Gisela Rauch

Aktuelle Leser-Kommentare

  • JoergNellen (28 Kommentare)

    Tja, der Minister. Alle Erleichterungen, die jetzt gestrichen werden, werden von den Lehrkräften selbst bezahlt. Zum Beispiel Antragsruhstand vor dem gesetzlichen Ruhestandsalter. Da nehmen die Betroffenen lebenslang Abstriche von ihrer Pension in Kauf. Trotzdem gestrichen.
    Oder Sabbatjahr. Das ist ein Teilzeitmodell, das über mehrere Jahre läuft. Aber immer verzichtet man auf ein ganzes Jahresgehalt und nimmt wegen der Teilzeit Abstriche bei der Pension in Kauf. Trotzdem gestrichen.

    Die einzige Erleichterung, die den Betroffenen etwas gebracht hätte, ist ein faires Gehalt. A13 Einstiegsgehalt für alle Lehrämter, gleiche Aufstiegschancen in allen Schularten. Das wäre was. Aber Arbeitszeit erhöhen und Rentenalter verlängern, das scheint billiger.

    Hier wurde leider das Zuckerbrot vergessen, um die Beschäftgten bei der Stange zu halten. Peitsche allein wirkt nicht.
    Jörg Nellen, Bildungsgewerkschaft GEW Unterfranken

    Aus dem Artikel: Trotz Lehrer-Protesten: Kultusminister Piazolo bleibt hart

  • glaubt-nicht-alles (3626 Kommentare)

    Endlich darf auch det Minister mal seine Sicht hier ausführlich darlegen; Zeit wurde es!
    Aber wie d....lich und fast schon manipulativ ist denn die letzte Frage? Glaubt die Frau Rauch wirklich, das würde er ausgerechnet ihrem Blatt sagen🤣🤣??

    Aus dem Artikel: Trotz Lehrer-Protesten: Kultusminister Piazolo bleibt hart

  • grayjohn (6212 Kommentare)

    Mir tun noch mehr die Schüler/innen Leid -

    was gibt das für einen Unterricht bei einer ausgebrannten, frustrierten Lehrkraft?

    Und welche Perspektiven für den Nachwuchs gibt es, wenn auf den offenbaren Mangel an Leuten, die sich das antun (lassen) wollen, seitens des Ministeriums mit weiteren Repressalien reagiert wird statt sich zu überlegen (und umzusetzen!), was man besser machen kann?

    Und das alles zu einer Zeit, wo es aufgrund des "demografischen Wandels" wichtiger denn je ist, möglichst niemanden bei der Ausbildung (insbesondere bereits der elementaren!!) hintenrunterfallen zu lassen?!

    Wenn uns auf die aktuellen Herausforderungen wirklich nichts anderes einfällt, als möglichst vielen(!) die Zeit der Ausbildung zu vermiesen, braucht es niemanden zu verwundern, wenn in spätestens 30 Jahren die Musik bei Innovativität und Produktivität definitiv woanders spielt als in Deutschland.

    Und sowas Dank Leuten wie diesem Minister, die nicht über den eigenen Tellerrand gucken wollen!

    Aus dem Artikel: "Das ist nicht gerecht": Würzburger Förderlehrerin darf nach 42 Dienstjahren nicht in Ruhestand

  • juwevi (1 Kommentar)

    … ich kann den Wunsch nachvollziehen, Förderlehrer*innen haben noch mehr Druck als Regelschullehrer*innen. Irgendwann ist man durch, das gilt aber beinahe für jeden Beruf. Schlimm, dass die Damen und Herren in der Politik jahrelang die Augen und Ohren verschlossen haben und diese Entwicklung absehbar war. Und wer wäre nicht verstimmt, wenn einem etwas, was Jahrzehnte lang sicher war, kurz vor Zieleinlauf weggenommen wird. Natürlich kann man da sagen: stellt dich nicht so an, es ist nur ein Jahr. Aber es ist keine Lösung in Sicht und wenn hier einer kritisiert gehört, dann sind es die, die diese Gesetze machen, bei weitaus höhreren Bezügen als Frau S. Kaum jemand kann nachvollziehen was es bedeutet Lehrer*in zu sein oder Altenpfleger*in oder Ärzt*in oder Fliesenleger*in, zugegebener Maßen auch Politiker*in. Mich nerven diese Stigmata, die jedem Beruf anheften. Jeder neidet und denkt, dass es ihm schlechter geht. Gibt es noch so etwas wie Solidarität?

    Aus dem Artikel: "Das ist nicht gerecht": Würzburger Förderlehrerin darf nach 42 Dienstjahren nicht in Ruhestand

  • schneiderassa (267 Kommentare)

    Ich habe aufmerksam gelesen und bin der Meinung hier einen Grünen hoch 3 als Schreiber erkannt zu haben. Die wirklichen Probleme unseres Landes werden durch viele Nebenkriegsschauplätze vergessen. Die Strömungen welche unsere demokratische Staatsform verändern wollen werden immer lauter und agresiver

    Aus dem Artikel: Samstagsbrief: Herr Seehofer, sollen wir alle auf die Straße?