das ist mein großes Ziel. Dafür werde ich alles geben und mich von meiner besten Seite zeigen.

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