Lukas Kutschera

Aktuelle Leser-Kommentare

  • Gutzuwissen (4 Kommentare)

    Lieber Lukas,
    Auch Sie wollen für Ihre Leistung entlohnt werden. Vermutlich haben auch Sie Verpflichtungen zu erfüllen (Miete, Familie, laufende Darlehen,...).
    Genau so geht es auch Vermietern und Banken. Auch diese von Ihnen zur Solidarität aufgeforderten Gruppen wollen Leben und für Ihre eingesetzten Produktionsfaktoren eine Entlohnung erhalten. Diese wird i.d.R. Auch gebraucht um Darlehen zu bedienen und Mitarbeiter zu bezahlen.

    Aus dem Artikel: Kommentar: Soforthilfe nützt am Ende nur den Banken

  • klaus1618 (59 Kommentare)

    Ich positioniere mich schon seit langer Zeit für die Abschaffung des Prämienmolochs. Welche Auswirkungen das haben würde, dessen bin ich mir voll und ganz bewusst. Eine Planbarkeit über die Lebensmittelversorgung u. -sicherheit ginge damit von heute auf morgen verloren.

    Wer gegenwärtig die noch aktiven Bauern -infolge überbordender Verordnungen, Erlasse u. Restriktionen jeglicher eigenbetrieblicher Entwicklungen beraubt- noch als „freie Unternehmer“ adeln möchte, liegt leider vollkommen falsch!

    Beispiel: Die Überwachungsbehörde weist auf 70.000 qm einen qm(!) nach, den der Bewirtschafter vom angrenzenden Feldweg anbaut; das hinzugezogene staatl. Vermessungsamt konnte diesen Quadratmeter allerdings nicht auffinden. Tausende Bsp. eines solchen administrativen Irrsinns wären zu listen, augenscheinlich geht schlimmer noch immer. Der vorgeschobene Sündenbock BAUER ist überdies für die wahren Profiteure unverzichtbar: DIE Brunnenvergifter u. Umweltverschmutzer mit breitem Rücken als Deck.

    Aus dem Artikel: Trockenheit: Situation für Landwirte schon jetzt gefährlich

  • epso (52 Kommentare)

    Klaus1618, wenn sie Studiert haben, dann sollten sie Abschätzen können wo sie ohne Ausgleichzahlungen stehen würden! Und ob diese ein Durchlaufposten sind entscheiden sie als Unternehmer! Wann hat ein Landwirt mal ohne Staatliche
    Subvension von seiner Arbeit gelebt? Gleichwohl würde ich mehr Anerkennung für die Bauern wünschen. Und beim Einkaufen sollten die Verbraucher die Handwerksbetriebe wie Bäcker, Metzger und Regionale Gärtner Berücksichtigen. Die Landwirte sind als Lebensmittel Produzent gleichzeitig Kutur- und Landschaftspfleger. Wir brauchen unsere Bauern vorallem die welche nicht nur Jammern!

    Aus dem Artikel: Trockenheit: Situation für Landwirte schon jetzt gefährlich

  • klaus1618 (59 Kommentare)

    Ich bin als Ackerbauer Einzelkämpfer mit geregelter Hofnachfolge. Die Missstände, die nun hammerhart infolge der Covid-19-Pandemiekrise ans Tageslicht gezerrt werden, habe ich noch zu keinem Zeitpunkt gutgeheißen.

    Ich wünschte mir, das heute unzeitgemäße Agrarprämienmodell würde komplett abgeschafft, zumindest rigoros gedeckelt, sowohl im Öko-Landbau als auch für die konventionell wirtschaftenden Betriebe. Die Agrarprämien sind auf vielen Höfen ein durchlaufender Posten. Allein das würde so manche unselige Diskussion schlagartig beenden.

    Was spräche dagegen, wenn wir Bauern wieder von unserer Hände Arbeit die Familien ernähren und unsere Betriebe zukunftsfähig fortentwickeln könnten!?

    Eine Vollkostenrechnung ist für mich seit jeher ganzjährige Pflichtübung. Als Student seinerzeit musste ich mir kurz den Kopf über die Aussage meines Profs bzgl. der „Nichtnutzung nicht vorhandener Ressourcen“ zerbrechen; heute fließen diese geschmeidig ganz selbstverständlich in meine Berech. ein...

    Aus dem Artikel: Trockenheit: Situation für Landwirte schon jetzt gefährlich

  • derrik (842 Kommentare)

    Das Argument der geringen Wertschätzung der Landwirte und ihrer Produkte, zusammen mit der billig-billig-wegwerf Mentalität vieler Verbraucher, was in mehrfacher Hinsicht zu verurteilen ist, ist leider richtig und wird auch immer wieder gerne von vielen Landwirten angeführt.

    Deshalb frage ich jetzt mal ganz provokativ: Was würde sich ändern, was würden Sie anders machen, wenn der Verbraucher mehr bezahlt?

    - Würden Sie weniger düngen/spritzen und sich mit weniger Ertrag zufrieden geben?
    - Das Problem der Wanderarbeitssklaven hat nicht nur die Fleischindustrie. Die Landwirtschaft nutzt gerne die billigen Arbeitskräfte als Erntehelfer in Notunterkünften. Würde sich das ändern? Wäre da mehr Lohn, mehr Wertschätzung zu lasten des Profits des jeweiligen Bauern?

    Sie prangern hier die Profitgier anderer an. Welche andere Motivation führen Sie an, die zu ihren Kommentaren hier geführt hat?

    Wir sind alle profitgesteuert. Das ist auch in Ordnung. Den Vorwurf an andere kann man sich sparen

    Aus dem Artikel: Trockenheit: Situation für Landwirte schon jetzt gefährlich