Immer der Gen-Spur nach

Massen-DNA-TestEin Mordfall wird neu aufgerollt: In Obertheres müssen 100 Männer zum Gentest. Bei früheren Gewaltdelikten in Unterfranken führte die Ermittlungsmethode zu teils verblüffenden Erfolgen.
Ein Polizeibeamter nimmt eine Speichelprobe (Szene gestellt). Foto: Foto: dpa
Manchmal hängt die Aufklärung eines Verbrechens buchstäblich an einem Haar – wie im Fall der in Australien getöteten Simone Strobel. Ein einzelnes ausgerissenes Haar ohne Wurzel fand die Spurensicherung 2005 am Tatort neben der Leiche der jungen Frau aus Rieden (Lkr. Würzburg). Es könnte – auch fünf Jahre später – die Anwesenheit des Mörders am Tatort beweisen. Wenn die DNA-Spur mit der eines Tatverdächtigen übereinstimmt, wäre eine Aussage widerlegt, er sei nie dort gewesen. Aber die Staatsanwaltschaft zögert in diesem Fall bis heute. Zwar habe die Rechtsmedizin seit den Anfängen der DNA-Analyse im ...
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