WÜRZBURG

Masern: Risiko von tödlichen Folgen

Das Risiko von tödlichen Spätfolgen nach einer Maserninfektion ist für Kinder offenbar rund 30 Mal höher als bisher angenommen.
Der charakteristische Masern-Ausschlag: Das auf der gestrigen Thema-Seite abgebildete Kind hatte Windpocken. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen. Foto: Foto: cdc
(epd/geha) Das Risiko von tödlichen Spätfolgen nach einer Maserninfektion ist für Kinder offenbar rund 30 Mal höher als bisher angenommen. Forscher der Uni Würzburg und des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit haben errechnet, dass das Risiko für Kinder unter fünf Jahren bei 1 zu 3300 und nicht wie bislang angenommen bei 1 zu 100 000 liegt, dass bei ihnen auch viele Jahre nach einer Infektion mit Masern die Subakute sklerosierende Panenzephalitis (SSPE) auftritt. Die SSPE ist eine stets tödlich endende Entzündung des Gehirns. „Die SSPE betrifft vor allem Kinder und tritt in ...