Ralph Heringlehner

Aktuelle Leser-Kommentare

  • Frau Steigerwaelder (362 Kommentare)

    Ein schönes Interview.
    Allerdings gehört auch Herr Assmann zu den Leuten, denen die Wurzeln der Europäischen Union nicht klar sind. Das waren Politiker, die nicht aus aufklärerischen, sondern aus ganz explizit und auch offen verkündeten CHRISTLICHEN Motiven!
    Und - was die Rolle der Religionen angeht - finde ich absolut nicht, dass sie sich zurücknehmen sollen im politischen Diskurs! Sie haben im Gegenteil, wie jede andere gesellschaftlich relevante Gruppe, ihre Stimme einzubringen (allerdings ohne den Anspruch, dass alles 1:1 umgesetzt werden wird). Aber mahnende Stimmen tun unserer Gesellschaft heute mehr als gut!

    Aus dem Artikel: Friedenspreisträger: „Die Religion muss sich zurücknehmen“

  • Frau 1958kosb (173 Kommentare)

    Die hatten wenigsten noch einen A... in der Hose.

    Aus dem Artikel: 1968: War da was?

  • Neutral ticktricktrack (1054 Kommentare)

    Ausschwitz wird immer als Synonym für Konzentrationslager gebraucht.
    Waren deswegen die anderen KZs weniger Systemrelevant? Zu meiner Schulzeit wurde massiv versucht, uns ein Schuldgefühl einzureden. Wozu?
    Jedes Land hat seine "Leichen" im Keller. Sind diese Menschen weniger wert als die Juden, sich bis zum heutigen Tage als allein geschundenes Volk halten? DAS ist es, was mich an dieser ganzen Diskussion stört. Diese einzig jüdisch geschichtlich - geltende Verknüpfung stört mich seit der ersten Schulstunde. Der Staat Israel mit all seinen menschenverachtenden Aktionen gegen Andersdenkende ist keinen Deut besser als die Nazis. DAS wollen sie nicht hören und akzeptieren.
    Das "Vergessen" darf nicht stattfinden. Nur das wie, das muss ich mir nicht immer wieder als Deutscher einreden lassen, wie ich damit umzugehen habe.
    Diesbezüglich muss dieses Thema schulisch anders angegangen werden, die Schulbücher umzuschreiben ist politisch nicht gewolllt. Was soll der Besuch in einem KZ nutzen

    Aus dem Artikel: Warum wir nicht vergessen dürfen

  • Neutral deltatango (973 Kommentare)

    @ThomasB

    Nein, eine vererbte Schuld gibt es nicht. Das ist wohl richtig.

    Was aber auch wichtig und richtig ist: wir sollten nicht vergessen, was passiert ist und wie es dazu kam und wir, also auch die nachfolgenden Generationen, sollte wissen, wer dafür verantwortlich war. In diesem Sinne ist das sehr wohl ein Erbe mit der Verpflichtung zur besonderen Verantwortung. Niemand zwingt uns, deshalb in Sack und Asche herumzulaufen, aber gerade in Zeiten einer neuen Verharmlosung braunen Gedankenguts ist besonders genaues Hinsehen gefragt. Dabei fühle ich mich übrigens weder hündisch noch unterwürfig, ich gehe das Thema sehr aufrecht an.

    Angesichts der Tatsache, daß inzwischen, wenn man aktuellen Umfragen Glauben schenken darf, mehr als ein Drittel aller Schüler mit dem Begriff Auschwitz nichts anzufangen weiß und eine erkleckliche Anzahl junger Menschen - mit oder ohne Migrationshintergrund - antisemitische und homophobe Ansichten pflegen, kann ein Besuch in einem KZ wohl kaum schaden

    Aus dem Artikel: Warum wir nicht vergessen dürfen