Anton Sahlender

Aktuell freier Journalist Im Auftrag der Main-Post Redaktion Medien-Ombudsmann, das schon seit 2004 unter der Überschrift "Leseranwalt". 2006 für die Leseranwalt-Veröffentlichungen mit dem Lokaljournalistenpreis der Konrad-Adenauer Stiftung und 2007 vom Medium-Magazin als Lokaljournalist des Jahres ausgezeichnet. Sprecher der Vereinigung der Medien-Ombudsleute in Deutschland. Siehe www.vdmo.de. Mitglied des Netzwerks Medienethik. Siehe: www.netzwerk-medienethik.de Mitglied der Organization of News Ombudsmen. Siehe: www.newsombudsmen.org Seit 2015 Jurymitglied Lokaljournalistenpreis Konrad-Adenauer Stiftung. Siehe: http://www.kas.de/wf/de/71.10884/ Mitglied des Arbeitskreises der Initiative Qualität (IQ). Siehe: www.initiative-qualitaet.de Mitglied des Vorstandes der Initiative Tageszeitung (ITZ). Siehe: www.initiative-tageszeitung.de Von 1989 bis 1994 Mitglied im Projektteam Lokaljournalismus der Bundeszentrale für politische Bildung. Hält gegenwärtig Vorträge aus der Praxis der Medienethik und des Medienrechts Von 1971 bis 2014 Mitglied der Main-Post Redaktion Von 1988 bis 2014 Mitglied der Main-Post Chefredaktion Hier auch zuständig für Ethik- und Rechtsfragen Seit 2014 im Ruhestand

Aktuelle Leser-Kommentare

  • 50Hertz (3174 Kommentare)

    Ich finde es reicht.
    Keine grüne Werbung mehr,
    keine Bemerkungen mehr von Menschen die
    "Vaterlandsliebe zum Kotzen finden" O Ton

    Danke an die Verantwortlichen in der MP.

    Aus dem Artikel: Wenn schaulustig nicht schmeichelhaft ist

  • deweka (850 Kommentare)

    Auch wenn ich den Begriff „Lüge“ gelegentlich einsetze wenn Diskussionspartner allzu freizügig mit den Begriffen Wahrheit und Fakten umgehen verwende ich den Begriff „Lüge“ hier ganz gezielt.

    Ein markantes Beispiel ist die Kampagne für TTIP.

    Die These lautet TTIP nützt allen. Allein das ist schon einmal Unfug. Könnte man aber noch als rhetorisches Stilmittel durchgehen lassen.

    Um dies zu untermauern wurden Behauptungen als Fakten dargestellt. Diese ließen sich jedoch fast alle durch ein wenig Nachdenken, Beispiel oder Zahlen wiederlegen.

    In den meisten Fällen hätten die Autoren wissen müssen dass ihre Behauptungen nicht stimmen.

    Spätestens aber wenn man behauptet, dass diese Vermutungen und Hoffnungen, mehr waren diese Aussagen nicht, Fakten sein lügt man.

    Dass die INSM ihren Flyer 12 Fakten grundlegend überarbeitet hat werte ich als Schuldeingeständnis. Dieser enthält jetzt nur noch Allgemeinplätzte und Zahlen, die nichts mit TTIP direkt zu tun haben.

    Aus dem Artikel: Im Kampf gegen falsche Nachrichten

  • antonsah (568 Kommentare)

    @FischersFritz ... Das Textende ist eine zusätzliche Info zur aktuellen Rechtslage. Sie haben deshalb Recht. Die Rechtsprechung könnte die Redaktion entlasten, hätte sie den Leserbrief veröffentlicht. Die Rechtslage wird aber umgekehrt nicht zu Verpflichtung. Das heißt, Redaktionen können trotz dieser Rechtslage einen Leserbrief aus Gründen, wie den genannten, zurückweisen. Im vorliegenden Fall wollte die Main-Post-
    Redaktion eben nicht Gefahr laufen, über Leserbriefe falsche Fakten zu verbreiten.
    Anton Sahlender, Leseranwalt

    Aus dem Artikel: Das Missverständnis mit der Zensur

  • FischersFritz (533 Kommentare)

    Hm … den Schluss verstehe ich jetzt ehrlich gesagt nicht so ganz:

    „Die Rechtslage räumt nämlich bei Leserbriefen oder Gastbeiträgen der Redaktion als deren Verbreiter einen besonderen Schutz ein. Dass dafür nicht die Verbreiterhaftung uneingeschränkt gelten könne, hat das BVerfGE zur Wiedergabe von sogenannten Fremdäußerungen (dazu gehören Leserbriefe) erklärt. Denn in diesen Fällen wird nicht erwartet, dass Journalisten die Tatsachenbehauptungen so auf ihren Wahrheitsgehalt überprüfen, wie sie es in eigenen Beiträgen tun müssen.“

    Dieser besondere Schutz der Redaktion in Bezug auf „Fremdäußerungen“ entkräftet doch gerade die vorher im Artikel ausdrücklich genannten Ablehnungsgründe im Zusammenhang mit der nicht gegebenen Verifizierbarkeit … !?

    Aus dem Artikel: Das Missverständnis mit der Zensur