WÜRZBURG

Marienkäfer-Alarm: Achtung, die „Chinesen“ kommen

Er vermehrt sich, was das Zeug hält. Er gilt als räuberisch und scheut selbst vor Kannibalismus nicht zurück. Und er könnte zur ernsten Gefahr für Mainfrankens Winzer werden: Der asiatische Marienkäfer.
Rund 1000 asiatische Marienkäfer hat der Würzburger Biologe Rainer Heß gesammelt. Die „Chinesen“ haben bis zu 19 Punkte und sind vor allem an ihrer typischen M-Zeichnung am Halsschild zu erkennen. Foto: FOTO Rainer Hess
Seit Sommer letzten Jahres studiert der Würzburger Diplom-Biologe Rainer Heß das Phänomen der „Chinesen“, wie er sie salopp bezeichnet. Tausend Stück von den mehr oder weniger gepunkteten Tierchen hat er gesammelt, getrocknet und im Kühlschrank konserviert. Über Monate hat er auch nach einem klassischen deutschen Sieben-Punkt-Marienkäfer gesucht. Vergeblich. Erst vor wenigen Tagen wurde er schließlich fündig. In Gössenheim im Landkreis Main-Spessart. Hauswand voller Puppen Die Chinesen dagegen muss er nicht suchen. Er trifft sie in Riesenschwärmen. Aufgefallen sind sie ihm erstmals vor einem Jahr. Seine ...
Jetzt weiterlesen
  • Unbegrenzter Zugriff auf mainpost.de
  • Unterfrankens größtes Nachrichtenportal
  • Keine Verpflichtung, monatlich kündbar
30 Tage kostenlos testen
Login für Abonnenten
Weitere Informationen