Claudia Kneifel

Claudia Kneifel ist seit 2006 Reporterin für den regionalen und überregionalen Teil der Main-Post. Vorher war sie für die Jugendredaktion der Main-Post daily X verantwortlich. Als gebürtige Oberfränkin, die seit fast 30 Jahren in Unterfranken lebt, liebt sie Franken über alles. Daher zählt es auch zu ihren Lieblingsaufgaben, die jährliche Sommerserie dieser Zeitung zu betreuen. Unter ihrer Federführung sind Serien über Burgen und Schlösser, Kirchen und Klöster, historische Gebäude und Gärten und Parks in Franken entstanden. Seit knapp fünf Jahren ist sie für die Berichterstattung rund um das Thema Rente, Altersvorsorge und demografischer Wandel in dieser Zeitung verantwortlich.  Alle Themen rund um den Ruhestand finden Sie hier: www.mainpost.de/rente

Aktuelle Leser-Kommentare

  • derrik (842 Kommentare)

    Ist leider so.

    Die Welt um uns hat sich radikal verändert, nur Schule in Deutschland lief bisher immer noch wie seit hunderten Jahren. Die größte Innovation war, dass man Griffel und Schiefertafel durch Papier und Stift ersetzt hat. Ach ja, und dass die Schüler im Winter kein Holzscheit zum Heizen des Klassenzimmers mehr mitbringen müssen.

    Das ganze Dilemma kommt nun dank Corona zum Vorschein. Und das liegt nicht nur an der mangelnden Ausstattung der Schüler. Manche Lehrer sind genauso ahnungslos und überfordert wie die Schüler. Da herrscht Unkenntnis wie man in der offiziellen Lernplattform Mebis Aufgaben verteilt, dann fehlt mal der Upload-Link, Chat- und Forenfunktionen werden nicht genutzt. Stattdessen wir alles doppelt und dreifach per eMail hin und her geschickt. Videokonferenzen werden durch Fremde gestört, weil man nicht weiß, wie man so eine Sitzung absichert, etc.

    Ich erlebe das tagtäglich mit meinen eigenen Kindern. Ein Armutszeugnis

    Aus dem Artikel: Schule daheim: Wie gut und (un)gerecht ist digitaler Unterricht?

  • Walkerfriend (150 Kommentare)

    Das ist bei weitem noch nicht so, dass es in jedem Dorf richtig gutes Internet gibt. Da hinken manche Gemeinden sehr hinterher, auch deshalb, weil sich das für die Anbieter nicht gelohnt hat. Jedes Kind ein Smartphone? Da leben Sie wahrscheinlich in einer verkehrten Welt. Es gibt genug Eltern, die ein Smartphone ihren Kindern erst ab einem gewissen Alter geben. Zumal empfohlen wird, dass Kinder erst ab der fünften Klasse eines haben sollen, damit diese nicht ewig am Bildschirm hängen. Es ist auch ein gewaltiger Unterschied zwischen stationärem Unterricht und Online-Plattformen bzw. verteilten Arbeitsblättern zum Selbstlernen ist. Ein Lehrer kann noch was erklären, wenn das Kind nachhakt. Ist ein Kind eh schon schwächer, nützen ihm diese Selbstlernvarianten gar nichts.

    Aus dem Artikel: Schule daheim: Wie gut und (un)gerecht ist digitaler Unterricht?

  • vob (1211 Kommentare)

    Ob uns das gefällt oder nicht: Die Pandemie wird uns zu Außergewöhnlichem zwingen, bis es einen Impfstoff gibt. Auch im Herbst und Winter.
    Deswegen: Sommerferien auf 3 Wochen verkürzen und dann intensiv den digitalen Unterricht vorbereiten.

    Aus dem Artikel: Schule daheim: Wie gut und (un)gerecht ist digitaler Unterricht?

  • tinawue (9 Kommentare)

    "Mit dem Digitalpakt wird seit März 2019... Zudem seien zahlreiche Schulen noch dabei, erst einmal ihre aktuelle Ausstattung zu prüfen und ihren Bedarf zu ermitteln."

    Seit März 2019?! Aha...

    Aus dem Artikel: Schule daheim: Wie gut und (un)gerecht ist digitaler Unterricht?

  • max2010 (1106 Kommentare)

    Das Problem sind doch die Gemeinden. Wenn die Uni (von Bayern finanziert) mal eben die marode Mensa saniert, sind schnell 25 Millionen Euro ausgegeben. Schon seit 20 Jahren muss man sich fragen, warum eigentlich jeder Lehrer seine Zeit mit der Erstellung von Arbeitsmaterialen gibt und kein Landesportal, wo diese sich das Zeug ziehen können. Wieso müssen Lehrer mit ihrem privaten Sachen arbeiten? Das würde keine Firma machen, noch ist das datenschutztechnisch erlaubt. Genauso sollte es auch Hiwis geben, die das Benoten und Standardaufgaben der Lehrer abnehmen, damit diese sich auf ihre Kompetenzen konzentrieren können: Das Lehren!

    Leider ist aber Schule eine kommunale Angelegenheit. Wir kennen ja auch die Geschichten, dass Lehrer mal gerne im August zum Arbeitsamt gehen müssen.

    Aus dem Artikel: Schule daheim: Wie gut und (un)gerecht ist digitaler Unterricht?